SV Hundsangen e.V. 1926

16.11.2017, 06:41, Alter: 273 Tage
Kategorie: Fussball

Rheinlandpokal

Von: rhein zeitung

                                   

Rheinlandpokal-Viertelfinale

SV Sirzenich - Spfr Eisbachtal 1:3 (1:0)

VfB Wissen - SG Schneifel-Stadtkyll 2:0 (0:0)

Rot-Weiß Koblenz - FSV Salmrohr4:1 (2:0)

 

Eisbachtaler stehen im Halbfinale

Mühsamer Sieg beim A-Ligisten SV Sirzenich nach 0:1-Pausenrückstand

 

Mit einem lange Zeit fraglichen 3:1-Sieg nach 0:1-Pausenrückstand beim A-Ligisten SV Sirzenich haben sich die Eisbachtaler Sportfreunde ins Rheinlandpokal-Halbfinale gezittert, in dem sie im Frühjahr 2018 Heimrecht gegen den Oberligisten Rot-Weiß Koblenz genießen.

Wie aus dem Nichts tauchte in der 24. Minute Joshua Bierbrauer auf der Gegenseite alleine vor Eisbachtals Torhüter Johann Heinz auf, den er zur völlig überraschenden 1:0-Führung für den A-Ligisten überlupfte.

Die Eisbachtaler Reaktion auf den schockierenden Rückstand fiel bis zur Pause ausgesprochen schwach aus.

Was auch immer Eisbachtals Trainer Marco Reifenscheidt, der nebenbei auch als Einwechselspieler aufgeführt wurde, in der Kabine gesagt haben mag, es schien Wirkung zu zeigen. Denn bereits in der 48. Minute gelang den Gästen durch Jannik Ernets Kopfball nach einer Ecke von Lukas Reitz der Ausgleichstreffer. Die Eisbachtaler agierten nun mit einer ganz anderen Körpersprache, die Kommunikation und das Passspiel wurden deutlich besser. In der 55. Minute lag die Führung in der Luft, doch nach einem erneuten Reitz-Eckball traf Ernets Schuss nur den Pfosten, den Nachschuss setzte Manuel Haberzettl über das Tor der Sirzenicher, die nur sporadisch nach vorn kamen, aber gefährlich blieben. So schoss Joshua Bierbrauer in der 60. Minute aus spitzem Winkel ans Außennetz.

Als mancher unter den 350 Zuschauern schon an eine Verlängerung zu denken begann, ging der hohe Favorit in der 78. Minute in Führung. Nach einem Foul an Moritz Hannappel übernahm Eisbachtals Kapitän Haberzettl Verantwortung und verwandelte den fälligen Strafstoß zur 2:1-Führung. In der 82. Minute verpasste der völlig freistehende Philipp Geißler bei einer Riesenchance per Kopfball das 2:2. Erst als Robin Noppe im Gegenzug in der 83. Minute nach Moritz Hannappels Vorarbeit das 3:1 gelang, war die Entscheidung gefallen. In der 88. Minute lenkte Borne den Ball nach einem 20-Meter-Schuss des eingewechselten Kelvin Lima an den Pfosten.

„Die erste Hälfte war schwach, danach haben wir den Ball besser laufen lassen und verdient gewonnen“, bilanzierte Reifenscheidt.

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[ Letzte Änderung: 16. August 2018 ]