SV Hundsangen e.V. 1926

16.11.2017, 18:54, Alter: 272 Tage
Kategorie: Fussball

Bezirksligavorschau 15.Spieltag

Von: rhein zeitung

                                               

 

 

SG Hundsangen/Obererbach – SG Ellingen/Bonefeld/Willroth

(So., 14.30 Uhr, in Nentershausen). 

Vielleicht ist es ein Vorteil, dass die SG Hundsangen auf den Kunstrasen in Nentershausen ausweicht. Für Heimstärke war das Team bislang nämlich nicht bekannt, da mag ein anderer Platz Auftrieb geben. In der Mannschaft sei das jedoch ohnehin kein großes Thema, berichtet der spielende Co-Trainer Daniel Hannappel, der sich auf absehbare Zeit die Verantwortung mit Dominik Pistor teilt. Beide feierten gleich ein Erfolgserlebnis beim Auswärtssieg bei der SG Elbert. „Das war gut für den Kopf und das Selbstvertrauen“, lobt Daniel Hannappel die Leistung dort. Schwierig einzuschätzen sei die Form der SG Ellingen: „Ich hätte vor der Saison nicht gedacht, dass jetzt der Elfte gegen den Zehnten spielt.“ Fehlen wird Hundsangen letztmals Fabian Steinebach wegen einer Sperre. Tobias Kegel und Niklas Noll sind angeschlagen.

 

SG Emmerichenhain/Niederroßbach - VfL Bad Ems

(Freitag, 20 Uhr, in Niederroßbach). 

„Unser Verletzungspech ist unglaublich“, meint Emmerichenhains Trainer Nihad Mujakic vor dem Heimspiel gegen den VfL Bad Ems. Als siebten Verletzten meldet er Lars-Hendrik Jung. Zuletzt war der Coach selbst Kandidat für eine Rolle als Ersatzspieler und sehnt die Winterpause herbei. Vorher will die SG aber die nächsten beiden Heimspiele gewinnen, damit die „Tuchfühlung nach oben nicht verloren geht“, so Mujakic. Trotz der Personalmisere sei die jüngste Punkteteilung bei der SG Ellingen unnötig gewesen angesichts eines verschossenen Elfmeters, eines aberkannten Tores und eines Lattentreffers. Von den zuletzt schwachen Emser Ergebnissen will Mujakic sich „nicht blenden lassen“.

„Die Mannschaft analysiert das relativ nüchtern“, sagt Kay Ludwig, der Trainer des VfL Bad Ems, über die zuletzt drei Niederlagen in Folge. Nachdenken über eigene Leistungen zeugt von Reife. In Niederroßbach soll die Deckung endlich kompakter stehen nach 14 Gegentoren in drei Partien. Großartig ausrechnen will sich Ludwig nichts, „aber wir werden uns nicht kampflos geschlagen geben“, verspricht er. „Kampf und Ehrgeiz“ seien gefragt, um sich Glück zu erkämpfen, das beim jüngsten 3:4 gegen den VfL Hamm fehlte. Deswegen will er Akteuren eine Chance einräumen, die sonst selten in der Startelf stehen. Große personelle Auswahl hat Ludwig aber nicht. „Wir fahren wohl mit 13 Leuten da hoch“, erzählt er. Nicht zur Verfügung stehen zusätzlich Micha Krohmann und Vernatius Emeka.

 

SG Müschenbach/Hachenburg – SG Wallmenroth/Scheuerfeld

(So., 14.30 Uhr, Stadion Hachenburg). 

Zum Abschluss der Hinrunde weist Müschenbachs Trainer Volker Heun auf ein altes Problem seiner Mannschaft hin: „Wir schaffen es einfach nicht, über 90 Minuten Konstanz in unser Spiel zu bringen.“ In Burgschwalbach musste am vergangenen Sonntag Torwart Jan Böhning beim 1:1 eine Niederlage verhindern. „Wir treten im Moment auf der Stelle“, fasst Heun zusammen. Es macht sich negativ bemerkbar, dass gerade gegen Vereine vom Tabellenende die Siege ausblieben. Unterm Strich haben die Müschenbacher nun mit 13 Zählern nur exakt halb so viele Punkte gesammelt wie die Wallmenrother. Den Aufsteiger kennt Heun sehr gut nach fünf Beobachtungen. Ihm imponieren Kompaktheit und Disziplin.

„Das Spiel gegen Müschenbach wird ein heißer Tanz, man kennt sich in- und auswendig“, bestätigt Wallmenroths Trainer Stefan Häßler. Oft telefoniert er mit Volker Heun, einem „absoluten Trainerfuchs“. Der Gegner sei besser als sein Tabellenstand: „Wir müssen uns wieder strecken.“ An der taktischen Marschroute will Häßler allerdings nichts umstellen, da er keinen Grund dafür erkennt.Daran ändert auch nichts die erste Heimniederlage der Saison, kassiert beim 1:2 gegen die SG Weitefeld. „Das wirft uns nicht aus der Bahn“, in entscheidenden Momenten habe einfach einmal das Glück gefehlt. Fehlen werden dem Aufsteiger nach wie vor die Langzeitverletzten Timo Schulz und Tim Lück sowie Kapitän Alex Eberhard. Kevin Fischbach, Michael Leis und Steven Moosakhani könnten bis Sonntag ihre Blessuren überwinden.

 

SG Weitefeld-Langenbach – TuS Montabaur

(So., 15 Uhr, in Langenbach). 

Dank drei Siegen in Serie ist die SG Weitefeld im Aufwind und könnte mit einem Heimerfolg über das Spitzenteam aus Montabaur in der Tabelle weiter vorrücken. „Wir gucken aber nicht nach oben“, erklärt SG-Trainer Jörg Mockenhaupt, der bis zur Winterpause noch einige „Prüfsteine“ vor seiner stabiler gewordenen Mannschaft liegen sieht. Sein Team soll gegen Montabaur wieder Präsenz zeigen. „Die wollen sicher auch etwas vom Spiel haben, und ich hoffe, das liegt uns“, erwartet Mockenhaupt ein attraktives Spiel. Es werde auf individuelle Stärken ankommen. Nicht einbringen kann sich dabei voraussichtlich Nikolai Mudersbach, der sich an der Achillessehne verletzt hat. Eine Zerrung plagt Joshua Weller.

Montabaurs Trainer Sven Baldus hat nach eigener Auskunft seine Mannschaft auf einen Gegner eingeschworen, der stärker ist, als es sein Tabellenstand aussagt. Man sei gut beraten, die Begegnung wie ein Spitzenspiel anzunehmen. Baldus will bei seinen Leuten die „Grundtugenden“ auf dem Platz wiederfinden, dazu zählt er Willen, sportliche Aggressivität und eine hohe Laufbereitschaft. Bis zur Winterpause wollen die Kreisstädter noch einmal „alles raushauen“, die nur geringe personelle Sorgen haben. Dabei gelte es, die jeweiligen Witterungsbedingungen anzunehmen. Die Weitefelder fühlten sich auf ihrem Kunstrasen sicherlich wohl, vermutet er. Seine Elf soll „gepflegt Fußball spielen und unser taktisches Konzept durchziehen“. Beide Trainer kennen sich gut aus Betzdorfer Tagen.

 

VfB Wissen – SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen

(So., 15 Uhr). 

Nach dem erfolgreichen Einsatz im Rheinlandpokal am Mittwoch steht für den VfB Wissen wieder Alltag in der Bezirksliga an, wo es zuletzt drei sieglose Partien gab. „Die Mannschaft war geschockt von den beiden Niederlagen. Im Boxen würde man sagen: Das waren Wirkungstreffer“, sagt Trainer Walter Reitz. Beim anschließenden 0:0 in Westerburg stimmte immerhin die wieder solide Defensive zuversichtlich. Drei Punkte sind nun der klare Auftrag für die Partie gegen die SG Elbert. „Die werden uns das aber alles andere als leicht machen“, ahnt Reitz. Mehr Zutrauen und Kreativität in der Offensive könnten der Schlüssel zum Erfolg sein. Fehlen werden beim VfB Alexander Rosin und Tunahan Durmus. Torben Wäschenbach und Florian Jaeger sind angeschlagen, doch „an den Ausfällen liegt es nicht“, sagt Reitz.

Die SG Elbert reist nach zuletzt zwei Niederlagen auch nicht auf dem Kamm einer Erfolgswelle an die Sieg. „Wir haben uns die Tore selbst geschossen“, sagt Trainer Michael Diel über die Heimpleite gegen die SG Hundsangen. Bei den defensiven Schwächen gehe es übrigens nicht allein um die Abwehrreihe. Zuvor habe man oft sehr gut gegen starke Gegner gegen den Ball gearbeitet, erklärt Diel. Große Möglichkeiten, mit Alternativen von der Bank Druck auf die Stammelf auszuüben, besitzt er derzeit nicht im Gegensatz zur Frühphase der Saison. Weiterhin moniert Diel einen gewissen „Schlendrian“, der sich bei der Trainingsbeteiligung ausgebreitet hat. Sieben Feldspieler und zwei Torleute begrüßte er zu Wochenbeginn bloß im Training. Dass das Pokalspiel die Wissener noch beeinträchtigt, glaubt Diel nicht.

 

FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen – SG Westerburg/Gemünden

(So., 15 Uhr, in Osterspai). 

Der Umzug auf den Hartplatz in Osterspai weckt bei der FSV die Aussicht auf positive Effekte. Ein Erfolgserlebnis gegen die SG Westerburg soll das 2:10 in Wirges vergessen machen. „Wir hoffen, dass die Heimstärke zurückkehrt – ohne die geht es einfach nicht“, erklärt Trainer Nico Helbach. Allerdings ist die SG Westerburg ein anerkannt starker Kontrahent. Die Osterspaier wollen ihrerseits bis Weihnachten punkten, am liebsten gleich dreifach, denn ein Zähler helfe nicht viel weiter. Laufbereitschaft wird auf dem großen Platz in Osterspai vermehrt gefordert sein. Helbach setzt darauf, dass er nicht wie in Wirges kurzfristige Ausfälle bewältigen muss. Kapitän Antony Henrykowski, Josip Topic sowie Thomas Lemler könnten am Sonntag wieder zur Verfügung stehen.

Bei der SG Westerburg hat sich Marvin Binge, der gerade wieder ins Training eingestiegen war, wieder verletzt und wird in diesem Jahr nicht mehr auflaufen. Insgesamt hat Trainer Dobri Kaltchev weniger personelle Probleme als Nico Helbach. Auch die Platzverhältnisse bereiten ihm kein Kopfzerbrechen: „Die Bedingungen sind für beide gleich, das spielt für uns keine Rolle“, beteuert er. Die Spielweise seiner jungen Mannschaft will er ebenfalls nicht auf den Prüfstand stellen. Werde die Philosophie beibehalten, könne die SG in einigen Jahren vielleicht oben in der Bezirksliga mithalten. In dieser Saison hegt Kaltchev keine Ambitionen auf vordere Ränge trotz bereits 22 gesammelter Punkte. „Wir gucken nur auf den Abstand zu den Abstiegsrängen“, sagt er vor der Fahrt an den Rhein.

 

SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod – Spvgg EGC Wirges

(So., 16 Uhr, in Heiligenroth).

Ein besonderes Derby liegt vor der SG Ahrbach. Erstmals tritt die SG in einer Liga gegen die EGC Wirges um Punkte an. Trainer Peter Olbrich sieht seine Mannschaft als Außenseiter an im Vergleich mit dem Tabellenführer: „Das hat was von Dorf gegen Stadt.“ Doch der Aufsteiger muss sich nicht verstecken. Noch immer sind die Ahrbacher auf eigenen Plätzen unbesiegt. „Das ist etwas für Statistiker“, meint Olbrich und ist sich „der Schwere der Aufgabe bewusst“. Gegen Wirges will seine Mannschaft so lange wie möglich das Spiel offen halten. Auch bei der Niederlage in Montabaur lief nicht alles schlecht. Personell allerdings gibt es „enge Grenzen“, momentan hat die SG fast keine Ersatzspieler mehr.

 

„Bei der SG Ahrbach müssen wir auf der Hut sein“, warnt der Wirgeser Trainer Nikolai Foroutan. Die Heimbilanz des Aufsteigers imponiert. „Wir werden diese Mannschaft sehr ernst nehmen“, kündigt Foroutan an, wobei er hofft, dass die „Euphorie-Welle ein bisschen gestoppt sein könnte“ bei der SG Ahrbach. Eine stabile Grundordnung ist ihm genauso wichtig wie Konzentration und Zweikampfstärke. Dabei muss sich die EGC natürlich keineswegs verstecken. „Wir sind gut drauf“, bestätigt Foroutan. Diesen Schwung will er mitnehmen und bis zur Winterpause erhalten. Er sieht zudem die Möglichkeit, hin und wieder einen Spieler zu schonen und lobt die Reservisten: „Die haben ihre Sache gut gemacht.“ Zwangsläufig fehlt Tormann Deniz Sakalakoglu mit Fingerbruch, Pascal Schmidt weilt berufsbedingt im Ausland.

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[ Letzte Änderung: 16. August 2018 ]