SV Hundsangen e.V. 1926

01.03.2018, 06:46, Alter: 109 Tage
Kategorie: Allgemein

Kräfte bündeln

Von: rhein zeitung

                                               

 

 

SG Nievern und SV Arzbach wollen Kräfte bündeln

 

Potenzieller Bezirksligist von der Früchter Straße und Nachbar von der Burgwiese wollen sich für die nähere Zukunft besser aufstellen

 

An der unteren Lahn kündigt sich in der unmittelbaren Nachbarschaft des VfL Bad Ems eine neue Fußball-Spielgemeinschaft an. Nach Informationen unserer Zeitung planen die SG Nievern/Fachbach und der SV Arzbach ab kommendem Sommer ihre Kräfte zu bündeln, um in Zeiten, in denen der Stellenwert des Fußballs gefühlt nicht unbeträchtlich gesunken ist, auf dem Platz und (nicht zuletzt dank steigender Anforderungen durch die Verbände) auch in organisatorischer Hinsicht fit für die mittelfristige Zukunft zu sein. Das gilt im Senioren- und vor allem auch im Nachwuchsbereich. Aus den Umfeldern der Vereine wurde auf Anfrage der RLZ bestätigt, dass bereits seit längerer Zeit intensive Gespräche über eine mögliche intensive Zusammenarbeit laufen und man sich sukzessive angenähert hat. Es wurde aber ausdrücklich betont, dass noch nichts endgültig fixiert sei. Mitglieder-Entscheide über die einschneidende Änderung sind wohl hüben wie drüben der Lahn nicht geplant. Die Entscheidung, ob eine neue Spielgemeinschaft tatsächlich zustande kommt, obliegt letztlich den Vereinsvorständen. Unterdessen haben die Kombinierten von der Lahnbrücke und auch die Westerwälder zu Beginn dieser Woche ihre Seniorenspieler schon über mögliche Planungen informiert, das muss man jetzt zunächst überall erst einmal sacken lassen.

 

Was bringt das neue Konstrukt der SG Nievern/Fachbach?

 

Bei einem Aufstieg in die Bezirksliga geht es für den Rhein-Lahn-Kreismeister grundsätzlich darum, die Klasse zu halten. Die Aussichten, nicht gleich wieder im Fahrstuhl nach unten zu sitzen, sind im Falle des „Zusammenschlusses“ mit nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ breiterem Kader wesentlich besser.

 

Was bringt das neue Konstrukt dem SV Arzbach?

 

Bei den Schwarz-Gelben von der Burgwiese gibt es eine Reihe von Balltretern, die definitiv das Potenzial haben, um auch eine Klasse höher zu spielen und diesen Wunsch wohl auch schon geäußert haben. So könnten dem SVA mehrere Abgänge erspart bleiben und eine Kettenreaktion verhindert werden.

Wie könnte die neue SG aussehen?

 

Da die SG Nievern/Fachbach als ungeschlagener Tabellenführer der A-Klasse vor der Rückkehr in die Bezirksliga steht, könnte die neue SG überkreislich und zudem wie bisher auch (mindestens) in der A- und B-Klasse vertreten sein. Der Zusammenschluss würde den besten Arzbacher Spielern die Möglichkeit eröffnen, ohne einen Vereinswechsel in der Bezirksliga spielen zu können. Sollte sogar ein viertes Team am Spielbetrieb teilnehmen, könnte es den bisherigen Platz der Arzbacher Reserve in der C-Klasse einnehmen. Da gerade dieses Team nach dem Aufstieg aus der untersten Klasse trotz der überraschenden Tabellenführung wegen des fortgeschrittenen Alters vieler Leistungsträger sportlich auf wackeligen Beinen steht, macht eine neue SG auch in dem Bereich absolut Sinn. Dass eine Bündelung der Kräfte mit Kunstrasen in Nievern sowie Naturrasen und Hartplatz in Arzbach auch wesentlich bessere Trainings- und auch Spielmöglichkeiten bietet, liegt ebenso auf der Hand.

 

Was bringt die Konzentration der Kräfte im Jugendbereich?

 

Wie zu hören war, geht es den Verantwortlichen der einzelnen Vereine um eine nachhaltige Förderung der eigenen Talente. Während die SG Nievern/Fachbach da bisher mit dem TuS Dausenau und dem SV Becheln zusammengearbeitet hat und dies auch beibehalten will, kooperierten die Arzbacher, deren SG mit dem SV Kemmenau nur auf dem Papier bestand, im Nachwuchsbereich mit dem VfL Bad Ems. Es könnte daher sein, dass außer den Kurstädtern alle anderen Vereine in Zukunft gemeinsame Jugendarbeit betreiben. In diesem Fall wäre davon auszugehen ist, dass künftig wieder alle Altersklassen mit entsprechenden Teams bestückt werden können. Bei abschließenden Gespräche mit den Vereinen sollen in Kürze Fakten geschaffen werden.

 

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