SV Hundsangen e.V. 1926

04.07.2016, 23:18, Alter: 2 Jahre
Kategorie: Fussball

Zu und Abgänge FC Dorndorf

Von: mittel Hessen

 

In der Summe ist der Kader zwar gewachsen, aber die Qualität der Abgänge ist nicht von Pappe

Mit David Röhrig, Markus Neugebauer, Soheil Mansur, Moritz Steul, Keisuke Nagasawa, Jung-Hung Kim und Rokas Kazdailis haben sieben Spieler die Schwarz-Weißen verlassen.

 

Acht Neuzugänge müssen jetzt integriert werden. Max Kunz, Lukas Fries (beide Sportfreunde

Eisbachtal), Thomas Weinand, Felix Horz (beide TuS Dietkirchen), Martin Wilk, Thomas Wilhelmy (beide SV Hadamar), Yannick Blättel (SV Elz) und David Seibel (FSV Braunfels) haben in Dorndorf ihre neue sportliche Heimat gefunden. Hinzu kommen die Japaner Shinji Yamada und Kengo Fujita sowie Torwart Luca Fuhrmann, die schon in der vergangenen Saison mit der Mannschaft trainierten.


In der Summe ist der Kader gewachsen, aber die Qualität der Abgänge ist nicht von Pappe. Für Mittelfeldspieler Markus Neugebauer (SV Hadamar) wurde mit dem Routinier Thomas Weinand ein guter Ersatz geholt, der das Spiel sortieren sowie das Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff bilden soll. Die durch den Verlust von Jung-Hung Kim, der vom Fußball Abstand gewinnen möchte, seinen Pass aber beim FC Dorndorf lässt, und auch David Röhrig (Sportfreunde Eisbachtal), der dem Verein bereits seine Zusage gegeben hatte, dann aber doch noch seinen Wechsel nach Nentershausen verkündete, verlorene Torgefahr wird aber nicht eins zu eins zu ersetzen sein. 66 Treffer hat der FC Dorndorf in der Vorsaison erzielt, 50 davon gingen auf das Konto von Spielern, die den Verein verlassen haben.


"Wir dürfen die Treffer von Jung-Hung Kim, David Röhrig, Markus Neugebauer und Co. nicht zusammenzählen. Sonst bekommt man Angst", gesteht Friedel Müller. Thomas Wilhelmy und David Seibel sowie die anderen Offensivkräfte treten in große Fußstapfen. "Wir müssen das auf mehrere Schultern verteilen. Aber so ein Umbruch bietet ja auch Chancen", erklärt Friedel Müller sein Rezept, der eine Umstellung des Systems auf zwei Sturmspitzen in Betracht zieht und vielleicht sogar einen Vorteil darin sieht, nicht mehr so leicht ausrechenbar zu sein. "Wir und unsere Gegner waren sehr auf Jung-Hung Kim und David Röhrig fixiert."


In der Abwehr hingegen kann der Vorjahressiebte auf bewährte Kräfte bauen. Vor Schlussmann Niklas Kremer steht eine eingespielte Viererkette um Manuel Groß. Auch die Zentrale kann sich mit Florian Kröner und Thomas Weinand sehen lassen. "Den Rest müssen wir entwickeln", erklärt der Trainer eine seiner Aufgaben für die neue Runde, die mit einem Heimspiel gegen Germania Schwanheim beginnt. Zu den Entwicklungsfeldern zählt, dass die im Frühjahr bereits erkennbare Tendenz, weniger Gegentore zu kassieren, anhält und dass die junge Garde den Sprung in die Verbandsliga schafft. "Sie sind talentiert und auch sehr ehrgeizig", charakterisiert Friedel Müller Max Kunz, Lukas Fries und Yannick Blättel.


Nach den Plätzen acht und sieben in den vergangenen beiden Jahren liegt die Messlatte hoch für die Westerwälder. "Ein zehnter Platz ohne Abstiegssorgen wäre eine gute Saison für uns", sagt Dorndorfs Vorsitzender Joachim Lahnstein, hält sich mit der Definition eines Saisonziels aber zurück, auch weil sich das Personalkarussell drehte.

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[ Letzte Änderung: 17. Januar 2018 ]