SV Hundsangen e.V. 1926

12.08.2016, 06:09, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Vorschau Bezirksliga 1.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

FSV Osterspai – SG Hundsangen/ Obererbach

 

 

„Wir wollen am Bewährten festhalten“, erklärt Osterpais Trainer Nico Helbach. Das bedeutet, dass die Grün-Weißen in der Defensive gut stehen und dann schnell umschalten wollen, um so erneut für Überraschungen zu sorgen. Nicht zur Verfügung stehen allerdings Josip Topic und Mathias Gittler, die noch ihren Urlaub verbringen. Thomas Lemler und Florian Lemler sind aktuell leicht verletzt. „Es wäre ärgerlich, wenn die beiden ausfallen“, bangt Helbach. Generell hat er 18 Leute im Kader. Hundsangen sieht der Trainer im Aufschwung und als Kandidaten für das gesicherte Mittelfeld.

„Die werden alles reinwerfen“, ist sich Hundsangens neuer Spielertrainer Martin Schlimm bewusst, der einst mit den Eisbachtaler Sportfreunden in Osterspai harte Pokalkämpfe mitgemacht hat. Der kleine Rasenplatz in Kamp-Bornhofen spreche für eine kampfbetonte Partie. Schon in der Rückrunde der abgelaufenen Saison hat Schlimm die FSV beobachtet. Was die eigene Aufstellung anbelangt, so ist sich der Spielertrainer auf etlichen Positionen noch nicht sicher, wen er nominieren soll. Darin erkennt er die positiven Aspekte eines ausgeprägten Konkurrenzkampfes und sehr hoher Trainingsbeteiligung. „Die Jungs ziehen voll mit“, und Urlauber kehren zurück. Verletzt ist aber Niklas Noll mit einer gebrochenen Nase.

 

 

 

 

 

 

SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen – TuS Montabaur  

 

„Schön, dass wir so einen Kracher direkt am ersten Spieltag haben“, freut sich Elberts Trainer Michael Diel vor dem Derby gegen den TuS Montabaur. Er hofft auf eine Kulisse wie im vorigen Jahr, als rund 500 Zuschauer kamen. „Das ist ein absoluter Höhepunkt für uns.“ Personell kann er zwar nicht gänzlich aus dem Vollen schöpfen, doch die Ausfälle durch Verletzungen und Urlaube halten sich in Grenzen. Der Trainer ist von der Qualität seines Kaders überzeugt und räumt zugleich ein: „Montabaur ist eine Hausnummer“, die Mannschaft des Nachbarn dürfte stärker sein als in der vorigen Saison.

„Die Vorfreude auf den ersten Spieltag ist immer groß“, betont ebenso Benedikt Lauer, der Trainer des TuS Montabaur. Das gelte erst recht für das Derby, denn „da geht es auch ein bisschen ums Prestige“. Nach zwei Unentschieden im vergangenen Spieljahr erscheint der Ausgang erneut offen. „Wir müssen versuchen, unser Spiel durchzuziehen“, verlangt der Trainer, der auf die Offensive setzt. Zuletzt wurde beim TuS noch mal an der Spritzigkeit gearbeitet. Lauer erwartet die Elberter wie gewohnt als „kompakte Mannschaft“ und hat sie im Vorfeld beobachtet. Das eigene Team hat Lauer zuletzt nicht in allen Übungseinheiten gesehen, weil er Vater einer Tochter geworden ist. Doch aus dem Training habe er „nur Gutes gehört“.

 

 

SG Müschenbach/Hachenburg – VfB Linz

 

Vor einem „schwierigen, unangenehmen Auftaktprogramm“ wähnt der Müschenbacher Trainer Volker Heun seine Elf. Erster Gegner ist heute der VfB Linz, Dritter der vorigen Saison, den er schon zuletzt als „spielerisch beste Mannschaft in der Klasse“ wahrgenommen hat und der sich zusätzlich personell verstärkt habe. „Die Vorbereitung ist eigentlich ordentlich gut gelaufen“, sagt Heun über den eigenen Kader. Dabei bezieht er sich nicht auf die Test- und Pokalspiele, sondern hat den Übungsbetrieb im Blick: „Die Trainingsbeteiligung ist sehr gut, es wird mitgezogen.“ Bei 16 bis 17 Feldspielern habe man sich in der Breite noch etwas verbessert. „Ich bin selbst gespannt“, fiebert Heun dem Start engegen.

 

 

SV Fortuna Nauort – SG Westerburg/Gemünden 

 

Die Mannschaft ist in einem guten Zustand“, versichert Trainer Olaf Klee vor der ersten Begegnung des SV Fortuna Nauort in der Bezirksliga Ost. Alle Aktiven sind fit, doch „die Wahrheit liegt am Sonntag auf dem Platz“ und auf dem wird die SG Westerburg als ein starker Kontrahent und „renommierte Mannschaft“ auflaufen. „Da können wir direkt mal sehen, was Bezirksliga bedeutet“, findet Klee, es herrsche Vorfreude. „Wir wollen versuchen, mit Euphorie da reinzugehen.“ Die Heimspiele seien wichtig für einen Aufsteiger, und der SV Fortuna wolle sich fußballerisch einbringen und sich nicht verstecken. Allerdings gelte es zu sehen, „was der Gegner zulässt“.

Ohne größere Verletzungssorgen starten ebenfalls die Westerburger in die Auftakt-Begegnung. David Gläser kann jedoch gerade erst wieder mit dem Training beginnen, Nico Goliasch befinde sich im Urlaub, berichtet Trainer Oliver Meuer. „Die letzten beiden Wochen waren ganz okay“, bilanziert er zur Vorbereitung, zuvor gab es einige Umstellungen im neu formierten Kader. Eines ist Oliver Meuer bewusst: „Am Sonntag geht es auch körperlich ganz anders zur Sache“ als in den Testspielen. Ein hohes Maß an Euphorie traut der Westerburger Coach dem Aufsteiger zu – „da wollen wir ein bisschen auf die Bremse treten“. Als robustes Team schätzt er die Nauorter ein, die er beobachtet hat.

 

 

 

VfL Hamm – Spvgg EGC Wirges II

 

 

Gleich der Auftakttag der Bezirksliga Ost droht von einem Spielausfall geprägt zu werden. Die EGC Wirges möchte die Begegnung ihrer Reserve in Hamm verlegen, weil insbesondere zahlreiche junge Spieler verreist sind. Die Gastgeber sehen hingegen keinen Grund, dem Wunsch auf eine Verlegung nachzukommen. Erst am Montag dieser Woche habe Wirges einen Antrag gestellt, schildern Hamms Trainer Jens Hanas und Abteilungsleiter Peter Wardenbach. Das sei sehr kurzfristig, vor allem fehlten bei einem neuen Termin unter der Woche im eigenen Verein etliche Spieler wegen ihrer Schichtarbeit oder ihres Studiums. Weiterhin entstünden Probleme bei der Sportplatz-Belegung, denn der VfL sei nicht der einzige Nutzer.

 

Gleich neun Spieler des Jahrgangs 1998 befänden sich im Urlaub, wirbt Ingo Kiesel als Sportlicher Leiter der EGC Wirges um Verständnis. Die jungen Kicker seien Schüler und deswegen an die Ferientermine gebunden. Am Mittwoch nächster Woche sollen sie zurückkehren. Der Kader der Zweiten bestehe zwar insgesamt aus 19 Aktiven, für die angesetzte Begegnung in Hamm habe man jedoch „definitiv keine Spieler“ wegen der Urlaubszeit.

 

 

 

 

SG Emmerichenhain/Niederroßbach – VfL Bad Ems

 

 

„Eine neue Liga ist wie ein neues Leben“, zitiert Emmerichenhains Trainer Nihad Mujakic. Da schwingt die Vorfreude mit auf Seiten des hoch gehandelten Aufsteigers. „Die Vorbereitung lief ganz ordentlich“, erzählt der Trainer. Urlaubsreisen einiger Spieler machen ihm aktuell ein paar Schwierigkeiten, doch diese Abwesenheiten seien legitim, „als Trainer muss ich diese Kröte schlucken“, so der Ex-Profi. Fabian Göbel widmet sich nach einer Operation dem Aufbautraining. Ansonsten herrscht Zuversicht, denn die anderen Spieler sind gesund, und die Ergebnisse in den Freundschaftsspielen stimmten. Mujakic hat sich etliche der kommenden Gegner angeschaut und kennt aus seiner Laufbahn manche Vereine und Aktive. „Bad Ems ist schwierig einzuschätzen“, räumt er aber ein.

 

Kay Ludwig, der Trainer des VfL Bad Ems, bewertet die SG Hoher Westerwald als Favoriten. „Das ist ein denkbar schwerer Saisonauftakt“, doch man wolle zumindest einen Punkt mitnehmen. „Wir unterschätzen diese Mannschaft nicht, wir überschätzen sie aber auch nicht“, stellt Ludwig klar und weist auf eigene Vorzüge hin. Dazu gehört, dass fast „alle Mann an Bord sind“. Etienne Kecskemeti ist allerdings verletzt und Kay Tups legt eine längere Babypause ein. „Wir sind sehr gut drauf“, betont der Trainer dennoch. In jüngster Zeit habe sich gezeigt, dass der VfL auch häufiger zu Null spielen könne. „Die Mannschaft ist wesentlich homogener als in den zwei Jahren zuvor“, hebt Kay Ludwig hervor.

 

 

 

 

SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen – SG Ellingen/Bonefeld/Willroth

 

 

„Man weiß nicht genau, wo man steht“, fasst Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt zusammen, was ihn und seine Kollegen vor dem ersten Spieltag beschäftigt. Seine Elf erwartet die SG Ellingen, den Zweiten der Vorsaison. Zuletzt gab es zwei Unentschieden zwischen beiden Spielgemeinschaften. Ein Punkt soll erneut das Minimalziel sein für Weitefeld.

 

Zwei oder drei jüngere Leute werden noch im Urlaub sein. Sonst gibt es keine personellen Sorgen. „Von der Quantität hat sich nicht viel getan“, sagt Mockenhaupt und baut auf einen 20 er-Kader. Eine gute Trainingsbeteiligung und ein Trainingslager in der Eifel schenken ihm ebenfalls Hoffnung; von den Vorbereitungsspielen ging zudem kein einziges verloren, selbst gegen höherklassige Konkurrenten nicht

 

 

 

SG Birlenbach/Balduinstein – VfB Wissen

 

 

Aufsteiger SG Birlenbach/Balduinstein bestreitet sein Saisondebüt gleich gegen einen der Mitfavoriten. Spielertrainer Wladimir Stumpf kündigt daher „keinen Hurra-Fußball“ an. Erst einmal soll die Mannschaft nach seinem und dem Willen seines Trainerkollegen Bernd Moos gut stehen gegen den VfB dann auf Konter setzen.

 

Der Gegner sei stark besetzt dank früher Oberliga-Spieler und der aktuellen Neuzugänge. Dazu werde das Tempo generell höher sein. „Die Jungs, die das schon gespielt haben, wissen was sie erwartet“, erklärt Stumpf, die anderen seien gespannt auf die Bezirksliga. Bei ein bis zwei angeschlagenen Akteuren im Kader seien die Spieler insgesamt gut in Form. Nicht gut lief es jüngst im Pokal, immerhin war „unter dem Strich die Trainingsbeteiligung mit 15 Mann relativ zufriedenstellend“.

 

„Wir gehen mit großem Respekt in die Partie in Birlenbach“, beteuert Wissens Vorsitzender und Abteilungsleiter Thomas Nauroth. Schließlich verfüge der Liga-Neuling über Fußballer mit Erfahrung aus höheren Klassen. Seiner Mannschaft werden Simon Ebach und Sebastian Land vermutlich fehlen. Angeschlagen sei Torwart Marvin Scherreiks, „aber ich denke, den kriegen wir bis Samstag hin“.

 

Insgesamt sei das Team von Trainer Dennis Reder noch nicht richtig eingespielt. Die Vorbereitung sei „suboptimal gelaufen“ aufgrund von Ausfällen wegen Verletzungen und Urlaubsreisen. „Die Form kann man nicht richtig einschätzen“, meint Nauroth. Taktisch sollten sich allerdings nun Möglichkeiten ergeben, variabler und gegebenenfalls „einen Ticken offensiver“ aufzutreten.

 

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