SV Hundsangen e.V. 1926

30.08.2012, 17:48, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Vorschau Bezirksliga

Von: rhein Zeitung

 

 

 

Derbyzeit in Guckheim: Zum traditionellen Kirmesspiel ist am Samstag die SG Hundsangen, die genauso wie die SG Müschenbach schon am dritten Spieltag unter Zugzwang steht, zu Gast.

 

SG Guckheim/Kölbingen - SG Hundsangen/Obererbach (Sa., 17 Uhr).

 

Es hat schon Tradition: Zur Kirmes in Guckheim gibt's ein Derby. Nachdem die SG Westerburg/ Gemünden im vergangenen Jahr mit 3:0 nach Hause geschickt wurde, ist nun die SG Hundsangen auf dem Guckheimer Hartplatz zu Gast. In Hundsangen ist die Stimmung nach dem verpatzten Saisonstart mit nur einem Punkt aus zwei Spielen "nachdenklich", wie Trainer Ralf Hannappel feststellt. Ausgerechnet jetzt geht es gegen eine Spitzenmannschaft, die voller Selbstvertrauen ist: "Die Mannschaft ist super drauf, es macht einfach nur Spaß", freut sich Guckheims Trainer Stefan Schäfer auf das Derby. Einige Ausfälle hat Ralf Hannappel zu verkraften, doch "jammern" möchte er nicht: "Wir müssen fighten, dann können wir den Guckheimern die Kirmes vielleicht vermasseln." Bei den Gastgebern fallen Michael Sehner (Bänderdehnung), Paco Lenzen (Knieblessur) und Michael Schüler (Urlaub) aus.

 

 

 

Spvgg EGC Wirges II - FV Engers (Fr., 19 Uhr).

 

Wenig Grund zu meckern hat derzeit Stefan Waßmann, Trainer der zweiten Mannschaft der Spvgg EGC Wirges. Zwei Siege ohne Gegentor zum Saisonstart, und die auch noch gegen Titelaspiranten. Trotzdem bremst der Übungsleiter die Euphorie bei seiner jungen Truppe: "Gegen Hundsangen haben wir nicht mehr so viel richtig gemacht wie im ersten Spiel. Ich werde die Mannschaft am Spiel gegen Montabaur messen."

Vor allem spielerisch sieht Waßmann noch Verbesserungspotenzial bei seiner Elf. Mit Engers reist eine Mannschaft in den Westerwald, die sich den Start in die Bezirksliga sicher ganz anders vorgestellt hat. "Nach den Niederlagen zum Start stehen sie schon ein wenig unter Zugzwang. Ich erwarte mit Engers den bisher stärksten Gegner." Die Erklärung liefert Waßmann auf dem Fuß: "Die sind weitestgehend zusammengeblieben und haben auch im vergangenen Jahr in der Rheinlandliga guten Fußball gezeigt." Fehlen wird ihm weiterhin Marcel Krause - Julian Hannappel und Marco Poppe sind dagegen wieder einsatzbereit.

 

 

 

SG Nievern/Fachbach - SG Westerburg/Gemünden (Sa., 18 Uhr).

 

Vier Punkte aus den ersten beiden Spielen: Der Saisonstart für die SG Westerburg/Gemünden ist geglückt. "Wir haben jetzt schon nach zwei Spielen genauso viele Punkte wie in der vergangenen Saison nach acht Partien", freut sich Spielertrainer Oliver Meuer. Bei der SG Nievern hat seine Mannschaft noch etwas gerade zu rücken. Am letzten Spieltag der vergangenen Saison verlor die Meuer-Elf mit 0:6 auf dem ungeliebten Hartplatz an der Früchter Straße. "Wir wollen da dieses Jahr ganz anders auftreten und auf jeden Fall etwas Zählbares mitnehmen", gibt Meuer die Ausrichtung seiner Mannschaft vor: "Wir wollen gegen einen extrem heimstarken Gegner mutig nach vorne spielen." Ein Problem haben die Westerburger noch: Stürmer Jan-Niklas Jung fällt mit einem Muskelfaserriss definitiv genauso aus wie Nico Reßmann, der noch im Urlaub weilt.

 

 

 

SG Müschenbach/Hachenburg - SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald (So., 14.30 Uhr).

 

Die Anfangseuphorie beim Aufsteiger SG Müschenbach/Hachenburg ist nach zwei Niederlagen zum Start verflogen: "Es gibt zwar keinen Grund zur Panik, trotzdem stehen wir jetzt unter Zugzwang langsam mal zu punkten", gibt Trainer Marco Schnell zu. Dass sich in der SG Weitefeld-Langenbach nun eine Spitzenmannschaft in Müschenbach vorstellt, ist dem Trainer bewusst: "Die sind insgesamt sehr gut besetzt. Vor allem ihre Offensivabteilung ist sehr stark."

Nicht nur deshalb weiß Schnell, wo er bei seiner Mannschaft anzusetzen hat. "Wir müssen erst einmal kompakter stehen und uns nicht wie gegen Puderbach von einer Situation aus dem Konzept bringen lassen." Weitefelds Trainer Volker Heun, dessen Mannschaft in der vergangenen Woche den Aufsteiger Osterspai eindrucksvoll mit 7:1 abgeschossen hat, erwartet vor dem Spiel gegen die Müschenbacher, die sich seiner Meinung nach "zweimal unter Wert geschlagen" haben, ein ganz anderes Spiel: "Mit Spielertrainer Marco Schnell sowie Steffen Ecker, Carsten Rein und Jens Wisser haben die erfahrene Leute im Team, die die jungen Spieler führen können."

 

 

 

TuS Montabaur - SG Miehlen/Nastätten (So., 14.30 Uhr).

 

Spiel gedreht, die ersten drei Punkte auf dem Habenkonto. Nach dem 5:3-Erfolg in Engers ist es wieder ruhiger geworden in der Kreisstadt. "Es war wichtig, dass wir das Spiel noch drehen konnten", ist Jörg Nicolaus, der Präsident des TuS Montabaur, glücklich über den Sieg, relativiert aber: "Engers hat uns 60 Minuten lang dominiert. Es gibt nach wie vor viel zu tun."

Auf die fußballerischen Grundtugenden kommt es seiner Meinung nach auch in der bevorstehenden Partie gegen die SG Miehlen an. Im vergangenen Jahr hat die Elf von Trainerfuchs Rüdiger Graden nach einem 1:3-Rückstand noch mit 5:4 in Montabaur gewonnen. "Miehlen hatte zwar einen personellen Aderlass, aber die haben nach wie vor eine tolle Moral", warnt Nicolaus: "Trotzdem muss unser Anspruch sein, das Spiel zu gewinnen." Miehlen hat die ersten beiden Spiele verloren und steht am dritten Spieltag unter Zugzwang. Wolfram Kohns, der Trainer des TuS Montabaur, kann am Sonntag personell aus dem Vollen schöpfen.

 

 

 

SC Berod-Wahlrod - SV Rheinbreitbach (So., 14.30 Uhr).

 

Mit 2:4 unterlag der SC Berod-Wahlrod am zurückliegenden Spieltag bei der SG Westerburg. Dabei sprach Spielertrainer Thomas Schäfer unmittelbar nach Spielende von einer "verdienten Niederlage", denn bei Standardsituationen war der SC zu anfällig. "Die Gegentore resultierten aus Unkonzentriertheiten, die wir abstellen müssen", sieht Schäfer Steigerungspotenzial.

Gelegenheit zur Besserung haben die Beroder an diesem Sonntag im Heimspiel gegen den Aufsteiger SV Rheinbreitbach, wenngleich Schäfer die Mannschaft, wie er sagt, "gar nicht" kennt. Bislang konnte sich der Spielertrainer nur telefonisch Informationen beschaffen. "Rheinbreitbach soll eine sehr kompakte Mannschaft sein, die tief steht und auf Konter lauert."

Für Schäfer ist aber klar, dass seine Mannschaft mit einer konzentrierten Leistung in dieser Partie bestehen und die Punkte in Berod behalten wird. "Wir wollen am Sonntag an die Leistung aus dem Spiel gegen Miehlen anknüpfen." Nicht mit von der Partie sein werden allerdings Dennis Hähr und Simon Oberender.

 

 

 

SG Herdorf - SG Puderbach/Urbach-Dernbach/Daufenbach/Raubach (Sa., 16.30 Uhr).

 

Den Freitagabend der vergangenen Woche hat Michael Roos, der Trainer der SG Puderbach, dazu genutzt, die SG Herdorf beim Neuling in Rheinbreitbach zu beobachten. Was er dort zu sehen bekam, hat ihn beeindruckt:"Herdorf hat aggressiv und schnörkellos gespielt. Im Sturm sind Kenny Scherreiks und Steffen Busch zwei Draufgänger, die jedem auch noch so aussichtslosen Ball hinterherlaufen. Insgesamt habe ich eine sehr fleißige und gut spielende Herdorfer Mannschaft gesehen."

Dennoch ist Roos zuversichtlich, dass seine Mannschaft nach den Siegen gegen die Aufsteiger Osterspai (4:0) und Müschenbach (5:3) auch an der Sieg bestehen kann. Roos: "Mit der bisherigen Punktausbeute sind wir natürlich zufrieden. Mit dem gleichen Kader wie zuletzt sind wir sicher in der Lage, auch in Herdorf zu punkten.

 

 

 

 

 

 

 

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