SV Hundsangen e.V. 1926

08.11.2011, 19:59, Alter: 7 Jahre
Kategorie: Allgemein

Wie gehts weiter in Eisbachtal

Von: nnp

Forderungen von Trainer Dirk Hannappel können nicht erfüllt werden


Jahresversammlung der Eisbachtaler Sportfreunde


Ein paar neue Spieler müssten her, fordert Trainer Dirk Hannappel. Doch der Verein, so der Vorstand, hat kein Geld.


Wohin führt der Weg der Eisbachtaler Sportfreunde? Wenn man die intensive Diskussion im Rahmen der Jahreshauptversammlung nach den sportlichen Ausführungen von Trainer Dirk Hannappel zugrunde legt, besteht ein großer Redebedarf zwischen Trainer und Vorstand.

 

Denn die Auffassungen, auf der einen Seite die Meinung des Trainers, auf der anderen Seite die des Vorstandes, gehen doch weit auseinander. So sieht Trainer Dirk Hannappel, dessen Vertrag nach fünf Jahren ausläuft, die Zukunft der Mannschaft nicht so rosig. Er hätte lauter junge Spieler, die noch lange nicht im besten Fußballeralter sind. Beste Voraussetzungen also für eine erfolgreiche Zukunft, die er aber nur in Verbindung mit einem Aufstieg in die Oberliga sieht. Der derzeitige Kader mit 19 Spielern sei dazu in der Lage, doch es fehlen derzeit einige Spieler, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht einsetzbar sind.

 

Hier müsste also eingegriffen werden und Spieler geholt werden. Nach Auffassung von Dirk Hannappel "ist noch Luft nach oben". Der Vorstand nun hat nach eigenen Angaben keinen finanziellen Spielraum, hier tätig zu werden.

 

Man suche vielmehr das Heil in einer guten Ausbildung in der Jugendabteilung, um junge Spieler an die erste Mannschaft heran zu führen. Wie Dirk Hannappel weiter ausführte, hätte er in den letzten Wochen ein Konzept erarbeitet. Dies soll nun gemeinsam mit dem Vorstand besprochen werden. "Wir können nur das machen, was möglich ist", so das Abschlusswort aus dem Vorstand.

 

Zu einem guten Umfeld gehöre dann auch die Möglichkeit guter Trainingsmöglichkeiten. Hier "geisterte" oft das Wort "Kunstrasenplatz" durch die Versammlung. Dieses Thema nahm nun Ortsbürgermeister Helmut Ortseifen auf, der von Gesprächen mit Politikern und Fußballfunktionären im Vorfeld berichten konnte. Es sei noch weiterer Gesprächsbedarf da, so dass noch keine definitive Antwort gegeben werden konnte.

Bevor jedoch die Diskussionen und das Thema Kunstrasenplatz behandelt werden konnte, lag es am Vorstandsvorsitzenden Hans-Jürgen Greiser, die "Mammutsitzung" zu eröffnen. Hier galt es die Berichte der einzelnen Vorstandsmitglieder. Jugend, Tischtennis, Geschäftsführung, Kasse, zu verfolgen, die alle positiv ausfielen. Es gab aber auch Kritik, wie vom sportlichen Leiter Uwe Quirmbach.

"Nach dem sportlichen Abstieg der Senioren in die Rheinlandliga wurden aus den größten Schulterklopfern die größten Kritiker. Was gestern gut war, war auf einmal schlecht." Von einer erfolgreichen Kooperation mit den Vereinen Mainz 05 und dem TuS Ahrbach im Jugendbereich sprach Vorstandsmitglied Roger Perne.

 

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