Auf und Abstieg

Nur noch drei Spieltage stehen an, dann endet die dritte Saison im kreisübergreifenden Spielbetrieb des Fußballverbands Rheinland – zumindest die reguläre Runde. Anschließend folgen noch Entscheidungsspiele und Aufstiegsrunden.

Rheinlandliga

Der Ahrweiler BC hat mit fünf Punkten Vorsprung beste Chancen, als Meister in die Oberliga aufzusteigen. Der SV Rot-Weiß Wittlich würde als Tabellenzweiter in Aufstiegsspielen gegen die Vizemeister aus dem Saarland und Südwesten um einen freien Platz in der fünfthöchsten Spielklasse kämpfen.

Im Abstiegskampf scheinen die Entscheidungen bereits gefallen zu sein: Der SV Eintracht Mendig, der FV Rübenach, die SG Arzfeld und der VfB Wissen( in die Bezirksliga Ost) können die letzten vier Plätze nicht mehr verlassen und werden in der Saison 2026/27 in der Bezirksliga antreten.

Bezirksliga

Die Meister der Bezirksligen Ost, Mitte und West steigen direkt in die Rheinlandliga auf. Aktuell wären dies die SG 06 Betzdorf im Osten und der SV Untermosel Kobern-Gondorf in der Mitte. Im Westen steht der FSV Trier-Tarforst bereits als Meister fest. Das sorgt auch im Westerwald für Freude, denn mit Moritz Hannappel übernimmt zur kommenden Saison ein gebürtiger Girkenrother und langjähriger Spieler der Eisbachtaler das Traineramt beim FSV.

In einer Aufstiegsrunde der drei Vizemeister – derzeit SG Malberg, TuS Mayen und TuS Mosella Schweich – wird mindestens ein weiterer Aufsteiger ermittelt, aktuell wären es sogar zwei. Sollte kein Rheinland-Vertreter aus der Oberliga absteigen und der Vizemeister der Rheinlandliga den Aufstieg schaffen, gäbe es sogar drei freie Plätze.

Aus jeder Staffel steigen definitiv vier Teams in die Kreisliga A ab. Im Osten ist Schlusslicht SG Ahrbach nach einer bislang sieglosen Saison nicht mehr zu retten. Nach aktuellem Stand müssten zudem die drei Aufsteiger FC Kosova Montabaur, SG St. Katharinen und SG Herschbach nach nur einem Jahr wieder den Gang in die Kreisliga A antreten.

Kreisliga A

Die SG Weitefeld (A1) und der SV Türkiyemspor Ransbach-Baumbach (A2) können am Wochenende jeweils vor heimischem Publikum den Aufstieg perfekt machen. In der A3 träumt die SG Horressen-Elgendorf vom Durchmarsch in die Bezirksliga und geht mit einem Vorsprung von fünf Punkten in den Saisonendspurt.

Die Tabellenzweiten der Kreisligen A spielen in drei regionalen Dreierrelegationen die weiteren Aufsteiger in die Bezirksliga aus. Derzeit gibt es vier freie Plätze. Das bedeutet, dass neben den drei Siegern auch der beste Zweite aufsteigen würde. Im Idealfall – wenn kein Rheinland-Vertreter aus der Oberliga absteigt und der Vizemeister der Rheinlandliga den Aufstieg schafft – wären sogar fünf freie Plätze verfügbar. Im Osten wären die Relegationsteilnehmer aktuell die SG Rennerod (A1), die SG Ellingen (A2) und die SG Guckheim (A3).

Aus jeder Staffel steigen die letzten drei Mannschaften in die Kreisliga B ab. In der A3 muss sich die SG Ahrbach II nach nur einem Jahr wieder verabschieden – unabhängig vom sportlichen Abschneiden, da der Abstieg der ersten Mannschaft automatisch den Gang nach unten bedeutet. Gleiches gilt nahezu für die SG Unterwesterwald Niedererbach, die bei neun Punkten Rückstand nur noch theoretische Chancen auf den Klassenverbleib besitzt.

Auch die TuS Burgschwalbach II steht mit sieben Punkten Rückstand auf das rettende Ufer vor einer äußerst schwierigen Aufgabe.

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