SV Hundsangen e.V. 1926

07.09.2017, 21:40, Alter: 131 Tage
Kategorie: Fussball

Vorschau Bezirksliga 5.Spieltag

Von: rhein zeitung

                                        

 

VfL Hamm - SG Hundsangen/ Obererbach (So., 15 Uhr). 

Keine Mannschaft hat bislang so viele Gegentreffer in der Bezirksliga kassiert wie der VfL Hamm – nämlich 15. Trainer Philipp Höhner führt dies auf häufige Wechsel in der Vierer-Abwehrkette und im defensiven Mittelfeld zurück. Zugleich hofft er, dass der Höhepunkt der dafür verantwortlichen Verletzungswelle allmählich überwunden ist. Die gesamte Elf müsse defensiv besser arbeiten. Zumal am Sonntag die noch sieglose SG Hundsangen beim VfL gastiert, gegen die es ein Erfolgserlebnis geben soll. Nick Madronte fehlt, Tim Deipenbrock, Michael Trautmann und Robin Nachtigal sollen zurückkehren.

Eine Stunde hat man sich laut Spielertrainer Martin Scherer jüngst bei der SG Hundsangen zusammengesetzt, um die sportliche Lage zu erörtern. „Wir haben uns etwas vorgenommen, es ist ein Ruck im Training zu spüren“, berichtet der Coach von neuem Elan. Hoffnung gibt auch eine Trainingsbeteiligung von 17 Mann. Verletzt sind aber noch immer Lukas Litzinger und Niklas Noll. Hat Hamm die meisten Gegentore zu verkraften, so trifft Hundsangen bisher am seltensten in der Liga. Daran will Scherer ansetzen und die Abschlussschwäche beheben. Angesichts von nur vier Saisontoren würde ihm ein 1:0 an der Sieg genügen. Die Begegnung könnte für beide Vereine richtungsweisend sein. „Unser Programm wird nicht einfacher“, ist sich Martin Scherer bewusst.

 

SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald - SG Emmerichenhain

Höchst mittelmäßig ist die SG Weitefeld in die Saison gestartet. Das Torverhältnis von 13:11 fällt ins Auge. Damit ist die Elf von Trainer Jörg Mockenhaupt das treffsicherste Team der Liga, schluckt aber zugleich auffällig viele Tore. „Das sind oft keine großen Sachen, es muss auch im Spiel miteinander gesprochen werden“, sagt der Coach zu den Ursachen. Insgesamt ist Mockenhaupt mit den Leistungen jedoch nicht unzufrieden und sieht gute Chancen auf Erfolge, wenn die Fehler abgestellt werden. Das gilt selbst heute Abend, da die SG Emmerichenhain als Tabellenführer anreist: „Das wird über die Tagesform entschieden.“ Allerdings plagen sich Maximilian Strauch und Joshua Weller mit Verletzungen herum. Tim Lennart fehlt, weil er mit der Schule unterwegs ist.

Trotz des Platzverweises gegen Torwart Fillippos Papadopoulos hat Spitzenreiter SG Emmerichenhain auch im Pokal gesiegt. Da in Person von Timon Topitsch ein weiterer Keeper in Australien weilt, wird Routinier Guido Wörsdörfer noch einmal unter der Latte stehen, danach ist die Sperre von Papadopoulos abgelaufen. „Gegen Hamm hat er das sehr gut gemacht“, lobt Trainer Nihad Mujakic seine erfahrene Aushilfe.

Überhaupt läuft es gut bei der SG Emmerichenhain. Lediglich das dritte Tor falle oftmals zu spät, meint Mujakic und fordert: „Wir müssen unsere Chancen kaltschnäuziger in Tore ummünzen.“ Der Kader ziehe gut mit. Außer auf die Torhüter muss er aber weiterhin auf die Langzeitverletzten André Sarholz und Keigo Matsuda verzichten. Die Weitefelder hat Mujakic beobachtet: „Die sollen die Wende schaffen – nach unserem Spiel, da habe ich nichts dagegen“, wünscht er.

 

SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen - SG Westerburg/Gemünden  

Mit einem Wadenbeinbruch hat die SG Elbert ihren Tormann Kevin Jung vor dem Pokalspiel gegen Eisbachtal verloren. Immerhin habe sein Sprunggelenk keinen Schaden erlitten, berichtet der Trainer Michael Diel. Doch fest steht: „Das tut uns weher als die Niederlage.“ Nun muss die Konzentration in der Liga hochgehalten werden. Dabei haben die Elberter Grund, selbstbewusst zu sein, wenn sie heute Abend gegen die SG Westerburg antreten. „Die Mannschaft hat das unter dem Strich gut gemacht“, erklärt Diel. Vor allem der Auswärtssieg in Wirges dürfte die Laune im Umfeld gehoben haben. Jetzt besteht die Aussicht, dass Marius Höber und Christian Stera, die zuletzt verletzt fehlten, wieder auflaufen können.

„Die Kurve geht nach oben“, freut sich auf der Gegenseite Trainer Dobri Kaltchev über die Entwicklung seines Teams, das sich gegen schwierige Gegner zum Auftakt gut behauptet hat. Beim 3:3 gegen Weitefeld fielen nun auch viele Tore. Vorher lieferten die Westerburger sehr minimalistische Resultate ab. Letztlich ist „die Stimmung sehr gut in der Mannschaft“, hebt der Übungsleiter hervor.Bei 18 fitten Spielern spürt Kaltchev mitunter sogar ein „Luxusproblem“, denn er darf ja nur elf Akteure aufs Feld schicken. Nach wie vor ist lediglich Tim Barke verletzt, da fallen die Entscheidungen zur Aufstellung schwer. „Es kommt auf die Leidenschaft und die Zweikämpfe an, dann kommt das Spielerische dazu“, erläutert Kaltchev vor dem Vergleich mit den Elbertern, die er gut kennt.

 

SG Ellingen/Bonefeld/Willroth – Spvgg EGC Wirges

Mit einer Mischung aus Aufbauarbeit und harter Ansprache will der Wirgeser Trainer Nikolai Foroutan seine Leute nach Rückschlägen in Liga und Pokal auf das schwierige Auswärtsspiel bei der SG Ellingen einstellen. „Die Analyse ist wichtig“, betont er, die Mannschaft habe viel zu leichtfertig Treffer kassiert. Stabilität sei jetzt der Hauptpunkt. Auf dieser Basis will die EGC dann nach vorne spielen und ihre Chance suchen. Ellingen ist als sehr starker Gegner einzustufen, doch „das waren bisher alle Mannschaften“, findet Foroutan. „Jeder kann jeden schlagen. Es ist wichtig, dass wir ruhig bleiben“, folgert er daraus. Zuversicht dürfte zudem der Kader geben und eine Trainingsbeteiligung von 17 Spielern – Konkurrenzkampf inklusive.

 

VfL Bad Ems - TuS Montabaur

„Kompakt stehen, Räume eng machen und Nadelstiche setzen” – das ist die Vorgabe des Bad Emser Spielertrainers Kay Ludwig, wenn seine Elf den TuS Montabaur zum Vergleich der Kreisstädter erwartet. Zuhause sollen wieder drei Punkte her, was zuvor bereits zweimal gelungen ist. Doch Montabaur dürfte der bislang härteste Gegner auf der Silberau werden. Julian Bär, Micha Krohmann sowie Elia Brustolon werden am Sonntag fehlen, aber ein „Blitz-Neuzugang“ erweitert den Kader: Der 18 Jahre alte Martin Panghab ist von Rot-Weiß Koblenz an die Lahn gewechselt und hat schon einen Einsatz hinter sich.

Montabaurs Trainer Sven Baldus rechnet damit, dass die Partie auf den kleinen Kunstrasen verlegt werden könnte. Das mache die Aufgabe schwieriger: „Da muss man viel Geduld haben, um spielerische Stärken auf den Platz bringen zu können“, erläutert er. Außerdem sei verstärkt auf die Standards der Bad Emser zu achten, die könnten gefährlich sein und die Begegnung letztlich entscheiden. „Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen“, warnt Baldus. Der VfL werde wahrscheinlich „alles in die Waagschale werfen“. Und eines ist dem Trainer bewusst: „Mit 90 Prozent Einsatz gewinnt man keine Bezirksligaspiele.“ Verzichten muss er auf Max Acquah, der sich beim Pokal-Aus in Hamm eine Schulterverletzung zugezogen hat. „Ein herber Verlust“, bedauert Baldus, doch sein Team sei gewillt, dies zu kompensieren.

 

TuS Burgschwalbach - SG Ahrbach/ Heiligenroth/Girod

Nach dem ersten Saisonsieg, gesichert bei der FSV Osterspai, will der TuS Burgschwalbach nun auch auf eigenem Platz die ersten Punkte holen. Ein Dreier würde den Sprung ins Mittelfeld bedeuten, rechnet Trainer Torsten Baier vor. „Der Sieg in Kamp-Bornhofen war auch wichtig, damit unsere junge Mannschaft nicht verkrampft“, betont er. Zu erwarten ist eine Begegnung zwischen zwei starken Aufsteigern, denn die SG Ahrbach hat sowohl in der Liga als auch im Pokal zuletzt gesiegt. Überraschend hoch glückte ein 4:0 über den Rheinlandligisten SG Malberg. Doch Trainer Peter Olbrich warnt: „Das ist eine schöne Momentaufnahme, die keine Punkte bringt für die Bezirksliga. Wir spielen nach wie vor gegen den Abstieg.“ Zudem musste Niklas Wörsdörfer im Pokal angeschlagen ausgewechselt werden. Vom TuS Burgschwalbach kennt Olbrich vor allem Janosch Lauter und Sandro Fuchs, die er in der Jugend betreut hat. „Wir haben viel Respekt vor diesem Aufsteiger“, beteuert er. Es gelte vorrangig, die gute Offensive der TuS auszuschalten.

SG Müschenbach/Hachenburg -VfB Wissen

„Die Ergebnisse sind im Moment ordentlich, die neu formierte Mannschaft hat sich schneller gefunden als gedacht“, freut sich Müschenbachs Trainer Volker Heun vor dem Heimspiel gegen den VfB Wissen. Den Gegner schätzt er übrigens als den mit dem am besten besetzten Kader ein – dank Oberliga-Erfahrung bei Spielern und Trainer. Etliche seiner jungen Schützlinge haben hingegen vor kurzem noch in unterklassigen Vereinen gespielt. Rückschläge schließt er daher nicht aus. Somit gelte es, „nach dem Eichhörnchen-Prinzip“ Punkte zu sammeln. „Die Liga ist enger zusammen als früher“, findet Heun, der nicht davon ausgeht, dass der Pokal-Einsatz unter der Woche sich als Nachteil für Wissen auswirken wird. Mit 4:1 hat die Elf von Trainer Walter Reitz diese Aufgabe beim A-Ligisten SG Arzbach/Kemmenau gelöst. Das Ergebnis war besser als das Spiel, meint der Coach, erst gegen Ende habe seine Mannschaft überzeugt. Verletzt hat sich niemand, was umso wichtiger ist, weil im Vorfeld Alexander Rosin mit einer Schambeinverletzung und Sebastian Land mit einer Zerrung passen mussten und wohl auch am Sonntag fehlen.

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[ Letzte Änderung: 17. Januar 2018 ]