SV Hundsangen e.V. 1926

11.05.2012, 07:28, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Fussball

Trainerwechsel, einer will -einer muss

Von: rhein zeitung

Paukenschlag beim SV Roßbach: Der Rheinlandpokal-Finalist plant neue Saison trotz Vertrags bis 2013 ohne Coach Schmickler


Paukenschlag beim SV Roßbach/Verscheid: Der Verein aus dem Wiedtal, 1968 gegründet, steht vor seiner erfolgreichsten Saison in der Vereinsgeschichte mit dem erneuten Klassenverbleib in der Oberliga Südwest und dem möglichen Gewinn des Rheinlandpokal-Wettbewerbs, der verbunden ist mit dem Einzug in den DFB-Pokal. Und dennoch endet die erfolgreiche Arbeit von Trainer Achim Schmickler (Vertrag bis 30. Juni 2013) bereits am 30. Juni dieses Jahres. "Die Probleme im Umgang zwischen Vorstand und Umfeld mit dem Trainer wurden immer größer. Eine Weiterbeschäftigung über das Saisonende hinaus hätte langfristig wenig Sinn gemacht. Wir wollen eine saubere Lösung im beiderseitigen Einvernehmen und werden die Saison definitiv bis ins Finale mit ihm weiter bestreiten", schließt SVR-Präsident Ingo Dittrich eine kurzfristige Trennung aber kategorisch aus.

Die Gründe für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses wurden Schmickler persönlich am Montagabend mitgeteilt. "Ich bin sehr enttäuscht und hätte gerne weiter in Roßbach gearbeitet. Es ist mit Sicherheit keine Trennung im beiderseitigen Einvernehmen, da ich mir nichts vorzuwerfen habe. Ich habe bisher in meinem Leben immer ehrliche Arbeit abgeliefert. Die neue Situation tut mir sehr weh. Es ist alles ein Rätsel für mich. Ich werde aber all meine Kraft nun daran setzen, mit der Mannschaft den Ligaverbleib zu sichern, und den Pokal erstmals nach Roßbach zu holen", äußerte sich Schmickler menschlich enttäuscht zur überraschenden Entwicklung an der Wied. Bislang haben die Roßbacher bereits drei Mal im Endspiel um den Rheinland-Pokal gestanden, jedoch 2009 gegen Eintracht Trier sowie 2005 und 2006 gegen TuS Koblenz jeweils mit 0:2 verloren.

 

 

EGC Wirges: Stefan Ruthenbeck geht zum VfR Aalen, Hansi Pörtner übernimmt


Vor einem Jahr stand Stefan Ruthenbeck schon einmal vor der Entscheidung, ob er den Fußball-Oberligisten Spvgg EGC Wirges verlassen soll. Damals hatte Regionalligist TuS Koblenz angeklopft, der einen Trainer suchte. Ruthenbeck sagte ab, was in Fußballerkreisen eine Überraschung war. Jetzt hat sich der 40-Jährige entschlossen, den Westerwald hinter sich zu lassen, um in Baden-Württemberg einen Neuanfang zu starten. Beim VfR Aalen, gerade in die 2. Bundesliga aufgestiegen, wird Ruthenbeck hauptamtlicher Sportlicher Leiter für die Bereiche Nachwuchs und Amateure.

 

Nachfolge geregelt: Hansi Pörtner macht's mal wieder

Stefan Ruthenbeck hat zwar eine große Aufgabe vor sich, doch die Zukunft der Spvgg EGC Wirges liegt dem 40-Jährigen noch immer am Herzen. Auch die Nachfolge auf dem Trainerposten beschäftigt den scheidenden Fußballlehrer, der im Interview mit unser Zeitung unvermittelt sagte: "Mein Wunschkandidat ist Hansi Pörtner." Der Verein scheint den Wunsch erhört zu haben, gestern Nachmittag bestätigte Achim Wussow, der Vorsitzende der EGC: "Wir haben uns dafür entschieden, mit Hansi Pörtner den Weg weiterzugehen, den Stefan Ruthenbeck in den vergangenen zweieinhalb Jahren mit uns eingeschlagen hat."

"Ich war schon immer begeistert von dem, was Stefan in seiner Zeit beim TuS Mayen mit vielen jungen Spielern aufgebaut und geleistet hat", sagt Pörtner. "Deshalb habe ich mich damals auch sehr darum bemüht, ihn nach Wirges zu bekommen." Über das, was der 40-jährige Fußballlehrer aus Linz in Wirges gemacht hat, war Pörtner immer informiert, "wir lagen von Beginn an auf einer Wellenlänge, haben über alle wichtigen Entscheidungen lange gesprochen." Ihn zum Nachfolger zu machen, lag auf der Hand, wie auch der Vorsitzende Achim Wussow bestätigt. "Hansi ist viel unterwegs, aber wir sind sicher, dass er mit der Unterstützung eines Co-Trainers genau der richtige Mann ist." Was sie an Hansi Pörtner haben, wissen die Wirgeser genau, übernimmt er die Mannschaft doch zum nunmehr dritten Mal. Und Vorsitzender des Vereins war der "neue Alte" ja auch schon.

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