SV Hundsangen e.V. 1926

05.07.2017, 21:33, Alter: 1 Jahre
Kategorie: Fussball

TUS Koblenz hat ein Problem

Von: rhein zeitung

                                              

 

TuS Koblenz sucht verzweifelt ein Stadion für das Pokalspiel

 

Für das Pokalspiel der ersten DFB-Hauptrunde zwischen dem Fußball-Regionalligisten und dem Zweitligisten Dynamo Dresden am Samstag, 12. August (15.30 Uhr), sucht TuS-Vizepräsident Hannes van Heesch noch immer ein Stadion. „Seit zweieinhalb Wochen sitze ich dran“, seufzt der Ehrenamtler, „aber bisher haben wir nur Absagen bekommen.“

Generalabsage kommt aus NRW

Fest steht, dass die Partie gegen den Traditionsverein aus dem Osten nicht im Oberwerth-Stadion stattfinden kann, weil die Bauarbeiten rund um die Rasenfläche noch eine ganze Weile andauern. Die Hoffnung, die Arbeiter würden vielleicht früher fertig als geplant, hat sich nicht erfüllt.

Van Heeschs ursprünglicher Plan, nach Köln ins Franz-Kremer-Stadion auszuweichen, wo der Nachwuchs des 1. FC Köln seine Heimspiele austrägt, hat sich zerschlagen und damit gleichzeitig auch alle anderen Denkmodelle, die einen Sportplatz im Nachbarland betreffen: „Aus Sicherheitsgründen hat uns Nordrhein-Westfalen eine generelle Absage erteilt“, sagt van Heesch. Schließlich finden zwischen Bonn und Bielefeld am Pokalwochenende insgesamt sechs Partien mit mehr oder weniger Brisanz statt, und für ein Gastspiel der Dresdner mit ihrem (bisweilen allzu) engagierten Anhang gilt nun mal die höchste Sicherheitsstufe. Auch im Mainzer Bruchweg-Stadion wird die TuS nicht gegen Dresden spielen können: „Die Mainzer haben mitgeteilt, dass die Spielstätte den Sicherheitsanforderungen nicht genügt.“ Gleiches gilt für Ludwigshafen und Wiesbaden, um nur zwei weitere Beispiele zu nennen.

Einen Tausch des Heimrechts, der die TuS und ihre Fans zu einer Fahrt nach Dresden zwingen würde, lässt der DFB nicht zu, eine solche Lösung wäre aber wohl im TuS-Umfeld auch schwer zu vermitteln. Auch eine Verlegung der brisanten Partie auf einen späteren Zeitpunkt kommt für den Verband nicht in Frage.

„Ich telefoniere mit Gott und der Welt“, versichert van Heesch, „die Stadt Koblenz und der DFB bemühen sich nach Kräften, uns zu unterstützen.“ Doch bislang ohne Erfolg. So muss van Heesch schon seinen ganzen Optimismus zusammennehmen, wenn er versichert: „Wir werden mit Sicherheit irgendwo spielen.“

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[ Letzte Änderung: 14. Dezember 2018 ]