SV Hundsangen e.V. 1926

27.11.2017, 06:51, Alter: 89 Tage
Kategorie: Fussball

Bezirksliga 16.Spieltag

Von: rhein zeitung

                                         

Torwart Marvin Rixen hält Bad Ems lange im Spiel

Verdienter Sieg für die SG Hundsangen

In der Bezirksliga Ost konnte die SG Hundsangen/Obererbach mit dem 2:0 (1:0)-Sieg gegen den VfL Bad Ems drei wichtige Punkte einfahren und sich weiter von der unteren Tabellenregion absetzen.

Bei den Gästen von der Lahn war schon nach vier Minuten dicke Luft im Strafraum angesagt. Schlussmann Marvin Rixen trat bei einer harmlosen Abwehraktion über den Ball, sein Teamkollege Darius Werner klärte die Situation aber im Anschluss reaktionsschnell gegen gefährlich heraneilende Hundsangener Angreifer. Für die Bad Emser Nummer eins wurde diese unglückliche Aktion aber der Wachmacher, er steigerte sich im weiteren Spielverlauf, bot eine überragende Partie und verhinderte eine höhere Niederlage des VfL. So meisterte er zunächst gefährliche Distanzschüsse von Lukas Tuchscherer (9.) und Marcel Hürter (12.), ehe er in der 26. Minute bei einem Kopfball des freistehenden Sebastian Schneider sicher auf seinem Posten war. Aber auch sein Gegenüber, Hundsangens Torhüter Leon Schmitt, bot eine souveräne Leistung, klärte erstmals in der 24. Minute bei einem gefährlichen Weitschuss von Andreas Stoffels. „Bis zum 0:1-Rückstand haben wir das Spiel offen gehalten, danach war Hundsangen stärker und hat verdient gewonnen“, erklärte VfL-Trainer Kay Ludwig nach Spielende.

Für seine Mannschaft kam eine Minute vor dem Pausenpfiff der Rückstand natürlich äußerst ungünstig. Nach einem glänzend vorgetragenen Angriff wurde der Ball am Strafraum für Tuchscherer maßgerecht durchgesteckt und von ihm per Flachschuss zum 1:0 in die Bad Emser Tormaschen gesetzt.

Bei den Gastgebern belebte der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Fabian Steinebach die Offensive, verzog in der 48. Minute aus aussichtsreicher halbrechter Schussposition nur äußerst knapp. Der VfL hatte sieben Minuten später seine dickste Ausgleichschance: Stoffels hatte sich glänzend durch die Hundsangener Abwehr gespielt, scheiterte aber dann allein vor dem bestens reagierenden Schmitt. „Wir waren insgesamt drückend überlegen und haben am Ende auch verdient gewonnen“, freute sich Hundsangens Trainer Dominik Pistor. „Dennoch müssen wir noch an der mangelnden Chancenverwertung arbeiten.“ Seine Elf hätte den Deckel frühzeitig zumachen müssen, Luca Heinz (73., 85.), Fabian Steinebach (80.) und Schneider (75.) vergaben aber allesamt. Für die Hundsangener „Erlösung“ sorgte dann Jonas Höhn, der mit einem feinen Flachschuss zum 2:0-Endstand einschoss (89.).

 

Weitefeld bestraft Patzer der Abwehr eiskalt

SG Müschenbach/Hachenburg leistet Schützenhilfe beim 5:1-Sieg der Mannschaft

Seit sechs Spieltagen ungeschlagen, fünfter Sieg in Serie: Die SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen kommt vor der Winterpause in der Bezirksliga Ost richtig ins Rollen. Auch gegen die SG Müschenbach/Hachenburg hatte die Mannschaft von Jörg Mockenhaupt keine Probleme und sorgte in der zweiten Halbzeit beim 5:1 (2:1) noch für einen Kantersieg.

Die Müschenbacher hatten an der alten Wirkungsstätte ihres Trainers erste Chance des Spiels, als Jannik Kessler allein auf Weitefelds Schlussmann Sören Trippler zurannte, dieser aber den Versuch zu entschärfen wusste (6.). Was folgte, war eine erste Halbzeit, die sich überwiegend in der Hälfte der Müschenbacher abspielte und vor allem durch eine Vielzahl an Standards geprägt war. Der Tabellenzwölfte kam allzu oft zu spät in die Zweikämpfe und löste die Situationen dann durch Foulspiele oder Klärungsversuche ins Aus.

Immer wieder in den Mittelpunkt des Geschehens rückte dadurch Maik Oliver Seibel. Der Weitefelder avancierte nach ruhenden Bällen zum Schrecken der Elf von Volker Heun, einzig das Glück fehlte ihm. In der 11. Minute klärte Lukas Hammer nach seinem Freistoß zur Ecke. Wenig später drückte Seibel den Ball nach einem Eckball dann über die Linie, hatte dabei aber nach dem Geschmack von Schiedsrichter Fuat Yalcinkaya den Fuß in einer für den Gegner gefährlichen Position – kein Tor. Nachdem auch seine dritte Chance – ein Kopfball in der 23. Minute – nicht die Führung gebracht hatte, leitete Seibel mit einer schlampigen Annahme als Pechvogel auch noch das 0:1 auf der Gegenseite ein. Jannik Kessler nahm das Geschenk an und schob den Ball sicher an Trippler vorbei (25.).

Doch nicht nur Seibel hatte Pech, auch Müschenbachs Andreas Bleich war das Glück nicht hold. Nach einer Hereingabe von Mario Weisang hielt er den Fuß rein und beförderte den Ball zum Ausgleich in den eigenen Kasten (27.). Wer sonst als Maik Oliver Seibel hatte nach einem Freistoß die Weitefelder Führung auf dem Kopf, der Ball streifte aber nur die Latte (34.). Mehr Glück hatte sein Teamkollege Dominik Neitzert, dessen Freistoß aus 30 Metern unberührt blieb und im langen Eck einschlug (39.).

Vielleicht hätte das Spiel noch einmal eine Wende erfahren, wenn Duncan Dykewicz kurz nach der Pause der Ausgleich geglückt wäre. Da der Müschenbacher aus zehn Metern aber nur ein kümmerliches Schüsschen zustande brachte, das zudem knapp vorbei ging (49.), nahm das Unheil für die Gäste seinen Lauf. Im Eilverfahren sorgten Luca Thom nach Mario Weisangs Vorarbeit (71.), der eingewechselte Justin Nagel (73.) und Weisang selbst (75.) für klare Verhältnisse. Vorausgegangen waren den Weitefelder Treffern drei bis fünf jeweils grobe Schnitzer der an diesem Sonntag schwachen Hintermannschaft der SG Müschenbach.

„Die ersten 20 Minuten waren eine einzige Katastrophe“, spielte Heun auf die mangelhafte Zweikampfführung seiner Mannen an, die nach der Pause zwar besser im Spiel gewesen seien, sich durch weitere naive Abwehrfehler dann aber frühzeitig jeglicher Chancen auf Zählbares beraubt hätten. Derweil durfte Jörg Mockenhaupt zurecht von einem „reifen Auftritt“ seiner Mannschaft sprechen.

 

Takahashi entscheidet das Derby

Wirges verliert Spiel beim TuS Montabaur und die Tabellenführung

In einem heiß umkämpften Bezirksliga-Derby zwischen dem TuS Montabaur und der Spvgg EGC Wirges behielten die Kreisstädter mit 1:0 (1:0) die Oberhand. So knapp das Ergebnis auch war, so einhellig war die Einschätzung der beiden Trainer, dass der Montabaurer Sieg völlig verdient war. Hatte Montabaurs Coach Sven Baldus nach dem jüngsten Spiel noch mit der Leistung seiner Elf gehadert, so war er diesmal absolut mit der Laufbereitschaft und Leidenschaft zufrieden. „Die Jungs haben genau das umgesetzt, was ich von ihnen erwartet habe. Leider haben sie noch viele glasklare Chancen nicht genutzt“, so Baldus.

Und von diesen gab es vor allem im zweiten Durchgang mehr als genug. Zweimal konnte der Wirgeser Torwart Petrit Tahiri gegen Jung Hun Kim klären (62., 90.+6) sowie in der 69. Minute gegen Jay Takahashi und in der 86. Minute gegen Alexander Baldus, die allesamt allein vor ihm auftauchten, aber jeweils scheiterten.

Montabaur hatte von Beginn an mehr Spielanteile, der Führungstreffer in der 17. Minute war die logische Folge. Maximilian Acquah erkämpfte sich den Ball auf der rechten Seite und spielte geschickt auf Jay Takahashi, dessen Schuss aus kurzer Distanz dem Wirgeser Torwart keine Chance ließ.

In der 29. Minute forderten die Montabaurer Anhänger einen Strafstoß, als Acquah im Strafraum gefoult wurde, doch der Pfiff von Schiedsrichter Roman Herberich blieb aus. Drei Minuten später waren es die Wirgeser, die nach einem Foul an Marvin Severin einen Elfmeter wollten. Der Unparteiische gab nur einen Freistoß von der Strafraumgrenze, der dann vergeben wurde. Gegen Ende des ersten Durchgangs hatte Wirges noch Chancen zum Ausgleich, doch Jannik Sturm (35., 38.) sowie Marvin Severin ließen gute Gelegenheiten ungenutzt. Und so konstatierte der Wirgeser Trainer Nikolai Foroutan, dessen Team auf Platz zwei abrutschte: „Wir hatten einige wenige Chancen, die wir nicht verwertet haben. Durch unser ungenaues Passspiel haben wir es dem Gegner immer wieder zu leicht gemacht.“

Aber auch ohne die individuellen Fehler bestimmte Montabaur die Partie. Und es waren nicht nur die Antreiber im Mittelfeld Pascal Tillmanns und Gabriel Jost, die dem Spiel die entscheidenden Impulse gaben, jeder war bereit, an seine Grenze zu gehen. Aus einer insgesamt starken Mannschaft ist Fabio Scumaci hervorzuheben, der durch seine Ruhe und Umsicht auf der Sechser-Positon überzeugen konnte.

 

Osterspais Adrian Knop zerlegt die SG Elbert im Alleingang

FSV-Stürmer erzielt alle Treffer beim 3:0-Erfolg – Gäste-Coach Michael Diel: „Keiner kann sagen, wir hätten nicht gewollt“

Hinten spielte die Abwehr erstmals in dieser Saison zu Null, vorne bot Adrian Knop mit seinen Treffern eine Gala. Das waren die Garanten für den ersten Sieg der FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen seit neun Wochen in der Bezirksliga Ost. Beim 3:0 (2:0) über die SG Elbert/Welschneudorf/ Stahlhofen fiel dieser zudem deutlich aus. Alle drei Tore erzielte der Torjäger Adrian Knop.

„Er hat heute einen sehr guten Tag gehabt“, lobte FSV-Trainer Nico Helbach seinen Stürmer, der nach einer Flanke von Josip Topic auch die beste Chance der ersten halben Stunde besaß. Die Elberter bekamen Mitte der ersten Halbzeit einen Treffer nicht anerkannt, weil der Ball sich zuvor im Toraus befunden haben soll. Wie das Spiel bei einer Führung der Gäste verlaufen wäre, regte zu Spekulationen an.

So aber gelangten die Einheimischen zu Erfolgserlebnissen auf ihrem Hartplatz. Vor dem 1:0 zog Florian Lemler mehrere Akteure der SG auf sich, ehe Adrian Knop aus halblinker Position ins lange Eck traf – der Innenpfosten wirkte hilfreich mit (42.). Kurz vor der Pause legte er nach, als Florian Lemler den Ball an der Mittellinie eroberte und Knop steil schickte, der seinen Bewachern davon sprintete.

„Das waren zwei Tore aus dem Nichts“, ärgerte sich Elberts Trainer Michael Diel und würdigte das Osterspaier Konterspiel als „grenzenlos gut“. Mit zwei Wechseln zum Wiederanpfiff versuchten die Westerwälder, der Partie eine Wendung zu geben. Die beste Gelegenheit zum Anschlusstreffer hatte Lars Bode bei einem Kopfball (51.). Die SG kam zu mehr Standardsituationen, blieb dabei aber harmlos. Auf der Gegenseite bedeutete das 3:0 die Vorentscheidung. Wieder machte sich Florian Lemler als Vorlagengeber verdient, seinen Diagonalball verwertete Knop nach knapp einer Stunde zum Endstand. Die Begegnung blieb munter, in der Schlussphase hätten Bej Ali Simbargov und Till Hunsänger für die Gastgeber erhöhen können. Alexander Gombert traf für die SG per Freistoß die Latte (89.). Einige Fahrlässigkeiten in der Defensive und zu geringe Gefahr beim Abschluss führten zur Niederlage der Elberter. FSV-Torwart Moritz Köhl brauchte meist nur ein paar hohe Bälle abzufangen.

Coach Michael Diel stellte sich dennoch vor sein in den vergangenen Wochen glückloses Team: „Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf, und keiner kann sagen, dass wir nicht gewollt oder den Gegner unterschätzt hätten.“ Das sei eine sehr bittere Niederlage. „Wir haben gut gestanden und gut gekämpft“, freut sich sein Gegenüber Nico Helbach. Seine Elf hat den letzten Tabellenrang verlassen dank der drei Punkte. „Das war ganz wichtig, um den Anschluss zu halten“, erläuterte der Trainer zur Bedeutung des Erfolgs, der eine starke Rückrunde einleiten soll.

 

Ahrbach und Westerburg setzen ihre Serien fort

Heimstarker Neuling verdient sich Remis

Auf dem Kunstrasenplatz in Heiligenroth kam es zum Bezirksliga-Duell der zu Hause ungeschlagenen SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod gegen die seit zehn Spielen unbesiegte SG Westerburg/Gemünden. Beide Serien haben nach dem 1:1 (1:0) der Westerwälder Teams weiter Bestand. Die gutklassige Partie war geprägt von Duellen und Passstafetten im Mittelfeld, bei denen sich die Mannschaften gegenseitig neutralisierten.

So kamen beide Teams zu Beginn des Spiels zu einigen Abschlüssen aus der Halbdistanz, die jedoch keine große Torgefahr brachten. Die SG Westerburg hatte nach einem Ballverlust in der Ahrbacher Verteidigung dann in der 13. Minute durch Tim Niedermowe die große Chance auf das 0:1. Aus halbrechter Position lief er alleine auf Torwart Florian Weimer zu, der glänzend parierte.

Mitte der ersten Halbzeit behauptete die SG Westerburg dann die Spielkontrolle, ohne jedoch das Ahrbacher Tor nochmals in Gefahr bringen zu können. In der 40. Minute kamen die Gäste dann zur nächsten großen Gelegenheit, um in Führung zu gehen. Nach guter Kombination über die Mitte steckte Julian Gläser den Ball auf Tom Holzhäuser durch, der am gut aufgelegten Schlussmann der SG Ahrbach scheiterte.

Wer diese Chancen auslässt, wird im Fußball oft bestraft. So auch hier. Im direkten Gegenzug landete der Ball nach einem Freistoß vor den Füßen von Niklas Wörsdörfer. Seine Flanke landete an der Hand eines Westerburgers, und Schiedsrichter Robert Depken zeigte auf den Punkt. Niklas Wörsdörfer schnappte sich den Ball selbst und verwandelte den Elfmeter mit einem Flachschuss zum 1:0 ins linke Eck.

Anfang der zweiten Halbzeit zog die SG Westerburg das Tempo nochmals an und kam verdient in der 65. Minute zum Ausgleich durch Tamas Major. David Gläser stürmte alleine auf das Tor zu, und Florian Weimer parierte auch die dritte Eins-gegen-Eins-Situation, war beim Nachschuss dann aber machtlos. Nach dem Ausgleich war das Spiel sehr zerfahren. Aufregung gab es kurz vor Schluss nach einem Rempler an Tim Kuhn im Strafraum der Westerburger. Der Pfiff blieb aus, und somit endete das Spiel mit einem gerechten Remis. Westerburgs Trainer Dobri Kaltchev sagte: „Wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht, es ist nur ärgerlich, dass wir unsere großen Chancen nicht nutzen.“

Auch sein Kollege Peter Olbrich war zufrieden mit dem Remis: „Gegen einen Gegner, der jetzt seit elf Spielen ungeschlagen ist, ist das Ergebnis leistungsgerecht. Westerburg ist eine sehr abgeklärte Truppe, gegen die man mit einem Punkt zufrieden sein kann.“

 

Emmerichenhain macht nur ein Tor aus seiner Dominanz

Mit dem knappen 1:0-Heimsieg gegen Burgschwalbach geht's an die Spitze

Durch einen 1:0 (1:0)-Sieg gegen die TuS Burgschwalbach holte sich die SG Hoher Westerwald Emmerichenhain/Niederroßbach in der Bezirksliga Ost die Tabellenführung zurück, während der Verlierer aus dem Rhein-Lahn-Kreis ans Tabellenende abrutschte. Die Verhältnisse in diesem Duell waren klar verteilt. Der bisherige Zweite lag ständig in der Vorwärtsbewegung; der Aufsteiger versuchte, tiefstehend den Favoriten zu ärgern.

Diese Maßnahme schien nicht lange zu greifen. Schon nach zwei Minuten scheiterte Andreas Schellenberg nach einem Dribbling von Sora Terada am Pfosten. Dann flankte Kapitän Florian Kolb auf Terada (8.), der nach einem Lattenkopfball den zweiten Ball ins Netz köpfte. Mit zwei Ausnahmen stand die erste Halbzeit klar im Zeichen der Gastgeber. Julian Ohlemacher hatte sich auf Pass Niklas Biebrichers den Ball zu weit vorgelegt (15.), und Biebricher selbst hatte eine weitere gute Aktion (18.). Der Neuling verdichtete die Räume in der eigenen Hälfte, verteidigte ordentlich, blieb aber nach vorne wirkungslos.

Bei den Hausherren war in der Folge immer wieder Aluminium im Weg zu weiteren Toren. So lenkte der gute Burgschwalbacher Schlussmann Luca Wischmann David Quandels Freistoß an die Latte (25.) und parierte auch Teradas Nachschuss. Ohne ihren verletzten Spielführer Oleg Bese fehlten bei aller SG-Überlegenheit die Impulse. Viele Querpässe und fehlendes Tempo unterstrichen die Problematik beim Favoriten. So kam es für die Hausherren, die nur selten über die Flügel angriffen, nur noch zu zwei Abschlüssen durch Florian Kolb (43.). Auch in Durchgang zwei behielten die Kombinierten die Spielkontrolle. Was fehlte, war das beruhigende 2:0. Marko Zelenika traf aus der zweiten Reihe die Latte (48.). TuS-Keeper Wischmann blieb Sieger gegen David Quandel (52.). Mit weiteren Abschlüssen von Maximilian Stähler (67.) und Mario Kulmer (74.) erreichten die Einheimischen ein deutliches Chancenplus gegen zaghafte Gäste. Lediglich Julian Ohlemacher hatte auf der Gegenseite noch für einen Aufreger gesorgt (72.). Ohlemacher blieb am Ende im Freistoßduell mit Emmerichenhains Torwart Timon Topitsch nur zweiter Sieger (89.). Im Gegenzug scheiterte Mevlin Draganovic noch einmal an Wischmann. Bitter für den neuen Spitzenreiter: Das Verletzungspech reißt nicht ab, für David Quandel ging es in der Schlussphase nicht mehr weiter. „Wir haben offensiv eingewechselt und uns in den letzten 20 Minuten gut reingekämpft in die Partie“, sah Burgschwalbachs Trainer Torsten Baier Fortschritte bei seiner Elf. „Das war ein Arbeitssieg gegen einen tiefstehenden Gegner. Hauptsache, wir haben gewonnen“, hakte SG-Coach Nihad Mujakic die erfüllte Pflichtaufgabe kurzerhand ab.

 

Trotz 0:1: Burgschwalbachs Trainer Baier sieht Fortschritte

Aufsteiger TuS rutscht nach achtbarer Niederlage beim neuern Spitzenreiter in Niederroßbach ans Ende der Tabelle

Durch einen 1:0 (1:0)-Sieg gegen die TuS Burgschwalbach holte sich die SG Hoher Westerwald Emmerichenhain/Niederroßbach in der Bezirksliga Ost die Tabellenführung zurück, während der Verlierer aus dem Rhein-Lahn-Kreis ans Tabellenende abrutschte. Die Verhältnisse in diesem Duell waren klar verteilt. Der bisherige Zweite lag ständig in der Vorwärtsbewegung; der Aufsteiger versuchte, tiefstehend den Favoriten zu ärgern.

Diese Maßnahme schien nicht lange zu greifen. Schon nach zwei Minuten scheiterte Andreas Schellenberg nach einem Dribbling von Sora Terada am Pfosten. Dann flankte Kapitän Florian Kolb auf Terada (8.), der nach einem Lattenkopfball den zweiten Ball ins Netz köpfte. Mit zwei Ausnahmen stand die erste Halbzeit klar im Zeichen der Gastgeber. Julian Ohlemacher hatte sich auf Pass Niklas Biebrichers den Ball zu weit vorgelegt (15.), und Biebricher selbst hatte eine weitere gute Aktion (18.). Der Neuling verdichtete die Räume in der eigenen Hälfte, verteidigte ordentlich, blieb aber nach vorne wirkungslos.

Bei den Hausherren war in der Folge immer wieder Aluminium im Weg zu weiteren Toren. So lenkte der gute Burgschwalbacher Schlussmann Luca Wischmann David Quandels Freistoß an die Latte (25.) und parierte auch Teradas Nachschuss. Ohne ihren verletzt fehlenden Spielführer Oleg Bese fehlten bei aller SG-Überlegenheit die Impulse. Viele Querpässe und fehlendes Tempo unterstrichen die Problematik beim Favoriten. So kam es für die Hausherren, die nur selten über die Flügel angriffen, nur noch zu zwei Abschlüssen durch Florian Kolb (43.). Auch in Durchgang zwei behielten die Kombinierten die Spielkontrolle. Was fehlte, war das beruhigende 2:0. Marko Zelenika traf aus der zweiten Reihe die Latte (48.). TuS-Keeper Wischmann blieb Sieger gegen David Quandel (52.). Mit weiteren Abschlüssen von Maximilian Stähler (67.) und Mario Kulmer (74.) erreichten die Einheimischen ein deutliches Chancenplus gegen zaghafte Gäste. Lediglich Julian Ohlemacher hatte auf der Gegenseite noch für einen Aufreger gesorgt (72.). Ohlemacher blieb am Ende im Freistoßduell mit Emmerichenhains Torwart Timon Topitsch nur zweiter Sieger (89.). Im Gegenzug scheiterte Mevlin Draganovic noch einmal an Wischmann. Bitter für den neuen Spitzenreiter: Das Verletzungspech reißt nicht ab, für David Quandel ging es in der Schlussphase nicht mehr weiter.

„Wir haben offensiv eingewechselt und uns in den letzten 20 Minuten gut reingekämpft in die Partie“, sah Burgschwalbachs Trainer Torsten Baier Fortschritte bei seiner Elf. „Das war ein Arbeitssieg gegen einen tiefstehenden Gegner. Hauptsache, wir haben gewonnen“, hakte SG-Coach Nihad Mujakic die erfüllte Pflichtaufgabe kurzerhand ab.

 

Das große Herz macht den VfL Hamm stark

Trautmann-Elf gewinnt das Derby gegen Wallmenroth und baut seine Serie ungeschlagener Partien auf vier Spiele aus

Der November bleibt in der Bezirksliga Ost der Monat des VfL Hamm. Durch einen 2:0 (1:0)-Erfolg im Kreisduell gegen die SG Wallmenroth/Scheuerfeld blieben die Hämmscher bereits zum vierten Mal in Folge ungeschlagen, zum dritten Mal auf eigenem Platz. „Das waren wieder drei Punkte, die wir nicht unbedingt eingeplant hatten“, freute sich VfL-Spielertrainer Michael Trautmann über den verdienten Heimsieg seiner Mannschaft.

Der erfahrene Sechser trug mit seinem Treffer zum entscheidenden 2:0 wesentlich dazu bei, dass die Rot-Weißen ihre Ausgangssituation im Kampf um den Klassenverbleib ein weiteres Stückchen verbesserten. Von der linken Seite drosch er die Kugel in der 62. Minute in den kurzen Torwinkel – ein typischer Trautmann eben. „Davor hatte ich schon zweimal bei Freistößen Pech gehabt, deshalb freue ich mich dass es beim dritten Versuch geklappt“, sagte der Torschütze.

Der Wallmenrother Kader umfasst in dieser Saison immerhin 23 Spieler, aber nicht weniger als zehn Ausfälle hinterlassen dann auch irgendwann ihre Spuren. „Das war heute zu wenig Substanz, zu wenig Qualität, aber auch zu wenig Wille. Hamm hat verdient gewonnen“, urteilte Gästetrainer Stefan Häßler. Sein Team war in der ersten Halbzeit noch die präsentere Mannschaft, konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen. Stattdessen lag der Bezirksliga-Neuling zur Pause sogar hinten. Pascal Binneweiß erzielte in der 28. Minute das 1:0, nachdem die Wallmenrother Abwehr einen VfL-Freistoß von der rechten Seite vor seine Füße geklärt hatte. „Das war Hamms erster Schuss auf unser Tor in der ersten Hälfte. Ein Treffer aus heiterem Himmel“, merkte Häßler an.

Ausgleichschancen boten sich dem in der 32. Minute grätschenden Nikolai Heidrich und dem zu hoch ansetzenden Nils Germann (36.). Es waren bereits die letzten gefährlichen Aktionen der Blau-Weißen an diesem Nachmittag, weil sie nach der Pause „zu wenig getan und kaum etwas aufs Tor gebracht“ (Häßler) haben. Das klare Chancenplus gehörte in Durchgang zwei den Einheimischen. Simon Langemann, Pascal Binneweiß und Robin Nachtigal scheiterten in der 48. Minute innerhalb von 20 Sekunden an Keeper Jonas Prudlo, einem Wallmerother Abwehrbein und den für diesen Schuss zu kleinen Maßen einen Fußballtores. „Das hätte es eigentlich schon sein müssen“, schüttelte Trautmann nach dem Abpfiff mit dem Kopf – allerdings mit einem Schmunzeln auf dem Gesicht, weil sein Team die drei Punkte in Hamm behielt.

Was macht die Hämmscher derzeit so erfolgreich? Trautmann antwortete mit den Grundtugenden: „Leidenschaft und Kampf waren auch heute einmal mehr klasse. Wir können spielerisch sicherlich mit einigen Mannschaften nicht mithalten, aber ein großes Herz zählt ja auch.“

 

VfB ist zurück im Aufstiegsrennen

Wissener gewinnen gegen SG Ellingen nach Rückstand noch mit 3:1

Den Rückrundenauftakt in der Bezirksliga Ost hat der VfB Wissen mit einem 3:1 (1:1)-Sieg über die ersatzgeschwächte SG Ellingen/Willroth/Bonefeld erfolgreich gestaltet und ist damit im Aufstiegsrennen weiter mittendrin.

Bereits nach fünf Minuten erzielte der VfB das vermeintliche 1:0, nach einem Schuss von Hüsseyin Samurkas stand aus Sicht des Unparteiischen der Torschütze Max Ebach jedoch im Abseits. Auf der anderen Seite war Florian Raasch nach einem Abspielfehler der VfB-Hintermannschaft allein in Richtung Tor unterwegs, doch statt aus guter Position selbst zu schießen wollte er querlegen, was missglückte. Danach kehrte in den jeweiligen Strafräumen vorerst wieder Ruhe ein.

Die Hausherren waren auf dem schwer bespielbaren Hartplatz, auf dem sich überall Pfützen gebildet hatten, feldüberlegen und gerieten dennoch in Rückstand. Bei dem Versuch, den Ball mit der Brust zu stoppen, versprang Lukas Becher dieser und landete vor den Füßen von Fatos Prenku. Der war daraufhin alleine durch und schloss zum 0:1 in die linke Ecke ab (26.).

Die Reaktion des VfB folgte jedoch prompt. Einen platziert geschossenen Freistoß von Torben Wäschenbach von der Strafraumgrenze konnte SG-Torhüter Philipp Krokowski nur abklatschen lassen und Max Ebach staubte ab (28.). „Das unnötige 0:1 hat uns trotz des schnellen Ausgleichs bis zur Pause etwas aus dem Rhythmus gebracht“, meinte VfB-Trainer Walter Reitz.

Kurz vor dem Seitenwechsel haderten die Hausherren erneut mit einer Entscheidung des Schiedsrichters. Diesmal traf Simon Ebach nach einem Wäschenbach-Freistoß ins Tor, kam sich dabei aber mit Krokowski ins Gehege, was der Unparteiische als Foulspiel wertete (44.). Im zweiten Abschnitt dauerte es aber nicht lange, ehe die Hausherren erneut durch Max Ebach das 2:1 erzielten (54.).

Auch in der Folge war der VfB die spielbestimmende Mannschaft, zwingende Torchancen gab es auf beiden Seiten aber lange Zeit nicht mehr. Ob des knappen Wissener Vorsprungs meinte Ellingens Trainer Thomas Kahler: „Bis zum 3:1 stand das Spiel auf des Messers Schneide“.

Für die Entscheidung sorgte Wäschenbach fünf Minuten vor Schluss. Bei seinem Distanzschuss aus 25 Metern mitten aufs Tor machte Krokowski keine gute Figur und konnte den Ball anschließend nur noch hinter sich aus dem Netz fischen. „Es war das erwartet schwere Spiel, auf das wir uns aber gut eingestellt haben“, war Walter Reitz hinterher zufrieden. „Das 3:1 ist aus meiner Sicht ein gerechtes Ergebnis.“ Ellingens Thomas Kahler war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: „Die läuferische und kämpferische Einstellung stimmte. Für uns gilt es jetzt, alle Kräfte für das wichtige Spiel nächste Woche gegen Osterspai zu bündeln.“

 

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[ Letzte Änderung: 24. Februar 2018 ]