Mit viel Engagement, einer hohen Trainingsbeteiligung und einem spürbaren Wir-Gefühl hat die SG Hundsangen/Steinefrenz-Weroth die Grundlagen für die neue Saison in der Bezirksliga Ost gelegt. Trainer Maxi Reitz blickt optimistisch auf die kommenden Monate, setzt auf die Weiterentwicklung seiner Mannschaft und traut seinem Team durchaus eine gute Rolle im Kampf um die vorderen Tabellenplätze zu.
Starke Grundlagen geschaffen – Teamgeist als Schlüssel zum Erfolg
Bereits Ende Juni bat Trainer Maxi Reitz seine Mannschaft zum Start der Sommervorbereitung. Die ersten Wochen hinterließen beim neuen Coach der SG Hundsangen/Steinefrenz-Weroth einen durchweg positiven Eindruck. Von Beginn an habe die Mannschaft mit großer Bereitschaft gearbeitet und die Inhalte im Training hervorragend angenommen.
„Für uns war es wichtig, schnell die Grundlagen für die Saison zu legen und gleichzeitig neue Impulse einzubringen. Die Jungs ziehen hervorragend mit und es macht großen Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten“, beschreibt Reitz die ersten Wochen seiner Arbeit.
Besonders erfreulich sei dabei nicht nur die hohe Trainingsbeteiligung gewesen, sondern auch die Entwicklung innerhalb der Mannschaft. Schnell sei ein enger Zusammenhalt entstanden, der sich längst nicht nur auf die Spieler beschränke.
„Man merkt, dass die Jungs Lust auf die neue Saison haben. Besonders positiv finde ich, wie eng wir in den vergangenen Wochen zusammengerückt sind. Nicht nur die Mannschaft, sondern auch das gesamte Umfeld hat gezeigt, dass hier ein echtes Wir-Gefühl vorhanden ist. Das ist eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Saison“, betont der Trainer.
Auch in den bisherigen Testspielen lag der Fokus für den Übungsleiter weniger auf nackten Ergebnissen als vielmehr auf der Weiterentwicklung des Teams. Unterschiedliche personelle Konstellationen wurden ausprobiert, Abläufe einstudiert und wichtige Erkenntnisse gesammelt.
„Genau dafür ist eine Vorbereitung da“, erklärt Reitz. „Wir haben viele gute Ansätze gezeigt, gleichzeitig aber auch gesehen, an welchen Stellschrauben wir noch arbeiten müssen. Insgesamt bin ich mit den Erkenntnissen sehr zufrieden.“
Oben mitspielen, aber den Blick auf die eigene Entwicklung richten
Auch personell sieht sich die SG für die neue Spielzeit gut aufgestellt. Mehrere interessante Neuzugänge verstärken den Kader und bringen zusätzliche Qualität mit. Gleichzeitig gelang es dem Verein, den Stamm der Mannschaft zusammenzuhalten – ein wichtiger Baustein für Kontinuität.
„Wir verfügen über einen ausgeglichenen Kader mit viel Potenzial. Besonders gefällt mir, dass auf nahezu jeder Position ein gesunder Konkurrenzkampf entstanden ist“, sagt Reitz.
Die neuen Spieler hätten sich dabei vom ersten Trainingstag an hervorragend integriert. Das sei nicht nur ein Verdienst der Neuzugänge selbst, sondern auch Ausdruck des starken Mannschaftsgefüges.
„Die Neuen bringen sportliche Qualität und zusätzliche Möglichkeiten mit. Sie erhöhen das Niveau im Training und werden uns definitiv weiterhelfen. Wer am Ende spielt, wird sich über Leistung empfehlen müssen, aber ich traue jedem Neuzugang eine wichtige Rolle zu“, so der Coach.
Für die kommende Saison stellt Reitz die Entwicklung seiner Mannschaft klar in den Mittelpunkt. Gleichzeitig macht er keinen Hehl daraus, dass seine Elf ambitionierte Ziele verfolgt.
„Für mich steht die Entwicklung der Mannschaft klar im Vordergrund. Allerdings braucht man auch keinen Hehl daraus zu machen, dass wir so lange wie möglich oben mitspielen wollen“, erklärt der Trainer. Entscheidend werde sein, die gute Trainingsarbeit Woche für Woche auf den Platz zu bringen und als Mannschaft kontinuierlich zu wachsen. „Wenn wir unsere Qualität konstant abrufen und unsere Hausaufgaben machen, werden wir sehen, was am Ende möglich ist.“
Dass dies kein Selbstläufer wird, weiß der Coach allerdings genau. Die Bezirksliga Ost bezeichnet er erneut als äußerst ausgeglichen und anspruchsvoll. Besonders den Rheinlandliga-Absteiger VfB Wissen sieht er in der Favoritenrolle. Dennoch blickt Reitz selbstbewusst auf die Konkurrenz.
„Ich bin überzeugt, dass wir mit unserer Qualität, Geschlossenheit und unserem Teamgeist gegen jeden Gegner bestehen können. Wichtig ist, dass wir den Fokus auf unsere eigenen Leistungen richten“, sagt er.
Neben der sportlichen Qualität werden für ihn vor allem Disziplin, Mentalität und Zusammenhalt entscheidend sein. Den während der Vorbereitung entstandenen Teamgeist gelte es über die gesamte Saison hinweg zu bewahren.
„Erfolg entsteht nicht nur durch die Spieler auf dem Feld, sondern durch den gesamten Verein. Spieler, Trainerteam, Vorstand, Helfer, Sponsoren und Fans müssen gemeinsam an einem Strang ziehen“, macht Reitz deutlich.
Auch die Nachwuchsarbeit spielt in seinen Planungen eine wichtige Rolle. Junge Talente sollen behutsam an den Seniorenbereich herangeführt werden. Einzelne Spieler möchte er bewusst nicht hervorheben, um unnötigen Druck zu vermeiden. Dennoch ist er überzeugt, dass im Verein einige vielversprechende Nachwuchskräfte den Sprung schaffen können.
Seine persönliche Motivation ist dabei ungebrochen. Die Aufgabe bei der SG Hundsangen/Steinefrenz-Weroth erfüllt ihn mit großem Stolz. Gleichzeitig weiß der Trainer auch das enge und vertrauensvolle Miteinander innerhalb seines Funktionsteams sehr zu schätzen.
„Trainer des SV Hundsangen sein zu dürfen, erfüllt mich mit großem Stolz. Ich bin dem Vorstand sehr dankbar für das Vertrauen. Besonders freue ich mich darauf, die Mannschaft weiterzuentwickeln, gemeinsam Herausforderungen zu meistern und mit den Spielern etwas aufzubauen. Wer den Verein kennt, weiß, wie viel Leidenschaft hier vorhanden ist. Genau das motiviert mich jeden Tag aufs Neue. Mit meinem Trainerteam rund um Philip Kraft, Fabian Steinebach und Marc Henkes bin ich super zufrieden. Die Zusammenarbeit könnte nicht besser funktionieren und harmonieren – das ist einfach toll und ich bin sehr froh, ein so starkes Team an meiner Seite zu haben“, sagt Maxi Reitz.
Mit einer eingespielten Mannschaft, gezielten Verstärkungen, großem Teamgeist und einer klaren sportlichen Ausrichtung scheint die SG Hundsangen/Steinefrenz-Weroth bestens gerüstet, um in der neuen Bezirksliga-Saison eine gute Rolle zu spielen – und vielleicht sogar länger als viele erwarten im oberen Tabellendrittel mitzumischen.
