SV Hundsangen e.V. 1926

09.11.2017, 20:43, Alter: 278 Tage
Kategorie: Fussball

Bezirksligavorschau 14.Spieltag

Von: rhein zeitung

                                                

 

SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen – SG Hundsangen/Obererbach 

Das Derby soll in Oberelbert ausgetragen werden, je nach Wetterlage ist aber eine kurzfristige Verlegung auf den Kunstrasenplatz nach Stahlhofen möglich. Michael Diel, der Trainer der Gastgeber, fordert auf jeden Fall „höchste Konzentration von Anfang an“ und Selbstvertrauen: „Wir müssen an unsere eigenen Stärken glauben.“ Grund dazu haben die Elberter. Auch das knappe 1:2 bei der SG Emmerichenhain trübt die bislang guten Eindrücke wenig. Nun erwartet Diel ein Spiel auf Augenhöhe gegen einen Kontrahenten, der „den Abstiegskampf ausgerufen haben dürfte“. Personell wird die SG Elbert wieder auf Spieler ihrer Reserve zurückgreifen. Flexibilität ist Trumpf: Fünf Torleute kamen in dieser Saison schon zum Einsatz.

Vier Spiele hintereinander ohne Sieg und zuletzt ein herbes 1:4 zuhause gegen die SG Westerburg haben bei der SG Hundsangen Konsequenzen nach sich gezogen (siehe auch Extratext). Wie der bisherige Spielertrainer Martin Scherer mitteilt, ist er fortan nicht mehr im Amt. Das sei eine Entscheidung des Vorstandes gewesen. Scherer hat demnach nicht selbst seinen Rücktritt erklärt nach knapp eineinhalb Jahren in Hundsangen. Ein finales Gespräch habe es gegeben. In der vergangenen Saison hatte Scherer als Spielertrainer und Abwehrchef SG Hundsangen mit 40 Punkten auf den siebten Tabellenrang geführt. Ein stetes Problem war aber die Heimschwäche.

 

Spvgg EGC Wirges – FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen 

Als Tabellenführer und nach einem Auswärtssieg beim Verfolger in Wissen empfängt die EGC Wirges den Drittletzten aus Osterspai. Nikolai Foroutan, der Trainer der Gastgeber, warnt dennoch vor einer „ganz schwierigen Aufgabe. Wir müssen unsere Bestleistung bringen.“ Niederlagen gegen Elbert und in Müschenbach deuten an, dass der Spitzenreiter mitunter gerade gegen deutlich schwächer platzierte Vereine anfällig ist. Trotzdem ist Foroutan optimistisch: „Die Mannschaft hat den Willen, einen Sieg zu erzwingen.“ Auch ohne Torwart Deniz Sakalokoglu, der einen Fingerbruch erlitten hat, und berufsbedingte Ausfälle wollen die Wirgeser „den Schwung aus Wissen mitnehmen“.

„Das sind nicht die Punkte, die man einplant“, berichtet Osterspais Trainer Nico Helbach. Doch beim 3:3 gegen Montabaur hat seine Elf jüngst bewiesen, dass auch sie gegen Spitzenteams überraschen kann. „Wir haben gut gegen den Ball gearbeitet“, sagt Helbach, außerdem hat ihm die mannschaftliche Geschlossenheit gefallen. Ein Problem bleibt die hohe Zahl an Gegentreffern. In Wirges wird nun der Abwehrchef und Kapitän Antony Henrykowski urlaubsbedingt fehlen. Insgesamt ist die personelle Lage nicht einfach bei der FSV angesichts von acht Ausfällen. Hoffnung auf ein kurzfristiges Comeback hat der Trainer aktuell lediglich bei den Mittelfeldspielern Thomas Lemler und Till Hunsänger.

 

SG Westerburg/Gemünden – VfB Wissen 

„Das ist ein Bonusspiel für uns gegen eine Topmannschaft der Liga“, erklärt Westerburgs Trainer Dobri Kaltchev vor dem Vergleich mit dem VfB Wissen. Hoffnungslos ist die Ausgangssituation jedoch nicht für seine Leute, die zuletzt dreimal in Folge siegreich waren. „Aber wir müssen realistisch bleiben“, mahnt Kaltchev. In Sachen Trainingsbedingungen, Finanzen und Kader sieht er die Wissener klar im Vorteil. Die Gastgeber haben allerdings nichts zu verlieren und wollen die Partien angehen wie die anderen vorher auch: „Wir ändern unsere Philosophie nicht.“ Nach langer Verletzung befindet sich Marvin Binge wieder im Training. Rätsel gebe Justin Keeler auf, zu dem seit sechs Wochen kein Kontakt mehr bestehe, nachdem er sich verletzt gemeldet hat.

„Das ist nicht gerade ein günstiger Zeitpunkt, um auf Westerburg zu treffen“, meint Wissens Trainer Walter Reitz, der den Gegner „deutlich im Aufwärtstrend“ und nahe an der Spitzengruppe sieht. Nach zwei Niederlagen müsse das eigene Team „wieder Boden unter den Füßen gewinnen“, sagt Reitz. „Ein Erfolgserlebnis, egal welcher Art“, wünscht er sich trotz der schwierigen Aufgabe auf Westerburgs Hartplatz. Taktisch will Reitz keine großen Neuheiten ausprobieren. Ändern müsse sich vielmehr die Einstellung, denn „wir haben in den Spitzenspielen zu offensiv gedacht und in der Defensive einiges versäumt“. Zum großen Verletzten-Lager gesellt sich nun auch noch Florian Jaeger. Bei der Aufstellung stellt Reitz dennoch Wechsel in Aussicht: „Ich kann keine Mannschaft belohnen, die zweimal hintereinander verloren hat.“

 

TuS Burgschwalbach – SG Müschenbach/Hachenburg 

„Jetzt muss etwas passieren“, verlangt Burgschwalbachs Trainer Torsten Baier. Aufgrund der Erfolge anderer „Kellerkinder“ wird es für den Aufsteiger Zeit, endlich den ersten Heimsieg zu feiern. „Das Einzige, was wir abstellen müssen, sind die frühen Gegentore durch total vermeidbare Fehler“, stellt der Übungsleiter klar. Seine Leute sollen gegen die SG Müschenbach das Spiel mehr selbst in die Hand nehmen und wieder stärker den Stil der Aufstiegssaison pflegen. Wieder mithelfen können dabei Sandro Fuchs und Michael Bartels, die in den Kader zurückkehren. Die Stimmung sei gut in der Mannschaft, berichtet Baier. Beim knappen 1:2 in Wallmenroth habe auch der Gegner die Leistung und das Engagement anerkannt.

Müschenbachs Trainer Volker Heun hat das Spiel der Burgschwalbacher in Wallmenroth beobachtet und war ebenfalls beeindruckt: „Die haben nicht aufgegeben und immer versucht, Fußball zu spielen“, fasst er seine Eindrücke zusammen. Zweifellos besitze der Aufsteiger Potenzial. Zugleich stehe er inzwischen gewaltig unter Zugzwang, wenn er die hinteren Tabellenregionen verlassen wolle. Die Müschenbacher dürfen sich aber selbst ebenso keinen Ausrutscher leisten, wenn sie nicht tiefer in den Abstiegskampf verwickelt werden wollen. „Das ist wieder ein Sechs-Punkte-Spiel“, erklärt Heun deswegen, denn das Tabellenbild lüge nicht. Von seinen Spielern erwartet er Konstanz: „Es bedarf einer konzentrierten Leistung über 90 Minuten, wir haben noch zu viele Durststecken im Spiel.“

 

TuS Montabaur – SG Ahrbach/ Heiligenroth/Girod (Sonntag, 14.30 Uhr). 

„Für die Region ist das ein schönes Derby“, blickt Montabaurs Trainer Sven Baldus auf den Vergleich mit der SG Ahrbach voraus. Soll es gegen den Aufsteiger drei Punkte geben, so müssen aber Konsequenzen resultieren aus dem 3:3 bei der FSV Osterspai. „Die individuellen Fehler müssen wir definitiv abstellen“, stellt Baldus klar. Außerdem sollen seine Spieler den Ahrbachern nicht zu viele Standard-Situationen gewähren, denn der Gegner sei kopfballstark. Beim TuS selbst ist die Trainingsbeteiligung nach wie vor hoch bei drei Übungseinheiten pro Woche, schildert Baldus. Zur personellen Situation verbreitet er ebenfalls gute Nachrichten. Fabio Scumaci steht nämlich genauso wieder zur Verfügung wie Routinier Takayuki Omi.

„Eine schöne, aber sehr schwierige Aufgabe“, erkennt Ahrbachs Trainer Peter Olbrich in der Begegnung. „Wir brauchen weniger als zehn Minuten, um dort zu sein“, beschreibt er den Derby-Charakter. Vor Jahren war nicht daran zu denken, dass beide Teams in einer Klasse um Punkte kämpfen. Nun hat es die SG Ahrbach geschafft und könnte mit einem Sieg gar bis auf einen Punkt aufschließen zum TuS. So herrscht insbesondere bei den Gästen Vorfreude auf die Partie gegen einen „Topfavoriten der Liga“. Taktisch will Olbrich an dem festhalten, was seine Mannschaft in dieser Saison stark gemacht hat. „Kompakt stehen und dann Nadelstiche setzen“, beschreibt er die Mittel. Überraschungen sollte es beiderseits allerdings kaum geben. „Man kennt sich gut“, sagt Olbrich über die nachbarschaftlichen Beziehungen.

 

SG Ellingen/Bonefeld/Willroth - SG Emmerichenhain/Niederroßbach 


Mit einem 2:1 über Elbert hat die SG Emmerichenhain sichergestellt, dass sie nach wie vor um den Titel mitspielt. Nun geht es zur SG Ellingen, die unerwartet mit 1:4 in Hamm verloren hat. „Das macht die Sache nicht einfacher, die werden zu 110 Prozent bei der Sache sein“, meint Emmerichenhains Trainer Nihad Mujakic, der sich nicht von den jüngsten Ergebnissen blenden lassen will. Für seine Mannschaft gehe es darum, in den vier Spielen vor Weihnachten noch ordentlich zu punkten. In der Winterpause hofft Mujakic dann auf eine personelle Erholung. Nunmehr acht Ausfälle seien in der Summe nicht zu ersetzen, jetzt ist auch Julian Jung verletzt. „Ich bin kein Typ, der jammert“, versichert Mujakic trotzdem und will kein Mitleid. „Hut ab, was die Mannschaft leistet“, lobt er stattdessen.

 

SG Wallmenroth/Scheuerfeld – SG Weitefeld-Langenbach


Noch ist nicht klar, ob am Sonntag in Wallmenroth oder in Scheuerfeld aufgelaufen wird, was Trainer Stefen Häßler für wahrscheinlicher hält aufgrund des Wetters. Auf jeden Fall besitzt das Spiel gegen die SG Weitefeld Derby-Charakter. „Neben Wissen ist das das Derby, auf das wir uns am meisten freuen“, betont der Trainer. Zumal Wallmenroth daheim unbesiegt ist, vier Siege in Serie geholt hat und in der Tabelle deutlich vor Weitefeld rangiert. Häßler hat daher keinen Bedarf, größere Änderungen vorzunehmen, denn „wir stehen sensationell gut da“. Verzichten muss er auf Peter Bayer, der gegen Burgschwalbach wegen eines Handspiels die Rote Karte sah. Zudem werden ihm Tim Lück und Timo Schulz fehlen.

„Der Untergrund ist egal“, betont Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt zur Sportplatzfrage. Immerhin sei der Hartplatz in Scheuerfeld ebener als der Rasen in Wallmenroth. „Es kommt auf die Einstellung an, das Spielerische wird auf beiden Plätzen nicht im Vordergrund stehen“, sagt er voraus. Auf jeden Fall, „wird es ein hartes Brett, wenn man da bestehen will“ beim Aufsteiger aus der Nachbarschaft. Beide Mannschaften befinden sich auf dem „aufsteigenden Ast“. Weitefeld hat zuletzt zweimal gewonnen und ist auswärts unbesiegt bei allerdings vier Unentschieden. Mockenhaupt freut sich, dass seine Mannschaft zu Torgefährlichkeit und Zweikampfstärke zurückgefunden hat. Dazu haben die Weitefelder derzeit keine personellen Probleme.

 

 

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[ Letzte Änderung: 14. August 2018 ]