Pokalendspiel wegen Unwetter abgebrochen

Das ist der absolute Super-GAU

 

Das Endspiel der A- und B-Klasse zwischen Gastgeber SG Ellingen/Bonefeld/Willroth und der SG Hundsangen/Steinefrenz-Weroth II wurde erstmals nach vier Minuten unterbrochen da der Schiedsrichter die Mannschaften wieder in die Kabinen schickte. Nach wenigen Minuten wurde die Partie fortgesetzt, doch die dunklen Wolken und die immer näher kommenden Blitze sorgten immer wieder für Unruhe.

Tim Heinz

Nach einer kurzen Unterbrechung hatte Ellingen mehr vom Spiel und durch Tom Puderbach, der in der 36. Minute an Torwart Tim Heinz scheiterte, auch die beste Gelegenheit des insgesamt sehr ereignisarmen ersten Durchgangs. „Die Mannschaften waren sehr fokussiert und haben sich neutralisiert. Wir hatten leider kaum Ballbesitzphasen“, lautete das Fazit von Sebastian Mohring, der bei der SG Hundsangen II den im Norwegen-Urlaub weilenden Trainer Jannik Bendel an der Seitenlinie vertrat.

In der Halbzeitpause kam heftiger Regen und starke Windböen sorgten dafür, dass bereits das erste Zeltdach abgedeckt wurde. Nun bestand kein Zweifel mehr daran, dass das Unwetter Straßenhaus erreicht hatte. Mit zunehmender Dauer des Gewitters schwanden die Hoffnungen auf eine Fortsetzung der Begegnung. Um 22.28 Uhr, fast 50 Minuten nach dem Ende der ersten Halbzeit, herrschte schließlich Gewissheit: Das Finale musste abgebrochen werden. Eine Entscheidung, für die alle Beteiligten Verständnis zeigten.

Kreissachbearbeiter Jens Bachmann konnte sich nicht daran erinnern, dass ein Pokal-Endspiel schon einmal abgebrochen werden musste: „Das ist der absolute Super-GAU!“ Eine Neuansetzung noch in dieser Saison schloss er kategorisch aus: „Das ist unzumutbar. Nach den Entscheidungsspielen brauchen die Spieler eine Pause, das sind alles Amateursportler. Den neuen Termin werden wir wahrscheinlich in die Sommervorbereitung reinquetschen müssen.“

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