SV Hundsangen e.V. 1926

20.10.2012, 00:52, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Vorschau Bezirksliga 10.Spieltag

Von: rhein Zeitung

SG Hundsangen/Obererbach - FV Engers.

 

Der nächste Punktspielgegner ist FVE-Spielertrainer Sascha Watzlawik bestens bekannt. Schließlich verloren die Engerser am Mittwoch im Pokal gegen die SG Hundsangen klar und deutlich mit 0:3.

 

"Die Niederlage war verdient, auch in dieser Höhe", sagt Watzlawik, "aber jedes Spiel ist anders."

 

Will heißen, am Sonntag werden die Karten neu gemischt.

 

Watzlawik hofft, dass mit Hennig Schäfer und Mario Schneeweis wenigstens zwei der drei zuletzt fehlenden Mittelfeldakteure wieder einsatzfähig sind. Davon hängen Erfolg oder Misserfolg für ihn jedoch nicht ab: "Wir haben elf Mann auf dem Platz, und jeder von den Jungs erhebt den Anspruch, zum Team zu gehören. Dann müssen sie es auch zeigen und am Sonntag die richtige Antwort auf das 0:3 vom Mittwoch geben."

 

 

SG Puderbach/Urbach-Dernbach/ Daufenbach/Raubach - SV Rheinbreitbach.

 

"Kein Trainer kennt uns wohl so gut wie Michael Roos", ahnt Rheinbreitbachs Coach Michael Blankenheim, "der hat uns bestimmt schon sieben Mal gesehen." Das liegt am Spielplan. Roos kann auf diese Weise allwöchentlich den nächsten Gegner seiner Puderbacher beobachten. Sein Augenmerk gilt dabei aber auch dem Aufsteiger, und er hat festgestellt: "Die Rheinbreitbacher können auch ein bisschen Fußball spielen."

Bisher taten sie das nicht sehr erfolgreich; nur sechs Punkte stehen nach neun Partien in der neuen Liga auf der Habenseite. "Dabei haben wir zuletzt wirklich gut gespielt", merkt Trainer Blankenheim an, "aber wir haben unsere Torchancen, von denen es reichlich gab, nicht genutzt." Deshalb bleibt man beim Neuling auch relativ gelassen: "Irgendwann werden wir das Tor schon treffen. Wir müssen halt immer an die Grenzen gehen, mehr können wir nicht tun."

Auch beim Kreisderby in Puderbach ist der SVR nur Außenseiter. "Ich habe die Mannschaft zwar nur einmal gesehen, aber ich weiß, dass sie körperlich robust sind und spielerisch stark. Da muss schon alles passen, wenn wir etwas holen wollen", sagt Blankenheim.

Diese Erwartungshaltung macht seinem Puderbacher Kollegen Michael Roos ein paar Sorgen. "Das sieht nach einem lockeren Pflichtsieg aus", meint er, "doch so einfach wird das nicht gehen. Wir müssen schon fleißig sein und vernünftig arbeiten." Den Rückschlag vom 0:3 in Westerburg hat Roos zumindest äußerlich gut verkraftet. "Es wird nicht ausbleiben, dass wir ab und zu ein Auswärtsspiel verlieren. Schließlich war das ein guter Gegner, der auch oben mitspielt. Und wir sind keine Mannschaft, die Meister werden kann. Wenn alles gut läuft, können wir unter die ersten fünf kommen."

Tiefstapelei oder Realismus? Immerhin räumt Michael Roos ein, dass sich sein Team am vergangenen Sonntag nicht gerade geschickt angestellt hat: "Beim Stand von 0:1 haben wir eine Gelb-Rote Karte wegen Handspiels kassiert, vor dem Elfmeter zum 0:2 ist der Stürmer aus unserem Strafraum rausgelaufen, als er gefoult wurde, und auch sonst haben wir viele individuelle und taktische Fehler gemacht. Das haben wir in dieser Woche ausführlich besprochen und sind fürs nächste Spiel gut gerüstet."

 

 

SG Müschenbach - SC Berod-Wahlrod (So., 14.30 Uhr).

 

Nachdem der SC Berod-Wahlrod (11. Platz/12 Punkte) in den Ligaspielen zuvor vier Niederlagen hatte einstecken müssen, bezeichnete Thomas Schäfer den 1:0-Erfolg vom zurückliegenden Wochenende gegen Aufsteiger Osterspai als "gut fürs Selbstvertrauen". Doch wie sieht es nach der 0:3-Pokalpleite gegen Herdorf unter der Woche aus? Schäfer: "Wir haben 70 Minuten lang nicht schlecht gespielt und waren sogar die bessere Mannschaft - und das trotz zahlreicher Ausfälle von Stammspielern." Daher macht sich der Spielertrainer keine Sorgen für die bevorstehende Aufgabe gegen die SG Müschenbach (13./6). "Das tut dem Selbstvertrauen keinen Abbruch", ist sich Schäfer sicher. Und selbst wenn es das täte - das Aufeinandertreffen mit dem Westerwald-Sieg-Kreismeister ist ohnehin von Brisanz geprägt, liegen die Orte Berod und Müschenbach doch gerade einmal zehn Kilometer auseinander. "Beide Mannschaften kennen sich, die Spieler untereinander sowieso, und ich denke, dass sich viele auf dieses Derby freuen", meint Schäfer, der zudem einige Zuschauer erwartet. Respekt hat der SC-Spielertrainer vor dem kommenden Gegner, und er ist davon überzeugt, dass sich die Leistung des Aufsteigers bislang nicht immer in den Ergebnissen widerspiegelt. "Ich sage es immer und bleibe dabei: Auch in diesem Spiel werden Kleinigkeiten entscheiden", so Schäfer, der sein Team im Vergleich zu den zurückliegenden Wochen zwar wieder "ganz gut aufgestellt" sieht, über seinen eigenen Einsatz wegen muskulärer Probleme erst kurzfristig entscheidet.

 

 

SG Herdorf - Spvgg EGC Wirges II (So., 14.30 Uhr).

 

Nachdem die SG Herdorf (8./14) bereits Oberligist SG 06 Betzdorf im AK-internen Rheinlandpokal-Duell eliminiert hatte, musste nun mit dem SC Berod-Wahlrod beim 3:0 der nächste AK-Rivale dran glauben. Bleibt abzuwarten, ob den "Hellertalern" nun mit der SG Neitersen der letzte AK-Konkurrent zugelost wird und ob sich die Herdorfer in diesem Fall ein weiteres Mal durchsetzen können. Doch genug des Exkurses. Rheinlandpokal war gestern, Bezirksliga steht wieder auf dem Stundenplan - und da kommt mit der Spvgg EGC Wirges II (2./18) der Tabellenzweite in den Oberwesterwald gereist. Dass man mit einer guten Abwehrarbeit ganz oben mitspielen kann, demonstrierte in der abgelaufenen Saison bereits die SG Neitersen. So scheint Wirges II ebenfalls das Spiel auf eine starke Defensive aufzubauen, denn auch der Ex-Rheinlandligist stellt mit erst drei Gegentoren die beste Abwehr der Liga und steht bei nur mittelmäßiger Torausbeute weit oben in der Tabelle. Aber auch bei den Herdorfern um Spielertrainer Dirk Spornhauer "steht" seit mittlerweile vier Pflichtspielen die Null. Eine torreiche Partie darf also kaum erwartet werden.

 

 

 

SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald - SG Westerburg (So., 14.30 Uhr).

 

Das war schon klasse, was die SG Weitefeld (1./19) am vergangenen Mittwoch im Rheinlandpokal gegen die zwei Klassen höher angesiedelte Spvgg Eintracht Glas-Chemie Wirges auf den Platz gebracht hatte. "Zusammen mit dem Spiel gegen Montabaur dürfte das unsere bisher beste Saisonleistung gewesen sein", ist Trainer Volker Heun nach wie vor begeistert vom Auftritt seiner Mannschaft und fügt an: "Ein Fremder hätte wohl kaum erkannt, wer der Oberligist und wer der Bezirksligist ist." Trotz zeitweiliger spielerischer Überlegenheit, vor allem im ersten Durchgang, reichte es schlussendlich aber doch nicht für eine Überraschung. Der Oberligist gewann mit 2:0, und so geht es für die Heun-Elf darum, sich wieder auf den Liga-Alltag zu konzentrieren. Und da steht mit der SG Westerburg (4./17) keine Laufkundschaft auf dem Programm. "Für mich ist Westerburg die Überraschungsmannschaft schlechthin, auch wenn die relativ unspektakulär spielen und mit einem Libero und zwei Manndeckern auf die altmodische Abwehrvariante vertrauen." Mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen haben sich die Westerburger bis ins obere Tabellenviertel geschossen, allen voran Sturmspitze Björn Weber hat mit acht Treffern großen Anteil am Höhenflug der Gäste. "Das wird ganz anders als am Mittwoch. Mal sehen, ob und wie sich der Kräfteverschleiß bemerkbar macht", warnt Heun seine Spieler indirekt davor, übermütig in die Partie zu gehen. Daher ist Heun froh, dass sich bei der zuletzt schwierigen Personallage kein weiterer Akteur im Pokalspiel verletzt hat und sich darüber hinaus das Lazarett immer weiter lichtet.

 

 

 

FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen - SG Nievern/Fachbach (Sa., 18 Uhr).

 

Kleinigkeiten fehlten der FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen beim 0:1 im Auswärtsspiel gegen den SC Berod-Wahlrod zu einem Punktgewinn. "Wir waren bis zum Schluss gut im Spiel, nur in den ersten 20 Minuten hatten wir Probleme mit dem Schuhwerk, was uns natürlich nicht passieren darf", erklärt Trainer Marc Mies ein ausgeglichenes Spiel, indem seine Mannschaft erneut defensiv stabil und offensiv recht harmlos war. "Klar, in solchen Spielen muss man punkten. Aber dafür müssen wir unsere wenigen Chancen auch einfach einmal nutzen", hadert Mies mit der Ausbeute aus guten Möglichkeiten.

Am Samstag gegen die SG Nievern will er vor heimischem Publikum das Risiko ein wenig erhöhen: "Es nutzt nichts immer nur unentschieden zu spielen, wir müssen auch mal einen Dreier holen", weiß Mies, der hofft, dass seine Truppe direkt im Spiel ist. Vor Gegner Nievern hat er großen Respekt: "Die spielen schon jahrelang in der Klasse und haben eine gute Mannschaft. In Heimspielen müssen wir aber punkten und dafür müssen wir alles investieren."

Bei der SG Nievern/Fachbach läuft in diesen Tagen alles nach Plan, denn mit dem 3:0 gegen Tabellenführer Guckheim verbesserte sich die Elf von Trainer Murat Saricicek auf den siebten Platz und zeigte dabei vor allem in Halbzeit eins ein sehr gutes Spiel. "Wir dürfen jetzt aber nicht glauben, alles geht von alleine. Osterspai steht schon unter Druck, hinten sind sie sehr stabil, da müssen wir geduldig sein", weiß Saricicek, dass seine Grün-Weißen auf dem großen Osterspaier Hartplatz das Spiel machen müssen. "Wir wollen uns im Mittelfeld festsetzen, dafür müssen wir in Osterspai etwas holen", gibt sich der Trainer, der bis auf Marc Baulig (Studium) den kompletten Kader zur Verfügung hat, kämpferisch.

 

 

 

VfL Bad Ems - SG Miehlen/Nastätten (So., 16 Uhr).

 

Mit 0:4 verlor die SG Miehlen/Nastätten ihr Heimspiel gegen die SG Weitefeld und hatte dabei keine Chance: "Die waren uns deutlich überlegen, das muss man anerkennen", will Spielertrainer Rüdiger Graden nicht mehr zurückschauen. Denn seine junge Truppe hat am Wochenende die Möglichkeit mit dem VfL Bad Ems eine Mannschaft mit in den Abstiegskampf hineinzuziehen, die damit vor der Saison sicher nicht gerechnet hätte. "Die Emser haben eine sehr gute Mannschaft, hatten in den vergangenen Wochen aber auch ein wenig Verletzungspech", weiß Graden, der im VfL eine unangenehme Mannschaft sieht: "Die können jeden Gegner in der Liga schlagen, sind sehr kompakt und zweikampfstark und vorne wie hinten gut besetzt", zollt er der Elf seines Trainerkollegen Frank Wendland großen Respekt. "Wir müssen da einfach hinten mal dicht halten, dann ist vielleicht etwas drin", hat Graden eine kleine Hoffnung in der Silberau bestehen zu können.

Sein Trainerkollege Frank Wendland hofft dagegen, dass sein Team trotz der langen Verletztenliste und zuletzt drei Niederlagen in Folge mit 3:13-Toren auch wieder mal Punkte einfährt. "Wir kennen ja die Gründe für diese drei Pleiten. Bei uns sieht es personell einfach sehr schlecht aus, da müssen teilweise Stürmer in der Viererkette aushelfen", erklärt Wendland, der deswegen vor der Partie gegen Miehlen auch klarstellt: "Für mich muss jetzt nicht zwangsläufig ein Sieg gegen den Tabellenletzten her." Dennoch wollen die Bad Emser natürlich möglichst alle drei Punkte in der Kurstadt behalten. "Egal in welcher Besetzung: Wir gehen in jedes Spiel um zu punkten", sagt der VfL-Coach, der nachschiebt, dass "wir uns gegen Miehlen sicherlich nicht hinten reinstellen werden. Wir versuchen offensiv tätig zu werden und die SG unter Druck zu setzen. Wir wollen uns nach der Partie einfach selbst keinen Vorwurf machen, nicht wirklich alles versucht zu haben. Und wenn es am Ende reicht, ist es gut, und wenn nicht, haben wir wenigstens alles in die Waagschale geworfen". Auch Miehlen erwartet Wendland offensiv. "Die müssen ja in jedem Spiel Punkte holen, damit der Abstand zum rettenden Ufer nicht zu groß wird."

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[ Letzte Änderung: 12. Dezember 2018 ]