SV Hundsangen e.V. 1926

16.03.2017, 17:43, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Vorschau Bezirksliga 21.Spieltag

Von: rhein zeitung

 

 

 

SG Emmerichenhain/Niederroßbach – SG Hundsangen/Obererbach


„Die Niederlage gegen Montabaur war sehr bitter für uns, weil wir klar die bessere Mannschaft waren“, blickt der Emmerichenhainer Trainer Nihad Mujakic zurück. Das einzige Manko sei die schlechte Chancenverwertung gewesen, „ansonsten haben wir nicht viel falsch gemacht“ im Spitzenspiel.

Somit gilt gegen die auswärtsstarke SG Hundsangen: „Eine Niederlage wirft uns nicht um“, und keiner solle vergessen, dass Emmerichenhain erst aufgestiegen ist. Der Gegner sei unangenehm, „aber wenn wir unsere Tagesform abrufen, sind wir kaum zu schlagen“. Nicht klar ist, ob der angeschlagene Christian Haas auf dem Hartplatz in Niederroßbach auflaufen kann. Zudem ist der Einsatz Julian Jungs aufgrund einer Platzwunde an der Augenbraue noch fraglicher.

„Die müssen gewinnen, wir müssen gar nichts“, meint Hundsangens Spielertrainer Martin Schlimm vor der Fahrt zum Spitzenteam, das auf eigenem Platz bisher stets siegreich war. Die Gäste spüren keinerlei Druck und rangieren im gesicherten, oberen Mittelfeld. Ansporn gibt, dass Hundsangen noch keine Partie gegen die ersten vier Vereine in der Tabelle gewonnen hat – das soll sich ändern.

„Angst brauchen wir keine zu haben“, hebt Schlimm hervor. Zuversicht ergibt sich außerdem aufgrund der in den vergangenen drei Wochen verbesserten personellen Lage. David Leonardi fehlt zwar nach wie vor, doch sonst sind die Verletzungssorgen gering. Dazu kehrt Kelvin Lima nach langer Zeit nach Deutschland zurück, wobei sich der Offensivspieler sicherlich erst wieder eingewöhnen muss.

 


SG Müschenbach/Hachenburg – VfB Wissen


Müschenbachs Trainer Volker Heun ist alarmiert. „Das warnende Beispiel ist Berod“, mahnt er, denn der SC Union stieg im vergangenen Jahr überraschend aus der Bezirksliga ab. Nach zwei Niederlagen und 0:10 Toren im neuen Jahr fürchtet Heun eine ähnliche Entwicklung bei seiner Mannschaft. Seine Elf stecke in einer „deprimierenden Phase“, aber Heun will wie gewohnt über personelle Engpässe nicht jammern. Der Vorstand der SG leiste hervorragende Arbeit, „und wenn der Trainer das Problem ist, kann man das mit einem Anruf beheben“, bietet er an. Letztlich richtet sich sein Appell an die Spieler, die Fußball wieder als Mannschaftssport begreifen sollen: „Wir müssen gegen jeden 110 Prozent geben“, fordert Heun.

Der VfB Wissen möchte die Verunsicherung der Müschenbacher ausnutzen, nachdem durch das 1:2 gegen Weitefeld der Kontakt nach oben abgerissen ist. Es war kein schönes Spiel, sehr taktisch geprägt, aber ein Punkt war zumindest drin“, erklärt VfB-Trainer Dennis Reder. Anfällig sei seine Mannschaft immer noch bei Standards. So musste die Elf nach fünf Siegen wieder eine Niederlage einstecken.

In Müschenbach soll eine neue Erfolgsserie ihren Anfang nehmen, wünscht sich Dennis Reder. Damit sollen sich die Vorzeichen umkehren im Vergleich zur Vorsaison, als eine Niederlage gegen Müschenbach einen negativen Lauf für Wissen einläutete. Es pausiert weiterhin der torgefährliche Torben Wäschenbach mit einer Schulterverletzung. Aus privaten Gründen fällt Lucas Brenner am Sonntag aus.

 


VfL Hamm – SV Fortuna Nauort

 


Vor einem „extrem wichtigen Heimspiel“ sieht Philipp Höhner, der Trainer des VfL Hamm, seine Mannschaft. „Wir müssen auf jeden Fall Geduld haben und sicher stehen“, erklärt er vor der Begegnung mit dem SV Fortuna Nauort. Es gehe darum, zunächst Stabilität zu erlangen, und „späte Tore reichen auch“ gegebenenfalls zum Heimsieg.

Ein Fragezeichen steht hinter den Einsätzen von Michael Weyer und Simon Langemann. „Ich hoffe, dass zumindest einer zur Verfügung steht am Sonntag“, sagt Höhner. Er erwartet einen defensiven, tief stehenden Gegner, gegen den der VfL in der Hinrunde „das wohl schlechteste Spiel der Saison“ ablieferte. Höhner war seinerzeit noch nicht Trainer und orientiert sich lieber am jüngsten 2:2 in Westerburg.

Vor seiner zweiten Partie als Spielertrainer steht beim SV Nauort Jürgen Ebert. Es treffen somit die beiden einzigen Vereine der Bezirksliga aufeinander, die in dieser Saison die Trainer gewechselt haben. „Egal, gegen wen wir spielen: Die Aufgaben werden nicht leichter“, mahnt Ebert und will die Begegnung in Hamm zugleich nicht zu einem sogenannten Sechs-Punkte-Spiel aufwerten.

Dass seine Mannschaft noch keinen Auswärtssieg errungen hat, sei intern ebenso kein Thema. Wir wollen versuchen, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und mutig zu spielen“, versichert Ebert trotz zweier knapper Niederlagen zuletzt. Personell fehlt ihm vor allem Christian Kulachmetow mit seiner „Abgebrühtheit“ im gegnerischen Strafraum. „Sonst kann ich aus dem Vollen schöpfen“, sagt Ebert.


 

SG Weitefeld-Langenbach – SG Westerburg/Gemünden


„Punkten ist jetzt Pflicht“, betont der Weitefelder Trainer Jörg Mockenhaupt vor dem Heimspiel gegen die SG Westerburg. Seine Mannschaft ist gut aus der Winterpause gekommen und zählt weiterhin zur Spitzengruppe, in der noch etliche direkte Vergleiche anstehen.

Trotz der Siege gegen Hundsangen und Wissen war Mockenhaupt mit der spielerischen Leistung seines Teams nicht durchweg zufrieden. „Westerburg wird auch nicht zu uns kommen, um einfach die Punkte abzuliefern“, mahnt er. Steffen Kempf fällt weiter aus aufgrund einer Schulterverletzung, David Floris musste sich einer kleinen Operation am Knie unterziehen. Insgesamt ist der Kader jedoch noch gut bestückt.

„Die Rollenverteilung ist klar geregelt“, meint der Westerburger Trainer Oliver Meuer vor dem Auftritt seiner Elf auf dem Langenbacher Kunstrasen. „Das ist ein Spiel, in dem wir nichts zu verlieren haben“, denn die Westerburger stecken in der unteren Tabellenhälfte fest und sind der Außenseiter. „Wir müssen einen richtig guten Tag erwischen“, ist sich Oliver Meuer im Vorfeld bewusst.

Beim 2:2 gegen Hamm glückten der SG Westerburg als offensivschwächster Mannschaft der Liga immerhin wieder mal zwei Treffer in einer Partie. Die Gegentore bei Standards empfand Meuer allerdings als sehr ärgerlich, beteuert aber zugleich: „Das Spiel ist abgehakt.“ Personell sieht es besser als im Vorjahr aus bei den Gästen. Matthias Wengenroth ist aber angeschlagen, und Torwart Carsten Wolf plagt sich mit einer Zerrung herum. Es werden 14 bis 15 Feldspieler genügen müssen in der restlichen Saison.



VfB Linz – TuS Montabaur


Die Stimmung ist gelöst in Montabaur seit dem erfolgreichen Start ins neue Spieljahr. „Der Sieg am Sonntag hat das Ganze noch beflügelt“, schildert TuS-Trainer Benedikt Lauer. Andererseits wurde das 1:0 über die SG Emmerichenhain rasch abgehakt, denn es lauert bereits das nächste Spitzenspiel beim heimstarken VfB Linz auf dem Kaiserberg.

„Linz ist fußballerisch mit die beste Mannschaft in der Liga“, äußert Lauer Respekt vor dem Kontrahenten. Es werde auf Kleinigkeiten ankommen gegen den VfB, dessen Spieler er als „jung und gut ausgebildet“ bezeichnet. Doch die Voraussetzungen sind gut in Montabaur: „Die Trainingsbeteiligung ist super“, berichtet Lauer. Drei Torleute und 17 Feldspieler trafen sich am Dienstag im Training. Frei von größeren Verletzungssorgen, herrsche ein motivierender Konkurrenzkampf im Kader.


 

SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen – SG Birlenbach/Balduinstein


Mit einem Sieg über die SG Birlenbach könnte die SG Elbert ihr Punktekonto auf 30 Zähler aufstocken. Trainer Michael Diel freut sich über die Erfolge nach der Winterpause, erinnert aber zugleich daran, wie schwierig zeitweise die Hinrunde verlief und dass der jüngste 1:0-Sieg in Nauort nicht eben überzeugend zustande kam. „Wir müssen nochmal an die Grenzen gehen“, mahnt der Trainer. Gelingt dies seiner Mannschaft, so sieht Diel gute Perspektiven. Nacheinander haben es die Elberter nun mit den drei Vertretern aus dem Rhein-Lahn-Kreis in der Bezirksliga zu tun, die alle im Abstiegskampf stecken. Wird entsprechend gepunktet, dürfte Diels Team vorzeitig genügend Abstand zum Tabellenende haben.

Für die SG Birlenbach steht in Stahlhofen das dritte Spiel auf Kunstrasen in Folge an. Spielertrainer Wladimir Stumpf betont jedoch, dass der Untergrund keine große Rolle spiele, vielmehr komme es auf die richtige Einstellung im Abstiegskampf an. „Jeder muss kapieren, dass er nicht in der A-Klasse oben mitspielt, sondern in der Bezirksliga gegen den Abstieg.“ Die Stimmung sei nach dem 3:4 gegen Osterspai „ein bisschen niedergedrückt“ gewesen. Im Training sollte daher Spaß herrschen, zudem gab es längere Gespräche – vor allem wegen des Defensivverhaltens. Bei der Suche nach mehr Stabilität bleibt die personelle Lage angespannt. Torwart Mario Nöllge plagen Knieprobleme, Tristan Engelmann wurde an der Leiste operiert. Wie Stumpf berichtet, wird mit Spielern geredet, die eigentlich pausieren wollten, um den Kader zu verbreitern.

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