SV Hundsangen e.V. 1926

08.11.2012, 17:55, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Vorschau Bezirksliga 13.Spieltag

Von: rhein Zeitung

SV Rheinbreitbach - SG Hundsangen/Obererbach (So., 14.30 Uhr).

 

"Bis zum 0:1 war es ausgeglichen. Danach sind wir auseinander gebrochen", erklärt Hundsangens Trainer Ralf Hannappel die 0:4-Heimpleite seiner Elf gegen die SG Westerburg/Gemünden. Im kommenden Gegner, dem Aufsteiger aus Rheinbreitbach, sieht er "einen direkten Konkurrenten, der spielerisch stark ist", betont aber: "Wir müssen jetzt absolut auf uns schauen. Bis jetzt waren wir gegen Mannschaften, die hinter uns stehen, nicht gerade überzeugend." Hannappel fordert von seiner Elf, auf dem Kunstrasenplatz in Rheinbreitbach den Kampf anzunehmen und sich dadurch den Spaß am Fußball und das Selbstvertrauen wieder zurückzuholen.

 

 

TuS Montabaur - SG Herdorf (Fr., 19.30 Uhr).

 

Auf einer seit Wochen anhaltenden Talfahrt befinden sich sowohl die SG Herdorf (9. Platz/14 Punkte) als auch der TuS Montabaur (10./14). Während die "Helltertaler" seit drei Spielen auf einen Punktgewinn warten und zuletzt auch nicht gerade vom Glück verfolgt waren, sind die Montabaurer bereits seit vier Partien ohne Sieg. Dabei "krönte" der TuS seine Misere am vergangenen Spieltag mit einer vor allem in dieser Höhe unerwarteten 1:6-Pleite beim bis dato Tabellenletzten aus Müschenbach. "Keine Ahnung, wo deren Probleme liegen", ist Herdorfs Spielertrainer Dirk Spornhauer überfragt. "Eigentlich haben die ja eine richtig gute Truppe beisammen." Dass sich allerdings auch Spornhauer und seine Mannschaft bislang unter Wert verkaufen, dessen ist sich der Spielertrainer bewusst, wenngleich mit einbezogen werden sollte, dass die SG seit Wochen auf zahlreiche Stammkräfte verzichten muss. Hinzu kommt, dass die Einsätze von Stefan Häßler und Bastian Utsch (beide mit Zerrung) fraglich sind. Spornhauer: "Das wird ein schweres Spiel für beide Teams, beide stehen unter Druck. Das dürfte interessant werden."

 

 

SG Nievern - SC Berod-Wahlrod (Sa., 17.30 Uhr).

 

"Dass wir weiterhin auf dem richtigen Weg sind, hat auch dieses Spiel gezeigt", attestiert Thomas Schäfer, Spielertrainer des SC Berod-Wahlrod (8./18), seiner Mannschaft trotz der 0:2-Niederlage gegen Wirges II eine gute Leistung. Dabei hatte der SC sogar die klareren Chancen, die Tore erzielte jedoch der Gegner. Schäfer: "Eine Spitzenmannschaft wie Wirges nutzt die Lücken, die sich bieten, nun einmal eiskalt aus." So standen die Beroder am Ende trotz großen Aufwands mit leeren Händen da, nehmen aber nun schon wieder die nächste Gelegenheit auf drei weitere Punkte in Angriff. Und auch wenn es in dieser Liga wohl kaum eine unangenehmere Aufgabe gibt, als auf dem kleinen, unbequemen Hartplatz der SG Nievern (6./22) bestehen zu müssen, so ist Thomas Schäfer trotz der Heimstärke des Gegners der festen Überzeugung: "Wir werden da gewinnen." Aufgrund der traditionsgemäß starken Heimbilanz der Nieverner ist sich Schäfer nicht zu schade, "nur für dieses eine Spiel ein bisschen was zu verändern". Welche Veränderung das genau sein werden, bleibt Schäfers Geheimnis. Sollte es aber von Erfolg in Form eines Sieges gekrönt werden, würde der SC bis auf einen Zähler an die Überraschungsmannschaft aus Nievern heranrücken.

 

 

 

Spvgg EGC Wirges II - SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald (So., 14.30 Uhr).

 

 

Im Kampf um Tabellenplatz eins geht es für die SG Weitefeld (1./26) an diesem Wochenende gegen keinen Geringeren als den ärgsten Verfolger - die Spvgg EGC Wirges II (2./25). Dass aber gerade diese Spiele für jeden Fußballer fernab jeglicher Ligazugehörigkeit ein Höhepunkt sind, das weiß auch SG-Trainer Volker Heun: "Keine Frage: Diese Duelle hat jeder Spieler am liebsten." Doch trotz der Tabellenführung und der Tatsache, dass die Weitefelder bereits die erste Garde der EGC vor ein paar Wochen im Rheinlandpokal am Rande einer Niederlage hatte, sieht Heun eher die Wirgeser in der Favoritenrolle. "Nur fünf Gegentore in zwölf Spielen, das ist schon eine Hausnummer", spricht Weitefelds Trainer die Defensivkraft des Gegners an und meint zudem, dass die Erfahrungen aus der vergangenen Saison beim Ex-Rheinlandligisten in dieser Spielzeit zum Tragen kämen. Erfahrungen, die sein eigenes junges Team erst noch sammeln muss. Heun: "Die Erwartungshaltung im Umfeld ist größer geworden. Die Jungs wollen vielleicht im Moment einfach zu viel und setzen sich deshalb selbst zu sehr unter Druck." Dass die Ergebnisse aber nach wie vor stimmen und die Weitefelder seit bereits vier Spieltagen die Ligaspitze erfolgreich verteidigen, spricht eindeutig für die Qualität der Mannschaft. Wie auch immer das Duell der beiden Spitzenteams auch ausgehen mag, so darf man sich bereits im Vorfeld sicher sein: Wenn beide Mannschaften ihr Potenzial in die Waagschale werfen, dann wird dieses "Spitzenspiel" seiner Bezeichnung auch gerecht.

 

 

 

SG Puderbach/Urbach-Dernbach/ Daufenbach/Raubach - VfL Bad Ems (Fr., 19.30 Uhr).

 

 

Die Negativserie des VfL Bad Ems ist mit dem 4:2 über Aufsteiger Rheinbreitbach endlich gerissen. "Das war ein wichtiger Sieg", kommentiert Trainer Frank Wendland, der trotzdem nicht gerade optimistisch auf die bevorstehende Auswärtsaufgabe bei der SG Puderbach blickt. Mal wieder plagen den Coach heftige Personalsorgen: "Ich werde am Freitag wieder selbst auflaufen müssen", hadert Wendland vor der Partie auf dem großen Kunstrasenplatz in Puderbach. "Die Größe des Platzes kommt uns natürlich nicht entgegen, wir treffen da auf eine sehr spielstarke Mannschaft, die technisch visiert ist. Da sind wir klarer Außenseiter", erklärt Wendland, der im Hinblick auf die Saisonziele des VfL Bad Ems klare Worte findet: "Für uns geht es nur um den Klassenverbleib. Alles andere ist Schwachsinn." Die Devise für die kommenden Wochen bis zur Winterpause lautet für die Kurstädter: "Wir müssen sehen, dass wir irgendwo noch einmal punkten und dann gestärkt in die Rückrunde gehen."

 

 

 

SG Miehlen/Nastätten - FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen (Sa., 18.30 Uhr).

 

Auf dem Rasenplatz in Miehlen geht es am Samstagabend im Rhein-Lahn-Duell zwischen der SG Miehlen/Nastätten und der FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen um drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib in der Bezirksliga Ost. "Das ist Abstiegskampf pur", erklärt FSV-Trainer Marc Mies, der ein Spiel "auf Biegen und Brechen" erwartet. Auch sein Gegenüber, Miehlens Spielertrainer Rüdiger Graden, stellt sich auf ein "Kampfspiel" ein.

Die Gastgeber stehen mit aktuell sieben Punkten auf dem letzten Platz der Tabelle. Mit einem Punkt mehr rangieren die Aufsteiger aus Osterspai und Kamp-Bornhofen auf dem 14. Platz. "Die Frage wird sein: Wer nimmt den Abstiegskampf besser an?", erklärt Mies, der kein schönes, aber ein faires Spiel erwartet. Seine Truppe hatte am vergangenen Wochenende spielfrei, da der Osterspaier Hartplatz nicht bespielbar war. Die Elf aus Miehlen und Nastätten zeigte beim Auswärtsspiel in Guckheim, das letztlich mit 0:3 verloren ging, zumindest eine Halbzeit lang eine ansprechende Leistung. "Die Tore, die wir bekommen haben, waren ärgerlich, da war auch der Schiedsrichter mit dran Schuld. In der zweiten Halbzeit hatten wir den Gegner aber im Griff", blickt Spielertrainer Graden zurück.

In Aufsteiger Osterspai erwartet er eine kompakte Einheit: "Die laufen viel, sind mit nur wenigen Gegentreffern aufgestiegen und können kämpfen", lobt Graden, hofft aber gleichzeitig darauf, gegen den Neuling die Heimbilanz verbessern zu können: "Wir müssen zu Hause gegen einen Aufsteiger auf Sieg spielen." Auf Sieg spielen - das wollen und müssen beide Mannschaften am Wochenende im direkten Kellerduell. "Ein Punkt ist am Samstag kein Punkt", weiß Osterspais Trainer Marc Mies um die Brisanz der Partie.

 

 

TuS Montabaur - SG Herdorf (Fr., 19.30 Uhr).

 

Eine 1:6-Klatsche kassierte der TuS Montabaur am vergangenen Spieltag in Hachenburg beim Aufsteiger SG Müschenbach. "Die Anreise und Spielvorbereitung war am Freitagabend schon schlecht. Dann haben wir in keinster Weise das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten", erklärt TuS-Präsident Jörg Nicolaus. Heute Abend steht für die Kreisstädter ein richtungsweisendes Spiel an, wenn mit der punktgleichen SG Herdorf eine Mannschaft ins Mons-Tabor-Stadion kommt, die ebenfalls noch weit unter ihren Möglichkeiten geblieben ist. "Die haben ähnliche Probleme wie wir. Wer da heute Abend verliert, der muss erst einmal nach unten blicken", weiß auch Nicolaus um die Brisanz dieser Partie.

 

 

FV Engers - SG Müschenbach/Hachenburg (So., 14.30 Uhr).

 

"Das war schon eine Super-Leistung. Wir haben gezeigt, was möglich ist", blickt Müschenbachs Spielertrainer Marco Schnell auf das 6:1 gegen den TuS Montabaur zurück. Im kommenden Spiel beim FV Engers, der die letzten acht Ligaspiele allesamt gewinnen konnte, sieht er seine Truppe als "krassen Außenseiter". Für die Müschenbacher und Hachenburger, die auswärts weiterhin auf die ersten Zähler warten, wäre ein möglicher Punktgewinn ein schöner Bonus auf dem Habenkonto. "Wir wissen, wie stark sie sind, fahren aber als so klarer Außenseiter nach Engers, dass wir trotz des Tabellenstandes keinen Druck und keine Angst haben", erklärt Trainer Schnell.

 

 

SG Westerburg/Gemünden - SG Guckheim/Kölbingen (So., 14.30 Uhr).

 

Derbyzeit im Westerburger Land: Die SG Westerburg/Gemünden empfängt auf dem Hartplatz in Westerburg die SG Guckheim/Kölbingen zum Nachbarschaftsduell im doppelten Sinne. Nicht nur geographisch sind beide Orte nicht weit voneinander entfernt, auch in der Tabelle trennt nur ein Punkt die beiden Teams. Die SG Guckheim hat im Moment mit 24 Punkten einen Zähler mehr auf dem Konto und zieht Selbstvertrauen aus den beiden Partien in der vergangenen Saison, die die Elf von Spielertrainer Stefan Schäfer beide gewann (3:0 und 2:0): "Die Westerburger haben zwar noch kein Tor gegen uns geschossen, haben aber ein sehr gutes Umschaltspiel und sind vorne sehr gut besetzt", lobt Schäfer den Gegner, als dessen größte Schwäche er "das Understatement" sieht. "Die sind stärker als sie immer tun und haben bis jetzt zu Hause alles gewonnen, deshalb sind sie für mich leichter Favorit", erklärt Schäfer. Sein Gegenüber Oliver Meuer schiebt die Favoritenrolle hingegen nach Guckheim: "Sie sind robust, vorne stark besetzt und auch bei Standards sehr gefährlich und haben uns zweimal geschlagen." Beide Trainer sind sich einig: Am Sonntag werden Kleinigkeiten eine intensive Partie entscheiden.

 

 

 

 

 

 

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