SV Hundsangen e.V. 1926

15.11.2012, 21:01, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Vorschau Bezirksliga 14.Spieltag

Von: rhein Zeitung

SG Hundsangen/Obererbach - SG Puderbach (So., 14.30 Uhr).

 

Mit 1:3 unterlag die SG Hundsangen/ Obererbach unter der Woche dem Rheinlandligisten aus Neitersen und Altenkirchen. Trotzdem war Trainer Ralf Hannappel mit der Leistung seiner Elf zufrieden: "Wir haben Neitersen 45 Minuten an die Wand gespielt." Was seine Mannschaft am Sonntag im Heimspiel gegen die SG Puderbach verbessern muss, bringt Hannappel auf den Punkt: "Unsere Chancenverwertung und das Verhalten bei Standards." Insgesamt wirkt der Trainer der SG Hundsangen in diesen Tagen schon wieder etwas entspannter, gewann seine Mannschaft doch am Sonntag in Rheinbreitbach mit 4:3 und zeigte dabei eine ordentliche Leistung. Vom "Starten einer Serie" will er dennoch nichts wissen:

 

"Wir wollen gegen spielstarke Puderbacher gewinnen, mehr nicht!"

 

 

 

SC Berod-Wahlrod - TuS Montabaur (So., 14.30 Uhr).

 

Viel hatten sich Thomas Schäfer und sein SC Berod-Wahlrod (8./18) vorgenommen und waren pünktlich in Richtung Nievern aufgebrochen, doch dann fiel die Begegnung aus. Dass das bevorstehende Heimspiel gegen den Tabellennachbarn TuS Montabaur (9./17) stattfinden wird, davon ist der Beroder Spielertrainer aber überzeugt. Gemeinhin als "launische Diva" bezeichnet, die ihr zweifellos vorhandenes Potenzial nur selten unter Beweis stellt, sieht auch Schäfer den TuS als "wesentlich besser an, als es der jetzige Tabellenstand aussagt. Gerade die Offensivabteilung ist mit Spielern wie Dominic Reusch, Niklas Wörsdörfer, Viktor Bichert und Nico Weber mit Spielern gespickt, die in dieser Klasse ihresgleichen sucht." Schwächen offenbart der Ex-Oberligist indes in der Defensive. Grundsätzlich wollen wir in der Tabelle vor Montabaur bleiben", stellt Schäfer klar. " Alles, was darüber hinaus noch möglich ist, nehmen wir natürlich gerne mit."

 

 

VfL Bad Ems - SG Weitefeld-Langenbach (Sa., 17 Uhr).

 

Volker Heun, Trainer des Tabellenführers aus Weitefeld, ist auch nach dem 2:0-Sieg im gutklassigen Spitzenspiel gegen Wirges II darauf bedacht, auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben. Er hütet sich davor, voreilige Schlüsse zu ziehen, weil er weiß: "Das ist nach wie vor nur eine Momentaufnahme." Denn mit jedem weiteren Erfolg ist auch der Trainer eines Amateurvereins mehr und mehr als Psychologe gefragt denn als Fußballtrainer. "Durch den Erfolg neigt man dazu, nachzulassen. Dem sollte man entgegenwirken." Ernst nehmen sollte der Spitzenreiter somit auch sein Gastspiel beim VfL Bad Ems (12./14), der als Sechster der Vorsaison in dieser Runde zwar bislang noch nicht so recht in Fahrt kommt, "mit Spielern wie Matthias Staudt, Vernatius Emeka oder Nicholas Liefke aber doch sehr gute Leute in seinen Reihen hat", so Heun.

 

 

SG Guckheim/Kölbingen - SV Rheinbreitbach (So., 14.30 Uhr).

 

Auch Guckheims Spielertrainer Stefan Schäfer empfand das 1:1-Unentschieden im Lokalderby gegen die SG Westerburg/Gemünden als gerecht: "Das Gegentor kurz vor Schluss ist natürlich bitter, da wir nur wenig zugelassen haben, aber das geht schon so in Ordnung." Am Sonntag stellt sich der Tabellenletzte aus Rheinbreitbach auf dem Guckheimer Hartplatz vor. Der Aufsteiger steht für Schäfer allerdings sehr überraschend so weit unten in der Tabelle: "Das ist eigentlich eine ganz gute Truppe", erklärt er, weiß aber auch, dass Rheinbreitbach zu Hause wohl einen Tick stärker als auswärts ist. "Wir wissen, dass wir der Favorit sind und nehmen diese Rolle an. Trotzdem werden wir sie auf keinen Fall unterschätzen und mit voller Konzentration in das Spiel gehen", erklärt Schäfer, dessen Einsatz am Sonntag krankheitsbedingt erneut sehr fraglich ist.

 

 

FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen - SG Westerburg/Gemünden (So., 14.30 Uhr).

 

Zufrieden waren die Verantwortlichen der SG Westerburg/Gemünden mit dem 1:1 im Lokalderby gegen die SG Guckheim/Kölbingen. "Mit etwas mehr Glück wäre vielleicht mehr drin gewesen, mit etwas Pech verliert man so ein Spiel aber auch", erklärt Spielertrainer Oliver Meuer, der mit seiner Truppe in diesen Tagen einen absoluten Lauf hat. Nur gegen die Spitzenteams aus Engers und Weitefeld und auf dem Nieverner Hartplatz war seine Elf bislang unterlegen. Das soll sich auch am Sonntag, beim Auswärtsspiel auf dem Hartplatz in Osterspai nicht ändern. "Wir müssen diese Aufgabe mit absoluter Konzentration angehen, dann können wir auch da gewinnen", weiß Meuer, dass seine Elf die Partie beim Vorletzten trotz des Laufes auf keinen Fall lässig angehen darf.

 

 

SG Müschenbach/Hachenburg - SG Miehlen/Nastätten (So., 14.30 Uhr).

 

Zwei Ausrufezeichen hat die SG Müschenbach/Hachenburg in den vergangenen beiden Wochen gesetzt. Zuerst gewann die Elf von Spielertrainer Marco Schnell mit 6:1 gegen Montabaur, und eine Woche später gab es einen fast schon sensationellen 1:0-Sieg bei keinem Geringeren als dem Topfavoriten auf den Aufstieg, dem FV Engers. "Das war schon super, und wir haben uns das irgendwo auch verdient", freut sich Schnell, der das gestiegene Selbstbewusstsein jetzt unbedingt mit in die Partie gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf mitnehmen will. "Die Miehlener sind ähnlich schlecht in die Saison gestartet wie wir, haben aber zuletzt auch ähnlich gepunktet wie wir. Außerdem haben sie ähnlich wie wir viele junge, einheimische Spieler", sieht der Trainer einige Parallelen zwischen den beiden Mannschaften: "Trotzdem wollen wir zu Hause natürlich unbedingt gewinnen."

 

 

 

SG Nievern/Fachbach - Spvgg EGC Wirges II (So., 14.30 Uhr).

 

Der Wirgeser Trainer Stefan Waßmann will sich die Laune vom 0:2 im Spitzenspiel gegen die SG Weitefeld-Langenbach nicht vermiesen lassen: "Wir sind trotz der Niederlage absolut in der Spur", erklärt er vor der Partie am Wochenende bei einem der Überraschungsteams der Liga, der SG Nievern/Fachbach. "Da wird es auf ganz andere Tugenden ankommen. Wir müssen mit Leidenschaft kämpfen, da muss man sich auch mal die Knie blutig fallen. Das war bei uns früher normal", blickt er einige Jahre in seiner Karriere zurück, als die Bezeichnung Hartplatzhelden für die Kicker der Amateurligen noch mehr als berechtigt war. Genug der Fußballromantik, denn romantisch wird die Partie auf dem engen Hartplatz in Nievern auf keinen Fall werden: "Die spielen einfachen Fußball, sind auf ihrem Platz immer extrem willig. Da müssen wir einfach dagegenhalten", fordert Waßmann.

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