SV Hundsangen e.V. 1926

17.08.2017, 19:49, Alter: 334 Tage
Kategorie: Fussball

Vorschau Bezirksliga 2.Spieltag

Von: rhein zeitung

                                    

 

SG Hundsangen/Obererbach – TuS Burgschwalbach (Fr., 18.45 Uhr, in Hundsangen). 

Die SG Hundsangen hat ein „Kirmesspiel“ vor sich und „brennt auf Wiedergutmachung“ für die Auftaktpleite in Bad Ems, beteuert Spielertrainer Martin Scherer. Ob er selbst auflaufen kann, ist wegen Leistenproblemen fraglich. Einige weitere Personalsorgen beuteln derzeit die Gastgeber. So sind Tobias Kegel und Niklas Löw als Kirmesburschen aktiv, Sebastian Schneider fehlt ebenfalls, Lukas Tuchscherer ist angeschlagen. Zwar kehrt Tim Weimer zurück, doch „unsere gesamte Offensive fällt aus“, sagt Scherer. Trotzdem sind die Trainingseindrücke positiv. „Wir müssen die Bereitschaft haben, die Zweikämpfe anzunehmen“, lautet Scherers elementare Forderung als Reaktion auf die Begegnung in Bad Ems, die mit 2:3 verloren ging.

Die TuS Burgschwalbach hat ebenso ihre erste Partie der Saison verloren, ist allerdings deutlich zufriedener mit der eigenen Leistung. „Wir haben gesehen, dass wir mithalten können“, fasst Trainer Torsten Baier nach dem 1:4 gegen Emmerichenhain zusammen. „Die Welt ist nicht untergegangen“ trotz des Ergebnisses, der Gegner hatte jedoch in Person von David Quandel den viel gesuchten „Knipser“ in seinen Reihen.

Baier erwartet nun ein „heißes Spiel“ in Hundsangen. Seine Mannschaft hat eigens Trainingseinheiten auf dem Naturrasen an der Hahnstättener Schule eingelegt, um sich darauf vorzubereiten. Verletzt ist Torwart Jan Eric Hoffmann, ansonsten ist die personelle Situation beim Aufsteiger so gut, dass zuletzt nicht jeder im Kader einen Platz fand. „Für Ende September zeichnen sich aber zwei Abgänge ab“, so Baier.

 

Seit 2002 nur Niederlagen: FSV Osterspai hofft gegen die SG Ellingen auf Ende der schwarzen Serie
 
In einer vorgezogenen Partie des 2. Spieltags der Fußball-Bezirksliga erwartet die FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen am Donnerstagabend um 20 Uhr auf dem Osterspaier Hartplatz die SG Ellingen/Bonefeld/Willroth. Für die Elf des Trainergespanns Nico Helbach/Sebastian Weinand geht es bei der Heimpremiere vor allem darum, die 0:5-Auftaktschlappe bei der SG Elbert zu tilgen. „Da haben Einstellung zum Gegner und Zweikampfverhalten bei uns nicht gestimmt, wir haben nach zwei frühen Gegentoren nie richtig ins Spiel gefunden“, analysierte Helbach mit dem Abstand von mehreren Tagen gewohnt nüchtern und betont sachlich das, was sich vor seinen Augen im Oberelberter Regen abgespielt hatte. „Die Jungs sind nun gefordert, es gegen einen ambitionierten Gegner besser zu machen, was natürlich alles andere als leicht wird. Ich zähle die Ellinger zu den vier, fünf Mannschaften, die die Meisterschaft unter sich ausmachen werden. Sie sind spielerisch sehr stark und liegen uns auch nicht besonders.“
Ein Blick in die Statistik untermauert die Aussage des Polizeibeamten auf der FSV-Bank. Seit 15 Jahren kreuzen beide Mannschaften regelmäßig die Klingen, seitdem hat es zwischen den Mittelrheinischen und den Westerwäldern immerhin acht Bezirksliga-Begegnungen gegeben. Und die Ausbeute der Osterspaier und Kamp-Bornhofener ist ziemlich desaströs. Jedes Mal verließen sie dabei den Platz als Verlierer. Höchste Zeit also, die schwarze Serie zu beenden und Zählbares einzufahren, damit die FSV nicht gleich in den ungeliebten hinteren Regionen der Tabelle festgenagelt ist.
Die Ellinger, die einst sogar zu den Gründungsmitgliedern der Oberliga Südwest gehörten, kommen dennoch mit einem mulmigen Gefühl an den Rhein, nachdem im Vorjahr nach dem Spiel in Kamp-Bornhofen ihr Torwarttrainer in der Kabine verstorben war. Um die dramatischen Schicksalsmomente nicht noch mehr hochkommen zu lassen, hatte der Verein aus der Umgebung von Straßenhaus darum gebeten, eben nicht in Kamp-Bornhofen spielen zu müssen. Dass die Osterspaier diesem Wunsch ohne eine Sekunde des Zögerns entsprachen, war für die Verantwortlichen am Rhein natürlich überhaupt keine Frage. Die folgenden Heimspiele der Hinrunde wird die FSV jedoch auf dem Rasenplatz in Kamp-Bornhofen austragen.
Bis auf Student Bej Ali Simbargov und den weiter an Knieproblemen laborierenden Florian Lemler stehen Helbach und Weinand wahrscheinlich alle Spieler ihres Kaders zur Verfügung, geleitet wird die Partie vom erfahrenen Unparteiischen Hamid Rostamzada.

 

 

TuS Montabaur – SG Westerburg/ Gemünden

Auf einer spielerisch guten Leistung beim Auftaktmatch in Wirges will der TuS Montabaur bei seinem ersten Heimspiel aufbauen. „Das Spiel sollte uns bestärken“, sagt Trainer Sven Baldus. Allerdings komme es nun darauf an, die Chancen besser zu nutzen als beim 3:3 in Wirges. Ansonsten ist er mit dem Auftreten der Mannschaft zufrieden.

Die SG Westerburg schätzt Baldus stärker ein als in der vergangenen Saison. Trotzdem soll es das Ziel der Montabaurer sein, den ersten Dreier zu ergattern. Personell können die Kreisstädter „auf fast alles zurückgreifen“, was ihrem Kader angehört. Langfristig verletzt seien jedoch Keito Takahashi und Karol Obrebski. Auf die genaue Taktik will sich Sven Baldus im Vorfeld noch nicht festlegen.

Auf Justin Keeler und Marvin Binge muss Westerburgs neuer Trainer Dobri Kaltchev heute Abend verzichten. „Wir haben aber trotzdem gute Leute“, betont der Coach. „Ich vertraue denen, die dabei sind.“ Aus der Rolle des Außenseiters heraus wollen die Westerburger in Montabaur punkten. Das werde nicht leicht gegen einen Kontrahenten, der mit reichlich Qualität im Spiel nach vorne aufwarte. Anders war die Ausgangssituation beim Westerburger Saison-Auftakt gegen die SG Ahrbach. Das Unentschieden hat sich laut Kaltchev „wie eine Niederlage angefühlt“. Doch inzwischen seien die Köpfe wieder frei und die Konzentration auf Montabaur gerichtet. Tiefer stehen und die Räume eng machen, das ist eine wichtige taktische Forderung des Trainers für diese Partie. Dazu setzt er auf schnelles Umschaltspiel.

 

SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod – SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen 

Ahrbachs Trainer Peter Olbrich will bei der Bedeutung nicht übertreiben, aber der Aufsteiger steht bei seiner Heimpremiere schon vor einem besonderen Spiel, denn in Heiligenroth wird bei dieser Gelegenheit der neue Kunstrasen eingeweiht. „Der Blick ist aber viel weiter gerichtet“, betont Olbrich. So hat er die gesamte Saison im Sinn, in der sich die Ahrbacher bewähren müssen. Mit dem ersten Auswärtspunkt ist er zufrieden, nun jedoch steht nicht dieselbe Mannschaft zur Verfügung wie jüngst in Westerburg. „Das geht anderen auch so, der Kader ist groß genug“, beruhigt Olbrich und spricht von den Erfahrungen, die seine Leute in der neuen Liga machen und von der gewachsenen öffentlichen Aufmerksamkeit.

Ein Ausrufezeichen hat die SG Elbert mit ihrem glatten 5:0 über Osterspai im Auftaktspiel gesetzt. Viele Beobachter halten die Mannschaft in ihrem dritten Bezirksligajahr für personell stärker besetzt als zuvor. „Es hat uns richtig gut getan, mit einem Sieg in die Saison zu starten“, bestätigt Trainer Michael Diel, doch beim Gegner habe die Tagesform nicht gestimmt, deshalb wolle er „nichts überbewerten“. Eine Trainingsbeteiligung von 17 Akteuren, verbunden mit härterem Kampf um die Startelf-Positionen, ist aber für Diel „eine neue Welt“ und stimmt optimistisch. So herrscht Vorfreude aufs Derby, viele Spieler beider Seiten kennen sich übrigens bereits aus Vergleichen in der Jugend, der B- und der A-Klasse. „Das ist eine gut organisierte Truppe“, sagt Diel über die Ahrbacher, „die Aufsteiger machen die Liga besser“.

 

SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen - Spvgg EGC Wirges 

Länger als gedacht dauerte für die SG Weitefeld die Sommerpause, weil die Auftaktpartie in Hachenburg dem Regen zum Opfer fiel. „Wir hätten beide gerne gespielt am Wochenende“, bedauert SG-Trainer Jörg Mockenhaupt, doch „wir müssen es nehmen, wie es ist“. Nun seien die Spieler „heiß“ auf den Start. Mario Schönberger und Jan Niklas Mockenhaupt werden noch nicht auflaufen, sie befinden sich weiterhin im Aufbautraining. Bei 18 Mann im Training sind jedoch gute Voraussetzungen gegeben. „Ich denke, dass wir fit sind“, meint Mockenhaupt. Jetzt steht die große Standortbestimmung an gegen den Rheinlandliga-Absteiger aus Wirges. Insgesamt haben die Weitefelder nun fünf Spiele in zwei Wochen vor sich.

Dem Wirgeser Trainer Nikolai Foroutan ist es wichtig, dass seine Spieler mit Selbstvertrauen auftreten. „Gegen Montabaur waren anfangs einige sehr nervös, das gilt es abzulegen“, erklärt er. Der Respekt sei einen Tick zu groß gewesen beim 3:3, bei dem seine Elf zwei Rückstände aufholte. Langsam müssen sich die Wirgeser in der Bezirksliga einleben, die heimstarke SG Weitefeld dürfte dabei zum echten Gradmesser werden.

„Wir müssen an uns glauben“, fordert Foroutan, „und das Kämpferische in den Vordergrund stellen. Das Spielerische kommt mit der Zeit.“ Bei allem soll die Mannschaft das Tore-Schießen nicht vergessen. Dafür wird in Wirges dreimal in der Woche trainiert, aktuell jedoch ohne Ozan Altin, den eine starke Prellung plagt. Berufsbedingt könnte es am Sonntag ein bis zwei Ausfälle geben bei.

 

VfL Hamm – SG Müschenbach/Hachenburg (So., 15 Uhr). 

„Ich erwarte eine Reaktion von der Mannschaft“, erklärt Hamms Trainer Philipp Höhner. Besonders die erste Halbzeit beim 2:4 in Wallmenroth fand er sehr enttäuschend. Diesen Fehlstart wolle er nicht überbewerten, doch die Einstellung müsse sich ändern, hin zu mehr Laufbereitschaft, Einsatz und Zweikampfstärke.

Außerdem war die Bank sehr schmal besetzt. Das könnte sich nun bessern, denn Höhner erwartet Robin Nachtigal und Artur Pleis zurück, die zuletzt wegen ihres Studiums fehlten. Dazu soll Tim Deipenbrock die Mannschaft wieder verstärken. Ein Fragezeichen steht hingegen hinter dem Namen Euron Kuqi, der jüngst zum Spiel nicht erschienen sei. „Wir müssen schnellstmöglich Selbstvertrauen tanken“, stellt Höhner klar.

Eine kleine Standortbestimmung hat der erste Spieltag für die Vereine der Bezirksliga Ost gebracht, die SG Müschenbach weiß hingegen noch nicht, wohin die sportliche Reise gehen könnte, weil ihre erste Partie dem Regen zum Opfer fiel. Der Gegner aus Hamm stehe bereits etwas unter Zugzwang und habe personell einen gewissen Aderlass zu verkraften, meint SG-Trainer Volker Heun.

Dennoch habe sich seine Elf gegen den VfL meistens sehr schwer getan. „Die werden auf Wiedergutmachung brennen“, vermutet er. Es werde zuallererst auf das Zweikampf-Verhalten und die Laufbereitschaft ankommen. „Hamm darf man nie abschreiben“, mahnt der Coach mit der größten Bezirksliga-Erfahrung aller aktuellen Übungsleiter. Das habe sich in der zweiten Halbzeit in Wallmenroth gezeigt.

 

SG Emmerichenhain/Niederroßbach – SG Wallmenroth/Scheuerfeld 

Der Auftaktsieg in Burgschwalbach ist die SG Emmerichenhain teuer zu stehen gekommen. Leistungsträger Keigo Matsuda hat sich bei dem Gastspiel einen Kreuzbandriss zugezogen. Da André Sarholz ebenfalls langfristig ausfällt, will sich Trainer Nihad Mujakic nach Neuzugängen umschauen. 15 Feldspieler seien auf Dauer zu wenig. Gleichzeitig könnten sich jetzt junge Spieler bewähren, das Heimspiel gegen die SG Wallmenroth, den Aufsteiger aus dem Kreis Westerwald/Sieg, bietet die erste Gelegenheit dazu. „Wir kennen uns beide gut“, berichtet Mujakic, auch was die Taktik anbelangt. Daher erwartet er ein „Katz-und-Maus-Spiel“ gegen die kampfstarken Wallmenrother, die mit dem Schwung eines 4:2 über Hamm anreisen.

„Der Start war unheimlich toll, die Euphorie war zu spüren“, freut sich Gäste-Trainer Stefan Häßler über den Erfolg zum Saisonbeginn. Ihm ist allerdings klar: „Nun kommt ein anderes Kaliber auf uns zu, wir müssen uns steigern.“ Außerdem hat sich Kevin Fischbach eine Platzwunde und eine Gehirnerschütterung zugezogen, Tim Lück ist ebenfalls angeschlagen vor dem zweiten Spieltag.

 

Doch Bange machen gilt nicht für Häßler. „Es werden elf gute Leute bei uns spielen und drei andere gute noch reinkommen“, schaut er voraus auf die Begegnung auf dem Hartplatz in Niederroßbach, den die Gastgeber seit Jahren nicht mehr als Verlierer verlassen haben. Trotzdem ist Wallmenroths Coach zuversichtlich: „Wir fahren nicht dahin, um einfach mal Hallo zu sagen“, stellt er klar.

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[ Letzte Änderung: 18. Juli 2018 ]