SV Hundsangen e.V. 1926

13.10.2016, 20:02, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Vorschau Bezirksliga 10.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

SG Hundsangen/Obererbach - TuS Montabaur

(Sonntag, 15 Uhr, in Hundsangen)


"Wir würden gerne unseren ersten Heimsieg verbuchen, auch wenn Montabaur nicht der optimale Gegner dafür ist", sagt Hundsangens Spielertrainer Martin Schlimm vor dem Derby. Der TuS habe es offenbar geschafft, diesmal die richtigen Neuzugänge zu finden und gut in die Mannschaft zu integrieren. Auch Hundsangen präsentiert sich stärker als im Vorjahr um diese Jahreszeit. Dennoch machen Schlimm die Gegentore Sorgen, da fehlten oft "die letzten zehn Prozent" im eigenen Strafraum und bei gegnerischen Standards. Gut sei hingegen die Trainingsbeteiligung von stets mindestens 14 Mann. Zudem kehren David Leonardi und Niklas Noll zurück. Niklas Steinebach fehlt berufsbedingt.


"Die nächsten Spiele entscheiden, ob wir dauerhaft oben dabeibleiben können", sagt Montabaurs Trainer Benedikt Lauer voraus. Die Mannschaft habe sich in der Vorbereitung etwas erarbeitet. Jetzt gelte es, die guten Leistungen zu bestätigen gegen Vereine, die womöglich defensiver auftreten. Anlass, Selbstvertrauen zu haben, besteht jedenfalls beim Tabellendritten aus der Kreisstadt. Dass sich das Team entwickelt, spürt Lauer nicht allein an den Wochenenden. "Die Jungs ziehen sehr gut mit", berichtet er über die Trainingseinheiten, an denen auch Sven Baldus wieder vollauf teilnimmt. Verletzte gibt es keine im Kader. Lauer gesteht Hundsangen ebenso zu, stärker zu sein als vor Jahresfrist. "Der Spielertrainer ist eine Bank hinten drin", lobt er zum Beispiel Martin Schlimm.

 


SG Birlenbach/Balduinstein - SG Emmerichenhain/Niederroßbach

(Freitag, 19.30 Uhr, in Birlenbach)


"Die Hoffnung ist immer da", betont Birlenbachs Spielertrainer Wladimir Stumpf, zumal ein Kirmes-Wochenende ansteht und daher die Partie gegen Emmerichenhain bereits heute ausgetragen wird. Doch dass die nunmehr sechsteilige Niederlagen-Serie der Gastgeber ausgerechnet gegen den Spitzenreiter endet, erscheint sogar Stumpf als recht zweifelhaft. "Wir werden sehr defensiv spielen", kündigt er an. Dass Stumpf zugleich "Angsthasenfußball" seiner Elf moniert, ist kein Widerspruch dazu. Vielmehr hat er zuletzt klare Aktionen im Angriff vermisst. "Das Selbstvertrauen hat gelitten", ist dem Mittelfeldmann bewusst.

Wenn der Erste zum Letzten reist, ist die Favoritenrolle klar zugeordnet, dennoch spielen zwei Aufsteiger gegeneinander. Gegen den dritten Neuling, den SV Fortuna Nauort, hat Emmerichenhain am Sonntag nur knapp mit 3:2 gewonnen. Daher warnt der Trainer Nihad Mujakic: "In Birlenbach wird es auch nicht einfach." Er fordert daher zunächst, konzentriert zu verteidigen. Zweikämpfe annehmen und Laufbereitschaft zeigen, das soll dann die Basis bilden, um in der Offensive mit individueller Klasse zuzuschlagen. Allerdings haben die Gäste derzeit mit einer Vielzahl von Ausfällen zu kämpfen, die mit dem gesperrten Waldemar Funk beginnen und sich fortsetzen durch Verletzungen und Krankheiten. Elf Fehlende hat Mujakic im Training registriert.


 

SV Fortuna Nauort - VfB Linz (Sonntag, 14.30 Uhr)


"Schulterklopfen, aber keine Punkte", so lautete die Bilanz für den SV Fortuna Nauort nach dem 2:3 in Emmerichenhain. Auch Trainer Olaf Klee war mit der Leistung beim Tabellenführer zufrieden, und generell erkennt er Fortschritte seiner Leute. Nun soll Zählbares her, wenngleich in Form des VfB Linz das nächste Spitzenteam wartet. Drei Gegentore waren zuletzt zu viel aus Klees Sicht. Deswegen soll am Sonntag entsprechend agiert werden, wobei der Trainer Respekt vor der Offensive des Gegners und speziell vor Yannik Becker hat: "Da müssen wir im Kollektiv dagegen arbeiten." Die personelle Situation hat sich entspannt beim Aufsteiger. "Der eine oder andere fehlt aber noch", schränkt Olaf Klee ein.

 


FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen - SG Müschenbach/Hachenburg


Ein 0:8 wie nun bei der SG Weitefeld hat die FSV Osterspai in der Bezirksliga noch nicht kassiert, "entsprechend war die Pleite unter der Woche noch ein Thema in der Mannschaft", berichtet Trainer Nico Helbach. Besonders die zweite Halbzeit gibt zu denken: "Da haben wir nicht als Mannschaft funktioniert." Hoffnung gibt hingegen, dass die FSV alle ihre bisher neun Punkte auf eigenem Platz gesammelt hat und am Sonntag wieder in Kamp-Bornhofen antritt. An der Aufstellung werde sich wenig ändern, die Elf solle auf die schnellen Spitzen des Gegners achten, sich aber nicht verstecken. Josip Topic ist nach einer Pause erneut angeschlagen, doch sein Einsatz am Wochenende scheint nicht unrealistisch zu sein.


Ob das Rheinlandpokalspiel der Müschenbacher am Mittwoch gegen Eisbachtal, das sie unglücklich mit 1:3 in der Verlängerung verloren, ein Vorteil für Osterspai sein kann, erscheint fraglich. SG-Trainer Volker Heun geht davon aus, dass sich seine Spieler aufgrund guter körperlicher Verfassung und hoher Trainingsbeteiligung bis Sonntag erholen. Ohnehin sei mehr der Kopf als der Körper entscheidend in Kamp. Dass der Gegner zuletzt mit 0:8 unterging, passt Heun nicht ins Konzept. Da sei eine Reaktion zu erwarten, ein "heißer Tanz" stehe bevor. "Meine Gedanken sind schon in Kamp-Bornhofen", sagte Heun daher nach dem Abpfiff des Pokal-Kampfes, zumal die Begegnung am Rhein richtungsweisend sein könnte. Die Müschenbacher haben die Chance, den Abstiegskampf hinter sich zu lassen.


 

SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen - SG Weitefeld-Langenbach

 

Von der SG Elbert ist vorerst einiges an Druck genommen, Rang sechs in der Tabelle deutet das an. Großen Anteil daran haben die treffsicheren Stera-Brüder, vor allem Christian sticht hervor. "Wir freuen uns mit ihm, aber die Schlagzeilen machen es nicht leichter für ihn", warnt sein Trainer Michael Diel vor dem Spiel gegen Weitefeld. Überhaupt betont der Coach zum aktuellen Lauf: "Da steckt eine ganze Mannschaft dahinter." Die soll am Sonntag wieder geschlossen auftreten, um dem Top-Team der SG Weitefeld Probleme zu bereiten. Dass dies schwierig wird, ist Diel bewusst: "Das ist ein sehr laufstarker Gegner, da ist es schwierig, den Zugriff zu kriegen." Weitere Kontrahenten dieser Kategorie folgen übrigens.

Auch Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt äußert sich zufrieden über die Form seiner Mannschaft: "Im Moment läuft es." Die Defensive präsentiert sich stabil und hat erst sieben Gegentreffer quittieren müssen, das ist der Bestwert in der Liga. Die Offensive führt gemeinsam mit der Emmerichenhains ebenfalls die Statistik an, 28 Torerfolge in acht Partien sprechen für sich. Das 8:0 über Osterspai schossen acht verschiedene Torschützen heraus. "Aber Elbert hat sich ebenfalls gut entwickelt", findet Mockenhaupt, der in Welschneudorf bislang noch nie gespielt hat. Einige Ausfälle muss er zudem kompensieren. So fehlt Maik-Oliver Seibel ein halbes Jahr wegen beruflicher Verpflichtungen, Fabian Lohmar hat Knieprobleme, Mario Schönberger fällt langfristig aus, und Lars Utsch ist gesperrt nach Platzverweis in einem Spiel der Reserve-Mannschaft.

 


SG Westerburg/Gemünden - SG Ellingen (Sonntag, 14.30 Uhr, Hartplatz in Westerburg).

 

Die Vorfälle beim 1:3 in Linz haben Nachwirkungen für die SG Westerburg. Über die Sperren gegen Justin Keeler und David Meuer, die beide Rote Karten sahen, wird in mündlicher Verhandlung beraten, erzählt Co-Trainer Steffen Dörner. Zudem liege ein Sonderbericht gegen Trainer Oliver Meuer vor. Auf jeden Fall ist die Mannschaft geschwächt am Sonntag. "Wir haben ein schweres Spiel vor der Brust", ahnt Dörner, schließlich hat die SG Ellingen gerade den VfB Wissen mit 8:1 deklassiert. Westerburg will zu Hause natürlich trotzdem punkten, gespielt wird auf dem Hartplatz in Westerburg. Tormann Carsten Wolf steht dabei wieder zur Verfügung, und auch die ersten 60 Minuten in Linz geben Oliver Meuer und Steffen Dörner Hoffnung.


 

VfL Hamm - VfL Bad Ems (Sonntag, 14.30 Uhr).

 

Mit den Trainingseindrücken ist Hamms neuer Coach Philipp Höhner zufrieden. Umsetzen konnte seine Elf diese Arbeit jedoch nicht in bisher zwei Spielen unter seiner Regie. Die "Basics" müssten daher jetzt endlich auf den Platz gebracht werden. Höhner denkt dabei an Aggressivität und Leidenschaft, um weitere Enttäuschungen zu vermeiden.

Zuversichtlich stimmt, dass Torwart Mert Zeycan sein Comeback in Erwägung zieht; die Entscheidung über seinen Einsatz falle kurz vor dem Anpfiff. Höhner kündigt weitere taktische und personelle Änderungen auf einigen Positionen an. Den Bad Emsern hält er zugute, dass sie sich spielerisch weiterentwickelt hätten: "Wir treffen auf eine andere Mannschaft als in der vorigen Saison", sagt er voraus. Der Bad Emser Trainer Kay Ludwig will gegen alle Mannschaften punkten, die in der Tabelle hinter seinem Verein stehen - also auch gegen Hamm. Drei Zähler sind sein Ziel an der Sieg. Die Rahmenbedingungen dafür sind durchwachsen: "Personell sind wir arg gebeutelt, die Mannschaft stellt sich leider fast von alleine auf", bedauert er, "aber die Leute, die da sind, ziehen hervorragend mit."

Dass auf einem Kunstrasen gekickt wird, komme seinen Bad Emsern außerdem entgegen. Stabil stehen, schnell umschalten und Konter setzen, so lautet die Vorgabe. "Ich kenne die Spielweise von denen mit den langen Bällen", sagt Ludwig über den VfL Hamm. Die Stärken in der Offensive um Michael Trautmann sind ebenfalls nicht neu für ihn: "Die brauchen vorne nicht viele Chancen."

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[ Letzte Änderung: 18. Dezember 2018 ]