SV Hundsangen e.V. 1926

15.09.2016, 06:35, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

SV Nauort gewinnt gegen Hamm

Von: rhein zeitung

 

 

 

 

 

SV Nauort feiert Sieg im vorgezogenen Kirmesspiel

Verdienter 2:0-Erfolg gegen den VfL Hamm

 

 

Nach dem Rückschlag durch die Niederlage bei der SG Elbert hat sich der SV Fortuna Nauort in der Fußball-Bezirksliga Ost mit einem verdienten 2:0 (1:0)-Sieg zurückgemeldet. Der Aufsteiger war gegen den zuletzt beim 4:0 gegen die SG Westerburg gnadenlos effektiven VfL Hamm keineswegs die überlegene, aber die offensiv gefährlichere Mannschaft. Daher ging der wichtige Heimsieg im vorgezogenen Kirmesspiel insgesamt auch in Ordnung. „Der Sieg war hochverdient“, war Nauorts Trainer Olaf Klee sehr zufrieden nach dem Erfolg am Mittwochabend. „Das Ergebnis ist noch zu niedrig ausgefallen. Wichtig ist aber, dass wir mal zu Null gespielt haben.“

Die Gäste von der Sieg, die am Ende bedröppelt dreinschauten, erwischten den besseren Beginn und blieben auch bis zum Pausenpfiff die optisch überlegene Mannschaft. Das eine Problem: Sie machten aus ihrem Übergewicht zu wenig, wirklich zwingend wurde es selten, wenn sich die VfL-Offensive Richtung Fortunen-Gehäuse bewegte. Ein zweites Problem: Nachdem sich das Geschehen mehr als 200 Sekunden lang ausschließlich in der Hälfte der Nauorter abgespielt hatte, ließen sich die Hämmscher kalt erwischen, als Eugen Wagner einen langen Pass spielte. Gut 30 Meter vor dem von Mert Zeycan gehüteten Gästetor nahm Christian Kulachmetow den Ball auf, führte diesen noch gut 15 Meter und schloss dann als Rechtsfuß unhaltbar mit links zur überraschenden 1:0-Führung für den Aufsteiger ab (4.).

Nach diesem Paukenschlag entwickelte sich ein verteiltes Spiel, in dem Nauort tief stand und Hamm die aktivere Mannschaft war. Vor allem Simon Langemann, der beim VfL mit Michael Trautmann das Sturmduo bildete, wusste zu gefallen. Die erste Chance der Gäste resultierte aber aus einer Standardsituation. Zunächst war Nauorts Semin Beyazoglu nach einem Pass von Waldemar Pineker an Zeycan gescheitert. Den folgenden Konter stoppte Fortunen-Keeper Marc Lohrum mit der Hand – allerdings außerhalb des Strafraums. Doppeltes Glück für die Mannschaft von Olaf Klee: Lohrum wurde nur mit einer Gelben Karte bestraft, und der fällige Freistoß, vom schussgewaltigen Michael Trautmann ausgeführt, strich am Tor vorbei (23.). Die zweite und letzte Möglichkeit der Gäste in Durchgang eins hatte Tim Deipenbrock, der aus 25 Metern abzog, aber in Lohrum seinen Meister fand (31.).

In der Schlussphase des ersten Abschnitts wurden die Einheimischen etwas lebendiger in ihren Offensivbemühungen. Eugen Wagner (39.) und Semin Beyazoglu (42.) versuchten es aus der Distanz, hatten aber ebenso wenig Erfolg wie Waldemar Pineker, dessen Schuss aus spitzem Winkel sichere Beute von Mert Zeycan war (45.).

 

Nach dem Wechsel dauerte es gerade einmal 15 Sekunden, bis die Nauorter unter den 60 Zuschauern um die Führung bangen mussten. Pascal Binneweiß tauchte frei vor dem Tor auf, lupfte den Ball aber über die Latte. Weitere Chancen für Hamm blieben aber Mangelware. Das Rezept, mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen, ging nicht auf, da diese meist im Nichts endeten. Für den Aufsteiger hatte das große Vorteile. Die Fortunen konnten sich auf ihr defensiv ausgerichtetes Spiel konzentrieren und geduldig auf Konterchancen warten. Die erste richtig gute Gelegenheit ließ Nauort noch ungenutzt, da Christian Kulachmetows Kopfball aus fünf Metern nach einem Freistoß von Carmelo Trono vorbeiging (65.). Acht Minuten später machte es Eugen Wagner aber besser und sorgte mit einem sehenswerten Treffer für die Vorentscheidung in der immer ruppiger werdenden Partie. Unterstützt wurde er dabei von Mert Zeycan, der aus seinem Tor stürmte, um einen langen Ball zu entschärfen – diesen jedoch verfehlte. Wagner nahm die Kugel geschickt an, legte sie gekonnt am Keeper vorbei und schob aus 25 Metern zum 2:0 ein (73.). „Das war Not gegen Elend“, war Hamms Trainer Jens Hanas angefressen. „Wir hatten keine richtige Mannschaft auf dem Platz, vielleicht schweben einige schon auf Wolke sieben.“

 

 

 

SG Müschenbach/Hachenburg zieht ins Rheinlandpokal-Achtelfinale ein

 

Bezirksligist SG Müschenbach/Hachenburg hat den Rheinlandliga-Zweiten SG Betzdorf vor 110 Zuschauern in Hachenburg mit 4:0 (3:0) entzaubert und ist ins Rheinlandpokal-Achtelfinale eingezogen.

 

Die Gäste hatten zwar optische Vorteile und ließen den Ball gut laufen, agierten aber im letzten Angriffsdrittel zu ungenau. Hinten brachte Betzdorfs Abwehrspieler Mirkan Kasikci sein Team ins Hintertreffen, als er seinen Torhüter Euron Kuqi in der 11. Minute mit einem völlig missratenen Rückpass auf dem falschen Fuß erwischte. Nach einer Betzdorfer Ecke schloss Maximilian Mies den perfekten Müschenbacher Konter nach Jannik Zeuners Flanke mit einer Volleyabnahme ab, woraufhin der Ball vom Innenpfosten zum 2:0 ins Tor prallte (31.). Und damit nicht genug: In der 45. Minute war die Betzdorfer Abwehr bei einem langen Ball schlecht postiert. Jan Nauroth nutzte dies zum 3:0-Pausenstand mit seinem Schuss ins lange Eck. Auch in der zweiten Hälfte hatte Betzdorf viel mehr Ballbesitz, blieb aber meist ungefährlich und kam nur zu drei, vier Distanzschüssen. Tim Zeiler schenkte in der 84. Minute gar noch das 4:0 ein. „Das war eine kompakte und sehr disziplinierte Leistung über 90 Minuten“, war Müschenbachs Trainer Volker Heun zufrieden, „aber wir sollten das nicht überbewerten und dürfen die Bodenhaftung nicht verlieren.“

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