SV Hundsangen e.V. 1926

06.10.2011, 18:32, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Fussball

Vorschau Bezirksliga

Von: rhein zeitung

SG Hundsangen/Obererbach - SC Berod-Wahlrod.

Als eine deutliche Steigerung zu den zuvor gezeigten Leistungen und keinesfalls als glücklichen Punktgewinn bezeichnet Hundsangens Trainer Ralf Hannappel das 2:2 seiner Mannschaft in Herdorf. "In der Spielanlage waren wir aus meiner Sicht sogar das klar bessere Team", sagt Hannappel. Eine Leistung, die ihn für das Spiel am Sonntag auf einen Sieg hoffen lässt. "Wir wollen unserem Publikum zeigen, dass wir guten und erfolgreichen Fußball spielen können", so der Trainer. Dabei weiß er sehr wohl, dass sich die Beroder derzeit im Aufwärtstrend befinden. Zuletzt gab es ein 3:0 gegen Aufsteiger Puderbach, der die Mannschaft auf den sechsten Tabellenplatz hievte. Mit einem Auswärtssieg könnte Berod sogar mit der Hannappel-Elf gleichziehen. Da ist es gut für Hundsangen, dass es personell wieder besser aussieht und etwa Andreas Loch an Bord ist.

 

 

Quelle: www.fussball.de

 

 

SG Bruchertseifen/Eichelhardt - SG Neitersen/Altenkirchen (So., 14.30 Uhr).

Die SG Bruchertseifen (8./13) ist auf dem Vormarsch. Das belegen die jüngst erzielten Resultate eindrucksvoll, die größtenteils neu formierte Mannschaft von Trainer Marc Odink scheint sich immer mehr zu finden. Doch ob denn sein Team zuletzt bereits sein volles Potenzial ausgespielt habe, oder in Zukunft noch wesentlich mehr drin sei, vermag Odink nicht einschätzen wollen. Im Hinblick auf das anstehende Derby meint der Trainer: "Das wird nicht leicht für uns. Neitersen ist eine eingespielte Truppe mit Ambitionen, am Ende ganz oben stehen zu wollen."

Um diese Ambitionen verwirklichen zu können, will die SG Neitersen (2./20) in den bevorstehenden Wochen den "Grundstein für den Rest der Saison legen", so Trainer Torsten Gerhardt. Mit einem überzeugenden 3:0 über Stahlhofen hat seine Mannschaft zumindest schon einmal gezeigt, dass die blamable 0:4-Pleite in Nievern wohl nur ein Ausrutscher war. "Für uns beginnen jetzt die Wochen der Derbys. Diese Spiele sind für die restliche Spielzeit entscheidend und auch wegweisend für uns", misst Gerhardt dem Programm bis zur Winterpause eine hohe Bedeutung bei. Jedenfalls erwartet Neitersens Trainer im Gegensatz zu seinem Gegenüber Marc Odink ein Duell auf Augenhöhe: "Die Spieler kennen sich untereinander, da will keiner als Verlierer vom Platz gehen." Ein Derby eben...

Dabei dürfte es den Hartplatz erprobten Neitersern durchaus entgegenkommen, dass die Partie auf dem Hartplatz in Eichelhardt ausgetragen wird und nicht wie in den bisherigen Heimspielen der gastgebenden SG auf dem Rasen in Bruchertseifen.

 

SG Miehlen/Nastätten - SG DJK Neustadt-Fernthal (Fr., 20 Uhr).

Vor richtungsweisenden Wochen steht das Schlusslicht aus dem Taunus. Am Freitag der Vergleich der beiden Tabellenletzten, dann geht's gegen den Vierzehnten SG Westerburg und den Elften FSG Stahlhofen: So langsam müssen Punkte her für die Ehrlich-Kicker, sonst droht ein dauerhafter Aufenthalt in den unangenehmen Regionen der Rangliste. "Es wird Zeit, dass wir eine kleine Serie starten", hofft SG-Trainer Rüdiger Graden auf den platzenden Knoten. "Wenn wir nicht gegen den Tabellenvorletzten zuhause gewinnen, müssen wir uns hinterfragen. Fußball ist und bleibt ein Ergebnissport. Es kommt nicht darauf an, wer besser spielt, sondern wer ein Tor mehr schießt", weiß der mit allen Wassern gewaschene Routinier, dass sich der Druck auf sein Team im Falle einer weiteren Niederlage erheblich verschärfen würde.

In Panik verfällt Graden jedoch nicht. "So, wie zum Beispiel die Spiele in Bad Ems, in Hundsangen und gegen Nievern gelaufen sind, hätten wir auch zehn Punkte haben können. Wir standen mehrfach vor Erfolgserlebnissen, haben sie uns dann aber selbst kaputt gemacht." Die dringlichsten Gründe für die Misere: Die Unbekümmertheit der Youngster hat gelitten, klarste Chancen werden nicht in Tore umgemünzt und "wir haben natürlich vor der Runde an Qualität verloren. Das sind die Gegebenheiten, mit denen wir uns ab- und zurechtfinden müssen" (O-Ton Graden).

Er und Trainerkollege Michele Saal müssen permanent improvisieren und hoffen auf Besserung, damit endlich ein Hauch von Kontinuität einkehrt. Jammern gilt aber nicht: "Wir müssen uns aus diesem Loch selbst herausziehen."

 

SG Nievern/Fachbach - SG DJK/Spfr Herdorf (So., 14.30 Uhr).

Alle Mann an Bord - das meldet Nieverns Trainer Björn Wickert vor dem Vergleich seiner Grün-Weißen mit den spielstarken Hellertalern, die nach den Siegen in Miehlen (1:0) und im Rheinlandpokal in Welterod (5:0) auch das dritte Gastspiel im Rhein-Lahn-Kreis siegreich gestalten und sich vorne etablieren wollen. Die Einheimischen wollen es besser machen als bei der jüngsten 0:4-Abfuhr in Bruchertseifen. Was ist da schief gelaufen? Wickert bringt's auf den Punkt: "Das war ein Betriebsunfall. Da hat bei uns aber auch gar nichts geklappt. An diesem Tag wären wir alle besser im Bett geblieben."

Gegen Herdorf muss wieder der Kampf angenommen werden. "Näher an die Leute ran", fordert der Übungsleiter in erster Linie von seinen Mannen. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil für die Kicker von der Lahnbrücke könnte der Hartplatz sein, der einem kombinationssicheren Team wie der SG Herdorf nicht so recht in den Kram passen wird...

 

VfL Bad Ems - SG Guckheim/Kölbingen (So., 14.30 Uhr).

Das 1:8-Desaster in Langenbach ist abgehakt. "Natürlich darf das in dieser Form nicht passieren. Aber ich werde das nicht überbewerten und jetzt nicht draufhauen. Unsere Spieler sind intelligent genug um zu wissen, wie sie am Sonntag zu spielen haben", blickt VfL-Trainer Frank Wendland vor dem Gastspiel des Tabellenführers aus dem Westerburger Land nach vorn und hofft auf ein positives Resultat gegen die SG. Er orientiert sich am benachbarten TuS Immendorf, der nach einer 0:9-Schlappe gegen den FC Metternich gegen Spitzenteam Mülheim-Kärlich II ein 1:1 ergatterte. "Das Ergebnis ist aber nur zweitrangig, wir müssen uns eben anders präsentieren."

Wendland ist es auch leid, den Kritikern im VfL-Lager immer wieder die gravierenden personellen Schwierigkeiten zu erklären. "Es war schon vor der Runde klar, dass viele unserer Spieler aus beruflichen Gründen wenig oder sogar kaum trainieren können. Einige waren mittlerweile vier bis sechs Wochen nicht mehr während der Woche da. Natürlich können die körperlich nicht topfit sein."

Wie dem auch sei, beim Aufsteiger von der unteren Lahn muss unter den gegebenen Umständen immer wieder improvisiert werden. "Wir stehen als Mannschaft zusammen und müssen da durch", verspricht Wendland Teamgeist gegen die SG, die er als robuste Mannschaft charakterisiert, die einen einfachen schnörkellosen Fußball spielt"

 

SG Puderbach - SG Weitefeld/Langenbach.

Man könnte fast meinen, die SG Weitefeld (7. Platz/13 Punkte) hätte sich bis zum vergangenen Spieltag auf eigenem Platz geschont, um zu gegebener Zeit ein richtiges Feuerwerk abbrennen zu können. So feierte die Mannschaft gegen den VfL Bad Ems mit einem 8:1-Kantersieg die ersten drei Punkte auf dem neuen Kunstrasen in Langenbach. Doch damit nicht genug: Glich die Torausbeute in der vergangenen Spielzeit (38 Treffer) noch der eines Absteigers, so sind die Weitefelder mit bislang 29 Toren obenauf. Trotzdem warnt Trainer Volker Heun: "Jetzt ist die Frage, ob die Mannschaft das richtig verarbeitet. Man sollte das Ergebnis nicht überbewerten." Vielmehr richtet Heun den Blick auf die nächste Begegnung bei der SG Puderbach (10./11). "Da muss es nach der 0:3-Niederlage in Berod die Woche über ziemlich geknallt haben. Dementsprechend engagiert dürften die gegen uns heute Abend zu Werke gehen."

 

Siegtaler Sportfreunde - FSG Stahlhofen/Holler.

Am Ende war Neitersen doch eine Nummer zu groß für die FSG. "Aber wer weiß, wie es gelaufen wäre, wenn wir das 1:0 gemacht hätten", trauert Stahlhofens Trainer Timo Kelterbach noch immer den beiden vergebenen Chancen nach, die vergangenes Wochenende die Führung hätten bringen können. Auch wenn am Samstag in Siegtal eine ähnlich schwierige Aufgabe auf der Tagesordnung steht, fordert der Übungsleiter Zählbares. "Die Mannschaften im Tabellenkeller punkten derzeit alle, da ist man ganz schnell wieder unten drin." Vor allem gelte es, sich wieder auf die offensiven Qualitäten zu besinnen. "Da haben wir zuletzt vielleicht etwas zu wenig investiert." Allerdings hat Kelterbach derzeit personelle Probleme. Die Bank wird er wohl wieder mit Spielern der zweiten Mannschaft besetzen müssen. "Raum für Experimente gibt es deshalb natürlich wenig."

 

TuS Montabaur - TuS Westerburg.

Na also, werden sich die Anhänger des TuS Westerburg nach dem 6:2 gegen Siegtal gedacht haben. Der erste Saisonsieg des Aufsteigers war gleich ein Paukenschlag. "Dabei hatten wir nach der Führung und dem schnellen Ausgleich des Gegners gleich wieder die Unsicherheit", sagt Trainer Oliver Meuer. Zum Glück für die Westerburger fing sich die Mannschaft dieses Mal aber schnell wieder und kam so zum verdienten Sieg. Montabaur hatte spielfrei und muss am kommenden Mittwoch zum Nachholspiel in Neustadt antreten. Zwei Siege vorausgesetzt, könnte der Elf von Trainer Gerd Schenkelberg sogar der Anschluss nach ganz oben gelingen. Doch zunächst steht einmal die Aufgabe gegen die Westerburger an, die das Siegen gelernt haben und jetzt auf einen Aufwärtstrend hoffen.

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