SV Hundsangen e.V. 1926

17.08.2012, 21:59, Alter: 6 Jahre
Kategorie: Fussball

Vorschau Bezirksliga 1.Spieltag

Von: rhein zeitung



 


SG Hundsangen/Obererbach - VfL Bad Ems (Sa., 17.30 Uhr)


In der unmittelbaren Nachbarschaft zur SG Hundsangen sind die Vereine schon längst in die Pflichtspielsaison gestartet. Dementsprechend freut sich auch Hundsangens Trainer Ralf Hannappel, dessen Mannschaft am Samstag im Rahmen ihrer Kirmes auf den Vorjahressechsten VfL Bad Ems trifft: "Auch wir wollen endlich wieder mitmischen", ist der Übungsleiter froh, dass es nach einer langen, aber ordentlichen Vorbereitung endlich wieder losgeht. Dass mit dem VfL Bad Ems am Samstag keine Laufkundschaft nach Hundsangen kommt, weiß Hannappel: "Die haben sich gut verstärkt, haben im letzten Jahr eine gute Rolle gespielt und uns in zwei engen Spielen alles abverlangt, da müssen wir hellwach sein." In der Startelf wird auch Top-Neuzugang Lyudmil Kirov stehen, der seit zehn Tagen im Training ist. Ausfallen werden jedoch definitiv Dimitri Bartsch und Christopher Reusch (beide Muskelverletzung). Der Einsatz von Daniel Hannappel ist studienbedingt noch fraglich.

 

Dass sein Team bereits vor dem ersten Kick um Punkte aus dem allerletzten Loch pfeift, passt Frank Wendland überhaupt nicht in den Kram. "Uns werden definitiv acht wichtige Leute fehlen", malt der Bad Emser vor dem schweren Gang nach Hundsangen in düsteren Farben. "Ich hoffe nicht, dass wir in eine ähnliche Situation wie Neustadt-Fernthal in der vergangenen Runde kommen. Die hatten auch eine gute Truppe, sind jedoch verletzungsgebeutelt gleich hinten rein gerutscht und abgestiegen."

Dass Wendland selbst wegen einer hartnäckigen Viruserkrankung bereits seit Wochen außer Gefecht ist, passt irgendwie ins Bild. Er wird im Westerwald von Bastian Staudt und Kay Ludwig vertreten.

Unter den gegebenen Umständen kann vom Vorjahresaufsteiger an der hessischen Grenze nicht allzu viel Zählbares erwartet werden. "Hundsangen ist für mich der Topfavorit. Sie sind für diese Klasse in der Offensive überdurchschnittlich besetzt und verfügen zudem über ausgezeichnete Freistoßschützen. Wir müssen zusehen, dass wir wenig Standards gegen uns bekommen."

 

 

SG Herdorf - SG Westerburg/Gemünden (Sa., 17.30 Uhr)


"Für mich ist der Gegner am Wochenende schon ein richtiger Knaller. Die haben zwar einige Abgänge zu verzeichnen, haben sich aber trotzdem eher verstärkt als verschlechtert", zollt Westerburgs Spielertrainer Oliver Meuer, der am Wochenende erneut selbst die Fußballschuhe schnüren muss, dem Auftaktgegner gehörigen Respekt. Die Vorbereitung beim Vorjahresaufsteiger verlief durchwachsen, pünktlich zum Saisonstart plagen die Meuer-Elf dazu einige Personalsorgen. Am meisten schmerzt der Ausfall von Libero Christian Hartmann (Kapselverletzung) und Neuzugang Marius Herkersdorf, der nach einer Verletzung am Sprunggelenk noch nicht fit genug für einen Einsatz ist. "Trotzdem werden wir wie in der vergangenen Saison kämpfen bis zum Umfallen", verspricht Meuer, dass seine Elf den Herdorfern nichts schenken wird.

 

 

SG Guckheim/Kölbingen - SG Weitefeld/Langenbach (So., 14.30 Uhr)


Guckheims Trainer Stefan Schäfer hätte sich vor dem Saisonstart am Sonntag lieber einen anderen Gegner als die Überraschungsmannschaft der vergangenen Saison gewünscht: "Weitefeld ist absolut spielstark, hat sich sehr gut, auch in der Breite, verstärkt, und wird, auch wenn mein Trainerkollege gerne tief stapelt, am Ende der Saison zu den besten drei Teams der Liga gehören." Mit der Vorbereitung seiner Mannschaft ist Schäfer zufrieden. Entscheidend wird seiner Meinung nach sein, dass seine Elf die taktischen Vorgaben umsetzt. Schäfer selbst ist nach seinem Platzverweis im Pokalspiel in Birlenbach gesperrt, der Einsatz von Lukas Bode ist noch fraglich.

 

 

SG Müschenbach/Hachenburg - SV Rheinbreitbach (So., 14.30 Uhr)


Die Euphorie bei der SG Müschenbach ist vor dem Duell zweier Aufsteiger am Sonntag riesig. "In der Vorbereitung gab es mehr Höhen als Tiefen, sie hat sich aber lang gezogen. Wir freuen uns, dass es jetzt los geht", gibt Trainer Marco Schnell vor der Partie gegen Rheinbreitbach zu Protokoll. Den Mitaufsteiger, den die Müschenbacher schon von der A-Klassen Rheinlandmeisterschaft kennen, schätzt Schnell als sehr ballsicher und defensiv stabil ein: "Ähnlich wie wir ist das eine sehr homogene, eingespielte Truppe ohne Stars", warnt er, ist aber gleichzeitig von seiner Mannschaft überzeugt: "Wir wollen nach vorne spielen und sind auch selbstbewusst genug zu sagen: Zuhause gegen einen Aufsteiger wollen wir gewinnen." Im Angriff müssen die Gastgeber improvisieren, denn neben Tim Zeiler (Kreuzbandriss) wird auch Fisnik Blakaj (Schambeinentzündung) noch länger fehlen.

 

 

TuS Montabaur - Spvgg EGC Wirges II (So., 14.30 Uhr)


Für die Mannschaften aus Montabaur und Wirges beginnt die neue Saison gleich mit einem Derby. "Die Quälerei ist endlich vorbei, die Mannschaft ist fit", freut sich Stefan Waßmann, Trainer der zweiten Mannschaft der Spvgg Wirges, weiß aber auch, dass mit dem TuS Montabaur eine ganz starke Mannschaft wartet: "Unser Auftaktprogramm ist hart, wir wollen aber mitspielen und gleich punkten." Definitiv nicht zur Verfügung stehen ihm am Sonntag Marcel Krause (Leistenprobleme), Marco Poppe (Bänderriss) und Julian Hannappel (Fußprellung). Auch Jörg Nicolaus, Vorsitzender des TuS Montabaur freut sich auf das Derby zum Auftakt: " Wir wollen das Heimspiel natürlich gewinnen, auch wenn die Wirgeser sehr stark sind und Understatement betreiben." Bis auf Florian Scheidt, der nach einer Knieprellung noch angeschlagen ist, stehen TuS-Trainer Wolfram Kohns alle Spieler zur Verfügung.

 

 

SC Berod-Wahlrod - SG Miehlen/Nastätten (So., 14.30 Uhr)


"Dass man nach fast sechs Wochen Vorbereitung geil auf die Saison ist, das ist doch klar", entgegnet Thomas Schäfer auf die Frage, wie groß die Vorfreude auf die anstehende Spielzeit ist. Und dennoch wäre es dem Spielertrainer des SC Berod-Wahlrod lieber, wenn es für seine Mannschaft erst in einer Woche losgehen würde. "Bei uns liegt derzeit personell einiges im Argen", erklärt Schäfer. In Alexander Schneider (Urlaub), Viktor Kuhfeld (beruflich verhindert) sowie Dennis Hähr, Damian Henzel und Simon Oberender (alle verletzt) gleich fünf Spieler definitiv. Und das gegen einen Gegner, dessen Aufholjagd gegen Ende der abgelaufenen Runde ihn "absolut beeindruckt" hat. "Trotz aller Personalprobleme bin ich aber überzeugt, dass wir uns durchsetzen werden."

 

 

SG Müschenbach/Hachenburg - SV Rheinbreitbach


Mit einer gewissen Anspannung freut sich der Rheinbreitbacher Trainer Michael Blankenheim auf die Premiere in der neuen Liga im Duell zweier Neulinge. "Müschenbach verfügt über eine kompakte Mannschaft, gegen die nicht einfach zu spielen ist", zieht Blankenheim sein Fazit nach zwei Spielbeobachtungen der Gastgeber. Wegen der Nähe Rheinbreitbachs zu Nordrhein-Westfalen und den dortigen Ferienregelungen spricht der SVR-Trainer von einer zweigeteilten Vorbereitung. Während im ersten Abschnitt fast optimale Bedingungen und Trainingsbeteiligung herrschten, wurde der danach der Trainingsbetrieb durch Urlaub erheblich gestört.

"Auf drei Positionen muss ich mich wohl von meiner Wunschelf verabschieden", so Blankenheim. Trotzdem fährt der Aufsteiger voller Optimismus nach Hachenburg. "Wenn man die Klasse halten will, muss schon ein Sieg gegen den Mitaufsteiger her. So werden die Verantwortlichen beim Gastgeber Müschenbach ebenfalls denken", geht Blankenheim davon aus, dass am Sonntag zwei hoch motivierte Mannschaften aufeinandertreffen.

 

 

SG Nievern - FV Engers


Sascha Watzlawik steht vor seinem Punktspieldebüt als Spielertrainer des FV Engers. Nach gut sechs Wochen harter Arbeit zieht er ein positives Fazit der Vorbereitungszeit. "Alle haben super mitgezogen und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen", sagt Watzlawik. In der vergangenen Woche mussten sich seine Spieler auf dem ungewohnten Hartplatz am Wasserturm quälen. Der neue FVE-Coach wollte damit die Spieler auf die Bodenverhältnisse in Nievern einstellen. "Nievern zählte in der vergangenen Saison zu den drei stärksten Heimmannschaften der Bezirksliga. Es wird unheimlich schwer, dort zu punkten. Nur wenn jeder von uns alles gibt, haben wir eine Chance. Je nach Spielverlauf bin ich schon mit einem Punkt zufrieden. Doch grundsätzlich wollen wir gewinnen", sagt Watzlawik.

Direkt nach dem Spielende wird sich der ehemalige Roßbacher Leistungsträger und Rheinlandpokalsieger auf den Weg nach Koblenz zum Pokalhit seines Ex-Klubs gegen Bundesligist Mainz 05 machen. "Der Verein hat mich nicht vergessen und dazu eingeladen. Eine tolle Geste", freut sich "Watze" über die Eintrittskarten und hofft auf "Siege für Engers und Roßbach. Dann kann am Sonntagabend noch einmal richtig gefeiert werden."

 

 

SG Osterspai/Kamp-Bornhofen - SG Puderbach


Nach zunächst durchwachsener Vorbereitung lief es in den vergangenen zwei Wochen für Trainer Michael Roos und seine Puderbacher richtig gut. Ein letzter Test beim A-Ligisten Dachsenhausen wurde mit 3:0 gewonnen. "Damit war ich zufrieden. Die Mannschaft konnte sich Selbstvertrauen holen, zudem konnten wir uns bei dieser Partie schon auf die Hartplatzbedingungen in Osterspai einstimmen", berichtet Roos. Personell kann der SGP-Coach fast wieder aus dem Vollen schöpfen und mit seiner Wunschelf auflaufen. Der große Kader lässt in diesem Jahr genügend Spielraum. "Das ist optimal. Es werden immer mal Spieler ausfallen. Doch wir sind in der Lage, gleichwertige Alternativen auf das Feld zu schicken", sagt Roos.

Über die Schwere der Aufgabe sind sich die Puderbacher bewusst. Aufsteiger Osterspai bringt viel Euphorie in die neue Liga mit. Spielerisch sieht Roos leichte Vorteile bei seinem Team, wenn alle an ihre Leistungsgrenze gehen. Doch die Gastgeber verfügen über einige sehr gute Einzelspieler. "Wir wollen die drei Punkte. Das ist unser Ziel", setzt Roos eindeutig auf Sieg.

 

 

 

 

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