SV Hundsangen e.V. 1926

08.09.2011, 18:40, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Fussball

Topspiel ist am Samstag in Hundsangen

Von: rhein zeitung

Sechster Spieltag in der Fußball-Bezirksliga Ost. Zum AK-Derby erwarten die Siegtaler Sportfreunde die SG Weitefeld, das Topspiel steigt aber in Hundsangen, wo der Tabellenführer die SG Neitersen empfängt. Unterdessen will der SC Berod-Wahlrod in Montabaur eine passende Antwort auf die 3:6-Schmach vom vergangenen Wochenende gegen Siegtal geben.

 

SG Hundsangen - SG Neitersen/Altenkirchen (Sa., 17.30 Uhr).

Was haben die SG Hundsangen (1. Platz/ 13 Punkte) und die SG Neitersen (4./11) gemeinsam? - Stimmt, beide sind nach fünf Spielen als einzige Mannschaften der Liga noch ungeschlagen. "Das ist ein Duell, von dem man schon vor der Saison davon ausgehen konnte, dass es im oberen Tabellendrittel stattfindet", meint Neitersens Trainer Torsten Gerhardt, der zwar durchaus kein Problem damit hätte, wenn beide Teams auch nach dem Spiel weiterhin mit weißer Weste dastünden ("Ein Punkt ist sicherlich das Minimalziel"), doch wollen er und seine Mannschaft in erster Linie so auftreten, "dass wir gewinnen können". Als Trumpf sieht der Trainer beim Gegner vor allem dessen Homogenität sowie die Offensivstärke. Gerhardt: "Hundsangen verfügt schon seit Jahren über gut ausgebildete Spieler aus der Region, hauptsächlich aus der Jugend der Eisbachtaler Sportfreunde. Da ist schon Qualität vorhanden."

 

Siegtaler Sportfreunde - SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald (Sa., 17.30 Uhr).

"Wir müssen unsere Punkte woanders holen", ließ Heiko Bedranowsky, Trainer der Siegtaler Sportfreunde (3./12), nach der 0:4-Klatsche am ersten Spieltag bei der SG Hundsangen verlauten. Fortan holten die Siegtaler ihre Punkte auch "woanders", sind seit vier Spielen siegreich und wollen diese Serie nach Möglichkeit ausbauen. Erinnerungen werden wach an die vergangene Spielzeit, in der die Oppertsauer ebenfalls nach einer deftigen Packung (damals 3:8 gegen Malberg) eine Siegesserie starteten - die ihrerseits erst nach 13 Spielen zu Ende ging. "Das wäre natürlich schön, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht so recht daran", antwortet Bedranowsky auf die Frage, ob er eine Wiederholung dieser Serie für realistisch hält. Im Fokus steht für den Trainer ohnehin eher der kommende Gegner. "Da wird vermutlich die Erfahrung die Entscheidung bringen", meint Bedranowsky. "Weitefeld verfügt über junge, hungrige Spieler, wir leben überwiegend von der Erfahrung unserer älteren Spieler." Mit vier Siegen in Folge gehen die Siegtaler jedenfalls mit reichlich Selbstvertrauen ins nächste Spiel.

Wie es auf Seiten der SG Weitefeld (9./6) derzeit um das Selbstvertrauen bestellt ist, das vermag Trainer Volker Heun momentan hingegen nur schwer einzuschätzen. "Nach vorne sieht das bei uns schon ganz gut aus", sagt Heun angesichts der Ausbeute von zwölf Treffern in fünf Spielen. "Andererseits müssen wir hinten einfach mehr Stabilität reinbekommen", befindet der Trainer wiederum hinsichtlich der zwölf Gegentore. Dabei spricht Heun aber das Kollektiv an und will nicht nur einzelne Mannschaftsteile zur Verantwortung ziehen. Vor den Siegtaler Sportfreunden hat er zwar Respekt, aber keine Angst. "Wenn wir uns stabilisieren können, dann sind wir auch da nicht chancenlos", versichert Heun.

 

SG Miehlen - SG Herdorf (So., 14.30 Uhr).

Rund 82 Kilometer hat die SG Herdorf (5./10) für die Anreise zur SG Miehlen (14./3) zurückzulegen, gut eineinhalb Stunden Fahrt warten dabei auf die Hellertaler. Nicht verwunderlich also, dass die Verantwortlichen für die weiteste Auswärtsfahrt der Saison einen Bus gechartert haben. Auf die Frage, ob die lange Anreise denn ein Handicap für sein Team darstelle, antwortet der Herdorfer Spielertrainer Dirk Spornhauer: "Natürlich ist so eine Fahrt immer mit gewissen Strapazen verbunden. Aber wir haben auch in Miehlen schon gute Spiele gemacht, von daher sollte die lange Anreise unsere Leistung nicht sonderlich beeinträchtigen." Verzichten muss der Spielertrainer allerdings sowohl auf sein Pendant Andreas Krämer als auch auf drei weitere Leistungsträger. Spornhauer: "Das macht die Sache zwar nicht einfacher, aber wenn wir konzentriert zu Werke gehen, dann werden wir die Rückreise erfolgreich antreten können."

 

SG Bad Ems - SG Bruchertseifen/Eichelhardt (So., 14.30 Uhr).

Bei der SG Bruchertseifen (11./4) ist der Wurm drin. Drei Niederlagen musste das Team zuletzt verkraften, nach wie vor scheint die Mannschaft in der Findungsphase zu sein. Von "10 bis 15 Prozent" des möglichen Leistungsvermögens sprach Trainer Marc Odink nach der bitteren 1:2-Pleite auf eigenem Platz gegen die bis dahin punktlose SG Miehlen. Ob seine Mannschaft die fehlenden Prozente unter der Woche im Training aufgeholt habe, vermag Odink nicht einzuschätzen und bedient sich stattdessen des alt ehrwürdigen Zitats Alfred Preißlers: "Entscheidend is auf'm Platz!" "Wir haben viel geredet in den letzten Wochen, aber letztlich zählt nur die Leistung im Spiel und nicht das, was im Training passiert", begründet Odink, warum er erst die Begegnung mit dem VfL Bad Ems (8./7) abwarten will, ehe er sich zum Leistungsstand seiner Mannschaft äußert.

 

TuS Montabaur - SC Berod/Wahlrod (So., 14.30 Uhr).

"Ich habe schon ein paar Tage gebraucht, um das zu verarbeiten." Thomas Schäfer, Spielertrainer des SC Berod-Wahlrod (16./1), ist es nach wie vor ein Rätsel wie er und seine Mannschaft den Siegtaler Sportfreunden vor eigenem Publikum mit 3:6 (zwischenzeitlich gar mit 0:5) unterliegen konnten. Dabei war für Schäfer trotz der drei eigens erzielten Treffer der gesamte Auftritt eine Blamage, der man nichts Positives abgewinnen kann. "Wenn Siegtal nach dem 0:5 normal weiterspielt, schießen wir keine drei Tore mehr. Dass wir noch mal herangekommen sind, war nicht unser eigener Verdienst, sondern lediglich der Tatsache geschuldet, dass der Gegner einen Gang zurückgeschaltet hat", sagt Schäfer, der beim TuS Montabaur (7./7) nun "eine eindeutige Reaktion" von seiner Mannschaft fordert. "Ich hoffe, die Jungs haben gelernt, dass es so nicht geht."

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