Unter schwierigen personellen Voraussetzungen trennten sich unsere Mädels in Wallmerod mit 2:2 vom TuS Immendorf. Nach einer 1:0-Pausenführung mussten wir dabei bis zum Schluss alles investieren.
Mit Hedda Knoche, Sina Hannappel und Malin Völker standen mehrere gerade erst genesene Spielerinnen mit wenig Training zur Verfügung. Ergänzungsspielerinnen hatten wir keine. Entsprechend klar war unser Matchplan: tief stehen, konsequent verteidigen, Kräfte einteilen und bei Gelegenheit über schnelle Konter gefährlich werden.
Zu Beginn setzte Immendorf uns stark unter Druck, doch unsere Mädels stellten sich schnell darauf ein und hielten sich hervorragend an die taktischen Vorgaben. Vor allem mit den schnellen Außenspielerinnen der Gäste kam unsere Defensive zunehmend besser zurecht. Gleichzeitig gelang es uns, über Franziska Meurer auf der Außenbahn immer wieder schnelle Gegenangriffe einzuleiten. Einen davon nutzte Marie Rudersdorf in der 31. Minute zum 1:0. So ging es mit einer Führung in die Pause.
Kurz nach Wiederbeginn mussten wir in der 50. Minute das 1:1 hinnehmen. Während Immendorf durch Wechsel neue Kräfte bringen konnte, hieß es für uns weiterhin, clever mit den vorhandenen Reserven umzugehen.
In der 77. Minute belohnte sich das Team erneut: Marie Rudersdorf setzte einem eigentlich schon verloren geglaubten Steilpass nach, blockte den Abwehrversuch und schob zum 2:1 ein. Nur drei Minuten später machten sich die schwindenden Kräfte bemerkbar und Immendorf glich zum 2:2 aus.
Als Marie Rudersdorf anschließend verletzt vom Platz musste, mussten unsere Mädels die Schlussphase sogar zu zehnt überstehen. Mit großem Einsatz, Zusammenhalt und viel Kampfgeist verteidigten wir den Punkt bis zum Abpfiff.
Eine richtig starke Mannschaftsleistung. Unter diesen Voraussetzungen haben die Mädels das Maximum herausgeholt und sich den Punkt absolut verdient.
Ausblick: Das nächste Spiel findet am 08.11. gegen den FC Rot-Weiss Koblenz auf dem Oberwerth statt.
